Aktuelles

Der Uni-Alltag lässt kreativen Köpfen wenig Zeit, um in Ruhe wirklich Neues zu entwickeln. Die "Momentum"-Förderung eröffnet Professor:innen diese kreativen Freiräume. Stichtag für Anträge: 1. Juni 2022.

Wissenschaftsfreiheit ist ein hohes Gut. Wie es weltweit um sie steht, ermittelt der Index, der nun von der VolkswagenStiftung gefördert wird. Christine Prußky sprach mit Katrin Kinzelbach, Initiatorin des Index, und Georg Schütte, Generalsekretär der Stiftung, über Bedeutung und Potenziale.

Die Covid-Krise zeigt: Wenn die Wissenschaft mit ihren Argumenten im öffentlichen Diskurs wahrgenommen werden und mehr bewirken will, muss sie die Regeln der medialisierten Gesellschaft besser beherrschen. Ein subjektiver Lagebericht in fünf Sequenzen.

Neue Substanzen sollen helfen, virale Zoonosen zu stoppen. Das Team von Prof. Dr. Christian Klein an der Universität Heidelberg ist auf der Suche nach geeigneten Mitteln, welche die Viren davon abhalten, sich zu vermehren. Das Ziel: erfolgversprechende Wirkstoffe bis zur Anwendung weiterentwickeln.

Wissenschaftliche Forschungsinstitutionen in Niedersachsen erhalten insg. 102,6 Mio. Euro aus dem "Niedersächsischen Vorab" der VolkswagenStiftung. Das hat das Kuratorium der Stiftung auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur entschieden. Die Mittel ermöglichen auch Projekte an interdisziplinären Schnittstellen, wie ein Verbund unter der Leitung der Leibniz-Universität Hannover zeigt. 

Die Digitalisierung verändert alles, heißt es immer wieder pauschal. Doch was passiert wirklich, wenn digitale Tools im Arbeitsalltag eingesetzt werden? Das untersucht Freigeist-Fellow Dr. Stefanie Büchner in ihrem Forschungsprojekt Digital Cases.

Die VolkswagenStiftung bietet mit einer Sonderförderung geflüchteten Forschenden aus Afghanistan die Chance, ihre Arbeit in Deutschland fortzusetzen. Möglich wird dies über Zusatzmittel für geförderte Projekte und weitere Stipendien bei der Academy in Exile. Insgesamt stehen dafür bis zu 2,9 Mio. Euro zur Verfügung.

Im Kampf gegen die globale Klimaerhitzung steht speziell die Rinderhaltung immer wieder im Fokus, denn die Tiere verursachen große Mengen Treibhausgase. Hier setzen Forschende aus Deutschland und Neuseeland an - und schicken Kühe auf die Toilette. 

Forschende um Prof. Dr. Edward Lemke (JGU Mainz) entwickeln membranlose Organellen, die völlig neue Funktionen in der Zelle übernehmen können. Im Rahmen der "Leben?"-Initiative fördert die Stiftung das Projekt in den kommenden Jahren mit rund einer Million Euro.