Aktuelles

Zur Digitalisierung der Naturwissenschaften fließen rund 7 Mio. Euro aus dem "Niedersächsischen Vorab" in acht Forschungsprojekte. Allein an die Universität Oldenburg wurden fünf Vorhaben bewilligt. Darüber hinaus wird jeweils eine Forschungsgruppe der Universitäten Hannover, Göttingen und Braunschweig gefördert.

Qualitätssicherung ist und bleibt für die Wissenschaft unverzichtbar. Doch die Grenzen der Begutachtung sind evident. Neue Ansätze werden gebraucht – wie die teil-randomisierte Auswahl zu fördernder Projekte per Los.

Veronika Settele erhält in diesem Jahr den Förderpreis Opus Primum für ihr Erstlingswerk "Revolution im Stall. Landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland 1945-1990". Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der VolkswagenStiftung für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation wird in diesem Jahr zum 10. und letzten Mal vergeben. 

Im Interview berichten Dr. Dagmar Simon und Dr. Martina Röbbecke von Evaconsult über erste Ergebnisse aus ihrem Begleitforschungsprojekt zum teilrandomisierten Verfahren in der Förderinitiative "Experiment!".

Die Wissenschaft ist voller Fehlversuche und Irrtümer. Doch öffentlich spricht niemand gern darüber. Das Journal of Unsolved Questions will das ändern. Es veröffentlicht Nullresultate, um den Erkenntnisgewinn zu beschleunigen. 

Interdisziplinäre Forschungsverbünde aus den Gesellschafts- und Technikwissenschaften können im Vorfeld eines Vollantrages Mittel für eine "Findungsphase" beantragen (optional). Stichtag für die "Planning Grants" ist der 17. März 2021 (statt ursprünglich 7. Juli 2020).

Als einzige Hochschule erhält die Technische Universität München in diesem Jahr den Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz. Der Preis wurde zum vierten Mal vom Stifterverband und der VolkswagenStiftung ausgelobt und ist mit 20.000 Euro dotiert. In der Kategorie Fachhochschulen wird er in diesem Jahr nicht vergeben. 

Stichtag 10.12.2020: Mit bis zu 500.000 Euro fördert die VolkswagenStiftung Forschungsprojekte an deutschen Universitäten, die sich antiviralen Wirkstoffen gegen neue und wenig erforschte Viren widmen. Die neue Initiative schlägt eine Brücke zwischen risikoreicher Grundlagenforschung und praktischer Anwendung.

Die Covid-19-Pandemie wirkt wie ein globales Brennglas: Das Virus steigert die Ungerechtigkeit, indem es Armut und Not in vielen Teilen der Welt verschärft. Welche Rolle kann humanitäre Hilfe in dieser Situation spielen? Und ist die globale Gerechtigkeit in der Krise? Darüber diskutierten am 28. Oktober 2020 im Herrenhäuser Forum Forschende und Akteure von Hilfsorganisationen.