Aktuelles

Für eine erfolgreiche Energiewende ist es von zentraler Bedeutung, aus Sonne, Wind- oder Wasserkraft gewonnene Energie langfristig und umweltverträglich speichern zu können. Im Rahmen einer "Experiment!"-Förderung arbeitet ein Projekt an der Universität Bayreuth daran, den Wirkungsgrad und die Speicherkapazität von sogenannten Flussbatterien auf Eisenbasis deutlich zu steigern.

Freigeist-Fellow Dr. Martin Bauch entwarf als Teil eines interdisziplinären Teams einen neuen Forschungsrahmen, um die historischen Wechselwirkungen zwischen Klima und Gesellschaft besser verstehen zu können. In einer Veröffentlichung der Fachzeitschrift nature zeigt das Team fünf Wege auf, wie vormoderne Gesellschaften es schafften, sich an den Klimawandel anzupassen.

Auch 50 Jahre nach seiner Fertigstellung ist das 100m-Radioteleskop des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie das größte voll bewegliche Europas und das zweitgrößte der Erde. Anlässlich seines Geburtstags ziert es nun eine Sonderbriefmarke.

Der eine untersucht die Navigation der Bienen, der andere ist auf der Suche nach unbekannten Verbindungen: Mit dem Biologen Prof. Dr. Andrew Straw und dem Chemiker Prof. Dr. Henning Jessen erhalten zwei Professoren der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg dank einer "Momentum"-Förderung Freiräume für neues Denken im Universitätsalltag.

Im Rahmen einer "Experiment!" Förderung arbeitet der Chemiker Martin Hager von der Universität Jena an Polymeren, die ihre Eigenschaften reversibel je nach der Menge der vorliegenden Partikel verändern sollen.

Wie wirken sich Homeoffice und eingeschränkte soziale Kontakte auf das Miteinander aus? Ein Jahr nach Beginn des ersten Lockdowns versuchten Expertinnen und Experten beim 65. Herrenhäuser Gespräch eine gesellschaftliche Standortbestimmung.

In einem interdisziplinären Forschungsvorhaben vergleichen Forschende aus Oldenburg und Groningen die Gesundheitssysteme in Deutschland und den Niederlanden. Neben strukturellen Unterschieden untersuchen sie u. a. die Häufigkeit von Antibiotika-Resistenzen bei Harnwegsinfekten, die klinische Rehabilitation nach Hüftoperationen sowie die Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen.

Ein Bremer Forschungsteam analysiert die Einstellung von Nutzerinnen und Nutzern, die persönliche Daten über die Corona-Datenspende-App zur Verfügung stellen – und gibt Empfehlungen zur Vertrauenssicherung.

Wie kann künstliche Intelligenz die Landwirtschaft dabei unterstützen, das Wohl von Nutztieren zu wahren und zu fördern? Diese und weitere Fragen diskutierte eine Fachrunde am 9. März im Herrenhäuser Forum "KI in der Nutztierhaltung ‒ Das Ende des armen Schweins?".