Innovative Ansätze in der antiviralen Wirkstoffentwicklung

Fachgebiet: Lebens-/Naturwissenschaften
Förderart: Forschungsprojekt
bis zu 700.000 Euro
3 Jahre (ggf. + 2 Jahre)
herausragend qualifizierte Gruppenleiter:innen und Professor:innen an Universitäten in Deutschland
Voraussetzung: Translationsinteresse eines europäischen Unternehmens
Förderung von Wissenschaftsvermittlung und -kommunikation
Stichtag:

(14:00 MEZ)

Illustration Menschen im Labor bei der Forschung zu antiviralen Wirkstoffen
Die Förderinitiative "Innovative Ansätze in der antiviralen Wirkstoffentwicklung" schlägt eine Brücke zwischen risikoreicher Grundlagenforschung und praktischer Anwendung. (Design: Freepik http://www.freepik.com)

Ziel des Förderangebots

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung COVID-19 fordern weltweit die Wirkstoffforschung heraus. Aber auch über die aktuelle Coronavirus-Pandemie hinaus sind innovative Ansätze gefragt, um Therapeutika gegen wenig beforschte oder noch unbekannte Viren zu entwickeln. Denn Viren können beispielsweise per Wirtswechsel zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt vom Tier auf den Menschen übertragen werden und schwere Krankheiten auslösen. Daher unterstützt die VolkswagenStiftung eine breit aufgestellte Virologie und Wirkstoffforschung an deutschen Universitäten und fördert hochinnovative Forschungsansätze mit erkennbarem Translationspotenzial.

Förderangebot

Das Angebot richtet sich an ausgewiesene Wissenschaftler:innen an deutschen Universitäten aus der Medizinal-, Synthese- und Biochemie, Pharmakologie, Virologie und Virusimmunologie, Veterinärmedizin, Molekular- und Strukturbiologie sowie verwandten Fachgebieten. Kooperationen von Mitgliedern naturwissenschaftlicher und (bio)medizinischer Institute werden begrüßt.

Ein Unterstützungsschreiben eines Unternehmens, in dem ein potenzielles Translationsinteresse zum Ausdruck gebracht wird, ist obligatorisch für eine Antragstellung. Abhängig vom Forschungsziel ist eine Erläuterung der ethischen Implikationen bzw. ein förmliches Ethikvotum erforderlich.

Für Forschungsprojekte mit einer Laufzeit von 3 Jahren können bis zu 700.000 Euro beantragt werden. Erfolgreiche Vorhaben erhalten die Möglichkeit, einen translationsorientierten Weiterführungsantrag für weitere 2 Jahre mit bis zu 1 Mio. Euro einzureichen.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter unter "Information zur Antragstellung 121" (pdf). Anträge sind in elektronischer Form über das Antragsportal einzureichen.

Hintergrund

Diese Ausschreibung wurde im August 2020 als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie eingerichtet. Bislang wurden 12 Projekte gefördert.