Perspektiven auf Wissenschaft

Um aktuellen An- und Herausforderungen in geeigneter Weise begegnen zu können, ist es für die verschiedenen Akteure im Wissenschaftssystem zunehmend bedeutsam, die Wirkung des eigenen Handelns besser zu verstehen und Entscheidungen beispielsweise über die Gestaltung von Karrierewegen, Mittelvergabe und Bewertungsmechanismen auf eine evidenzbasierte Grundlage zu stellen. 

Antje Tepperwien und Johanna Brumberg erläutern, wie die Stiftung dazu beitragen will, die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre zu verbessern.

Mit gezielten Förderangeboten und Aktivitäten möchte die VolkswagenStiftung die Wissensbestände über das Wissenschaftssystem signifikant erweitern und mit den entsprechenden Bezugsgruppen teilen, sodass sich positive Auswirkungen auf die strukturellen Rahmenbedingungen von Wissensgenerierung ergeben. Die Stiftung sieht sich dabei in einer doppelten Rolle als Förderin und Akteurin im Wissenschaftssystem zugleich. Sie möchte Förderangebote machen, um kooperative und international ausgerichtete Forschungsprojekte sowie die Weiterentwicklung von Methoden im Bereich der Wissenschaftsforschung zu unterstützen. Zugleich sieht sie sich in der Verantwortung, die gewonnenen Erkenntnisse im Austausch mit anderen Akteuren zu reflektieren und – wenn geboten – spezifische Studien oder Pilotvorhaben zu initiieren. 

Aktivitäten und Förderangebote

Derzeit gibt es folgende Aktivitäten und Förderangebote mit Bezug zur Wissenschaftsforschung:

Das Förderangebot "Forschung über Wissenschaft: Sommerschulen & Workshops" ermöglicht die Durchführung von Workshops und Sommerschulen im Bereich der Wissenschaftsforschung.

In Rahmen von "Forschung über Wissenschaft: Kooperationsprojekte" fördert die VolkswagenStiftung interdisziplinäre, multi-methodische und international ausgerichtete Forschungsvorhaben, und möchte so die Expertise aus verschiedenen Communities zusammenbringen.

"Perspektiven auf Wissenschaft" ist Teil des Profilbereichs "Wissen über Wissen".