Integration molekularer Komponenten in funktionale makroskopische Systeme

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Man sieht einen kleinen stählernen Kasten, unter dem ein lichtdurchlässiges Band aus Silikon über ein Dreieck aus Rollen gleitet.

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Nächster Stichtag zur Einreichung von Skizzen: 31. Oktober 2012

Seit Jahren entwickeln Wissenschaftler neue Materialien und Komponenten mit herausragenden Eigenschaften im Miniaturmaßstab. Größenordnungen von wenigen Nanometern zeichnen die winzigen Bausteine aus, die in der Nanotechnologie entstehen. Bislang sind es vor allem Einzelkomponenten, gut charakterisiert und kontrollierbar – größere Anwendungen basierend auf diesen Bausteinen sind allerdings immer noch die Ausnahme.

Im Vordergrund dieser Initiative steht daher die Verknüpfung molekularer oder nanoskaliger Einheiten zu komplexeren Funktionssystemen mit makroskopisch nutzbaren Effekten. Die Herausforderung besteht unter anderem darin, die fehlende Schnittstelle zwischen der makroskopischen und der Nano-Welt zu schaffen. Dabei nimmt die Stiftung mit dieser Initiative die gesamte Forschungskette in den Blick. Und die reicht von der Herstellung der winzigen Bausteine über deren Integration in größere Systeme, von der Kontrollierbarkeit und Manipulation über den Funktionsnachweis bis hin zur Herstellung eines Prototypen eines Gerätes oder Bauelements. Mindestens zwei dieser Schritte sollten die geförderten Vorhaben integrieren. Die Förderinitiative geht damit bewusst einen Schritt weg von der reinen Grundlagenforschung.

Angesprochen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen: von der Chemie über die Physik bis hin zur Biologie, außerdem die Ingenieurwissenschaften und mitunter auch die Medizin. Integrative Projekte – auch mit ausländischen Kooperationspartnern – werden ebenso unterstützt wie herausragende einzelne Arbeitsgruppen. Um der Breite an lohnenswerten Förderfeldern gerecht zu werden, ist die Initiative der Stiftung thematisch offen. Vorgesehen ist eine längerfristige Förderung der Projekte von fünf bis sechs Jahren. Flankierend zu den Forschungsprojekten wird auch der wissenschaftliche Austausch im Rahmen der neuen Initiative unterstützt: Sommerschulen, Gastprofessuren und Freisemester, Laborrotationen und Tagungen sind ausdrücklich erwünscht.

Geschichten aus der Förderung

Dr.-Ing.Wolfram Hage vom Institut für Antriebstechnik kalibriert die Messeinrichtung des Ölkanals

In Laborgemeinschaft mit Geckos: Forscher aus Saarbrücken, Freiburg und Ludwigshafen auf der Suche nach klebstofffreien Haftsystemen