Profilbereich "Gesellschaftliche Transformationen"

In diesem Profilbereich fördert die Stiftung Forschung, die mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung Wissensbestände zu Transformationsprozessen erweitert und kritisch reflektiert. Wir wollen besser verstehen lernen, wie solche Prozesse ablaufen und welche Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten die Wissenschaft dabei hat. Wir ermutigen die Forschenden, Akteure außerhalb der Wissenschaft an ihren Projekten zu beteiligen, etwa durch partizipative Forschung oder gemeinsame Wissenschaftskommunikation. Im Ergebnis trägt der Profilbereich dazu bei, wichtige Zukunftsfragen durch faktenbasierte wissenschaftliche Erkenntnis zu antizipieren und gleichzeitig Optionen für gesellschaftliches Handeln zu entwickeln.

Der Profilbereich "Gesellschaftliche Transformationen" soll

  • Themen von "übermorgen" unter Einbindung verschiedener Stakeholder identifizieren: 
  • Transformationsherausforderungen analysieren und identifizieren. Forschungsideen fördern, die konkrete Transformationen explorieren und Handlungsoptionen aufzeigen
  • Transformationsprozesse verstehen und die Beitrag der Wissenschaft für den Prozess explorieren.
  • Rahmenbedingungen für Transformationsprozesse schaffen und Forscher:innen ermutigen, den Transfer ihrer Forschung in gesellschaftliche Strukturen mitzudenken.

Aktivitäten und Förderangebote

Dem Profilbereich "Gesellschaftliche Transformationen" sind derzeit folgende Angebote zugeordnet:
 

Diese Ausschreibung ist Teil des internationalen Förderprogramms "Global Issues – Integrating different Perspectives", das darauf abzielt, neue Erkenntnisse zu bisher wenig erforschten Herausforderungen globaler Relevanz zu generieren. 

Unterstützt wird der Aufbau europäischer Forschergruppen aus den Gesellschafts-, Kultur- und Geisteswissenschaften, die sich mit Fragen zum Altern in Europa befassen. Zudem können Sommerschulen zu "Herausforderungen und Potenziale für Europa" themenoffen beantragt werden

Die Initiative zielt im Kern auf gemeinsame, integrative Forschungsansätze der Gesellschafts- und Technikwissenschaften. Sie richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler:innen aller Karrierestufen nach der Promotion. 

Mit der Förderinitiative möchte die VolkswagenStiftung einen Perspektivwechsel initiieren: von der Armutsforschung auf Facetten des Phänomens Reichtum. Der Fokus der ersten Ausschreibung "(Re-)Produktion von Reichtum" liegt auf der Genese von Reichtum. 

 Woman stands crooked in a long room

Pioniervorhaben im Profilbereich Gesellschaftliche Transformationen

Die Stiftung ist offen für Vorhaben, die mit einem klaren Pioniercharakter zukünftige Transformationsprozesse adressieren. Eine Antragstellung ist nur nach vorheriger Kontaktaufnahmen mit der Stiftung möglich. Für weitere Auskünfte stehen Dr. Silke Bertram (Natur- und Lebenswissenschaften) und Dr. Cora Schaffert-Ziegenbalg (Sozial- und Geisteswissenschaften) zur Verfügung.

Kontakt

Für Auskünfte zum Profilbereich wenden Sie sich bitte an Dr. Adelheid Wessler, die das Förderteam "Gesellschaftliche Transformationen" leitet, für Informationen zu einzelnen Förderangeboten an die zuständigen Referent:innen (s. jeweilige Initiative).

Hintergrund: Die neue Förderstrategie

Seit Frühjahr 2021 richtet die VolkswagenStiftung ihre Förderstrategie neu aus. Zentral sind die drei Profilbereiche "Gesellschaftliche Transformationen", "Exploration" und "Wissen über Wissen - Reflexion und Praxis der Wissenschaften", für die in einem laufenden Prozess Förderangebote neu oder weiter entwickelt werden. Nähere Informationen zur Strategie und den Leitlinien des Förderhandelns unter "Die neue Förderstrategie".