Niedersächsisches Vorab

Die Biologin Salome Gonçalves von der Universität Göttingen fängt mit einem Kescher Kleinstlebewesen. Im Mittelpunkt des im Niedersächsischen Vorab geförderten Projekts stehen komplexe Räuber-Beute-Beziehungen. (Foto: Christian Burkert für VolkswagenStiftung)
Die Biologin Salome Gonçalves von der Universität Göttingen fängt mit einem Kescher Kleinstlebewesen. Im Mittelpunkt des im Niedersächsischen Vorab geförderten Projekts stehen komplexe Räuber-Beute-Beziehungen. (Foto: Christian Burkert für VolkswagenStiftung)

Mit dem "Niedersächsischen Vorab" werden ausschließlich Forschungsvorhaben an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen unterstützt.

Ziel des Förderangebots

Mit diesem Förderangebot soll Niedersachsen als Wissenschaftsstandort gestärkt werden. Daher ist satzungsgemäß ein festgelegter Teil der zur Verfügung stehenden Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen im Land Niedersachsen zu vergeben. Über die Vergabe der Fördermittel im "Niedersächsischen Vorab" entscheidet das Kuratorium auf der Grundlage von Vorschlägen der Niedersächsischen Landesregierung.

Förderangebot

Das "Niedersächsische Vorab" strukturiert sich in vier Förderlinien:

  • Forschungsverbünde und Forschungsschwerpunkte
  • Neue Forschungsgebiete
  • Holen & Halten
  • Programme und Ausschreibungen

Alle vier Förderlinien sehen Ausschreibungs- oder Auswahlverfahren vor, die von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen und der VolkswagenStiftung begleitet werden.

Weitere Informationen zu den Förderlinien sowie zur Antragstellung finden sich auf den Webseiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Für folgende Ausschreibung sind die Anträge über das elektronische Antragsportal der VolkswagenStiftung einzureichen:

Forschungskooperation Niedersachsen - Israel

Die Zusammenarbeit von israelischen und niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen hat eine lange Tradition. Das Programm "Forschungskooperation Niedersachsen – Israel" unterstützt diese Zusammenarbeit durch die Förderung wissenschaftlich exzellenter Kooperationsprojekte. Nächster Stichtag: 16. Oktober 2018. Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung unter Forschungskooperation Niedersachsen - Israel.

Big Data in den Lebenswissenschaften – Chancen datenintensiver Forschung und personalisierter Medizin

Ziel der Ausschreibung ist die Förderung von Forschungsvorhaben, die in besonderer Weise die Chancen für den Erkenntnisfortschritt nutzen, die sich aus der fortschreitenden Digitalisierung der Lebenswissenschaften ergeben, und zugleich Meilensteine für den Transfer neu gewonnenen Wissens erarbeiten und in ersten Schritten umsetzen. Nächster Stichtag ist der 30. Oktober 2018. Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung unter Big Data in den Lebenswissenschaften.

Geistes- und Kulturwissenschaften – digital: Forschungschancen, Methodenentwicklung und Reflexionspotenziale

Die Geistes- und Kulturwissenschaften stehen vor der Aufgabe, mit historischer Sensibilität Traditionen, Identitäten und kulturelle Praxen der Kommunikation zu bewerten und im Zeichen des Umbruchs zur Digitalisierung der Gesellschaft Standortbestimmungen neu vorzunehmen. Ziel ist es vor diesem Hintergrund, neue Forschungsmöglichkeiten, die sich durch den Einsatz digitaler Methoden für die Geistes- und Kulturwissenschaften ergeben, in innovativen Vorhaben zu unterstützen und die Veränderungen durch Digitalisierungsprozesse in Wissenschaft und Kultur in ihren Auswirkungen umfassend reflektieren zu lassen. Nächster Stichtag ist der 15. Januar 2019. Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung unter Geistes- und Kulturwissenschaften – digital.

Hintergrund

Nach § 8 Abs. 2 der Satzung der VolkswagenStiftung setzt sich das "Niedersächsische Vorab" aus drei Vermögensmassen zusammen: Es umfasst zum einen den Gegenwert der jährlichen Dividende auf nominal 77,3 Millionen Euro VW-Aktien, der der VolkswagenStiftung aus der Beteiligung des Landes Niedersachsen an der Volkswagen Aktiengesellschaft zusteht, ferner den Ertrag aus der Anlage von 35,8 Millionen Euro aus einem Vertrag mit dem Land Niedersachsen von 1987 sowie zehn Prozent der übrigen zur Verfügung stehenden Fördermittel.