Anna Groh | Hintergrund rechts und links mit KI (Adobe Firefly) erweitert
Neuartige Solarzellen von Freigeist Felix Lang starten mit erster deutscher Trägerrakete ins All
#Freigeist-FellowshipHeute startet die erste deutsche Trägerrakete mit dem Kleinsatelliten CyBEEsat. Felix Lang testet auf dem Satelliten ultraleichte Solarzellen, die er in den letzten Jahren im Rahmen seines Freigeist-Fellowships in Potsdam entwickelt hat.
Heute Abend um 21 Uhr startet im Norden von Norwegen eine Rakete, die nicht nur verschiedene Satelliten transportiert, sondern auch neue Hoffnungen für die Energieversorgung im All. An Bord der ersten deutschen Trägerrakete des deutschen Weltraum-Unternehmens Isar Aerospace befindet sich unter anderem der etwa zwei Kilogramm schwere Kleinsatellit CyBEEsat, entwickelt von der Technischen Universität Berlin, der Universität Potsdam und weiteren Partnern. Neben Tests zur Satellitensicherheit geht es mit CyBEEsat vor allem um eine zentrale Frage der Raumfahrt: Wie lässt sich Energie im All effizient, leicht und zuverlässig erzeugen? Eine Antwort darauf liefert die Solarforschung von Freigeist-Fellow Dr. Felix Lang.
TU Berlin
Mit Teamspirit ins All: CyBEEsat auf Raumfahrt-Premiere. In diesem Video erklärt Felix Lang, wie neuartige, ultradünne Solarzellen im Orbit getestet werden – ein wichtiger Schritt für die Energieversorgung zukünftiger Raumfahrtmissionen. Thee Vanichangkul (TU Berlin) zeigt, wie CyBEEsat mit innovativer Open-Source-Software neue Maßstäbe für Cybersicherheit im All setzt.
Der Physiker Lang von der Universität Potsdam entwickelt in seiner Forschungsgruppe ROSI neuartige Solarzellen auf der Basis von Perowskit – ein Halbleitermaterial, das sich extrem dünn herstellen lässt und gleichzeitig hohe Wirkungsgrade verspricht. Für den Einsatz im All – und jetzt auf dem CyBEEsat – ist das entscheidend: Jedes eingesparte Gramm senkt Startkosten, jede flexible Oberfläche erweitert die Einsatzmöglichkeiten. Dank der flexiblen Beschaffenheit können sich die Solarzellen zudem selbst reparieren: Weil Perowskit so weich ist, kehren herausgeschlagene Atome wieder an ihre ursprüngliche Position zurück.
Langs Team nutzt den bevorstehenden Start, um diese Solarzellen erstmals unter realen Weltraumbedingungen zu testen. Im Orbit sind sie intensiver Strahlung, starken Temperaturschwankungen und dem Vakuum ausgesetzt – Bedingungen, die sich auf der Erde nur begrenzt simulieren lassen. Die gewonnenen Daten sollen zeigen, wie stabil und leistungsfähig die Materialien langfristig sind und wie sie weiter verbessert werden können.
Zur Pressemeldung der TU Berlin
Die Recherche für den Text wurde unterstützt durch künstliche Intelligenz.