Aktuelles

Die archäologischen Wissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main erhalten Verstärkung: Mit Mitteln der VolkswagenStiftung wird eine Professur für Islamische Archäologie und Kunstgeschichte eingerichtet, sie soll das sogenannte Kleine Fach insgesamt stärken.

Forschende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz untersuchen, wie die Corona-Warn-App der Bundesregierung genutzt wird, wie sie Überzeugungen und Verhalten beeinflusst und ob sie sich als Instrument für Notfälle eignet. 

Eine von der VolkswagenStiftung geförderte Projektgruppe hat die Erfolgsrezepte von journalistischen Neugründungen untersucht.

Mit ihrem Förderangebot "Corona Crisis and Beyond" reagierte die VolkswagenStiftung bereits im Mai auf die großen Herausforderungen und neuen Fragen, welche die COVID-19-Pandemie auch für die Wissenschaft bedeutet. Die Resonanz war groß: 1.105 Anträge sind eingegangen, nun wurden 102 Projekte bewilligt. Insgesamt stellt die Stiftung einen Gesamtbetrag von 11,7 Mio. Euro zur Verfügung.

Start für 15 interkontinentale Forschungsteams in der Ausschreibung "Mobility – Global Medicine and Health Research". Ein Gespräch zu ersten Erfahrungen mit einem Förderangebot, das durch Corona ungewollte Aktualität erhält.

Für acht interdisziplinäre Forschungsverbünde aus den Gesellschafts- und Technikwissenschaften, die sich dem Spannungsfeld Künstliche Intelligenz (KI) und Gesellschaft widmen, hat die VolkswagenStiftung insgesamt rund 12 Mio. Euro bewilligt.

Welche Konsequenzen hat Automatisierung in der Pflege für Lebensqualität und Würde alter Menschen? Ein interdisziplinäres Forschungsteam will Konzepte entwickeln, die sich an den Bedürfnissen alter Menschen und deren Pflegekräften orientieren. Das Ergebnis: außergewöhnliche Ideen, die mitunter an Tabus rütteln.

Das Programm unterstützt die Zusammenarbeit von israelischen und niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch die Förderung wissenschaftlich exzellenter Kooperationsprojekte. Die aktuelle Ausschreibung lädt zu Anträgen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften ein, Stichtag ist der 18. Februar 2021.

Frigga Kruse erforscht auf Spitzbergen, wie die Jagd auf Walrosse und andere Tiere über Jahrhunderte zum Aussterben der Arten vor Ort geführt hat. Dabei ist die Archäologin nicht nur an historischen Fakten interessiert. Sie will lernen, wie die Menschheit sorgsamer mit natürlichen Ressourcen umgehen kann.