Aktuelles

Werden Medien und Wissenschaft in der Pandemie ihrer Informationspflicht gegenüber der Gesellschaft gerecht? Georg Schütte, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, resümiert ein Gespräch mit Praktikerinnen und Praktikern, u. a. mit Christian Drosten.

Ein Forschungsteam unter Beteiligung von Freigeist-Fellow Prof. Dr. Volker Busskamp, Zentrum für Regenerative Therapien Dresden der TU Dresden, hat einen Weg gefunden, wie sich aus induzierten pluripotenten Stammzellen systematisch hunderte verschiedene Zelltypen gewinnen lassen - mit Hilfe von Transkriptionsfaktoren.

Peer Review ist in die Jahre gekommen. Der anonyme Qualitätscheck mit handverlesenen Experten ist nicht gemacht für die Wissenschaft im Corona-Forschungsexpress. Eine Alternative steht hoch im Kurs: Open Peer Review. 

Zur Digitalisierung der Naturwissenschaften fließen rund 7 Mio. Euro aus dem "Niedersächsischen Vorab" in acht Forschungsprojekte. Allein an die Universität Oldenburg wurden fünf Vorhaben bewilligt. Darüber hinaus wird jeweils eine Forschungsgruppe der Universitäten Hannover, Göttingen und Braunschweig gefördert.

Qualitätssicherung ist und bleibt für die Wissenschaft unverzichtbar. Doch die Grenzen der Begutachtung sind evident. Neue Ansätze werden gebraucht – wie die teil-randomisierte Auswahl zu fördernder Projekte per Los.

Veronika Settele erhält in diesem Jahr den Förderpreis Opus Primum für ihr Erstlingswerk "Revolution im Stall. Landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland 1945-1990". Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der VolkswagenStiftung für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation wird in diesem Jahr zum 10. und letzten Mal vergeben. 

Im Interview berichten Dr. Dagmar Simon und Dr. Martina Röbbecke von Evaconsult über erste Ergebnisse aus ihrem Begleitforschungsprojekt zum teilrandomisierten Verfahren in der Förderinitiative "Experiment!".

Die Wissenschaft ist voller Fehlversuche und Irrtümer. Doch öffentlich spricht niemand gern darüber. Das Journal of Unsolved Questions will das ändern. Es veröffentlicht Nullresultate, um den Erkenntnisgewinn zu beschleunigen. 

Als einzige Hochschule erhält die Technische Universität München in diesem Jahr den Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz. Der Preis wurde zum vierten Mal vom Stifterverband und der VolkswagenStiftung ausgelobt und ist mit 20.000 Euro dotiert. In der Kategorie Fachhochschulen wird er in diesem Jahr nicht vergeben.