Aktuelles

Die Wissenschaft ist voller Fehlversuche und Irrtümer. Doch öffentlich spricht niemand gern darüber. Das Journal of Unsolved Questions will das ändern. Es veröffentlicht Nullresultate, um den Erkenntnisgewinn zu beschleunigen. 

Die Planung der eigenen Laufbahn war in der Forschung schon immer schwierig. In der Pandemie verlieren nun viele Geduld und Zuversicht. Wie will das Wissenschaftssystem den drohenden Braindrain verhindern?

Die Pandemie krempelt auch die Arbeitswelt um. Wie kommen die Menschen damit zurecht? Psychologen nutzen die schwierigen Verhältnisse für einen genauen Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Arbeit, Lebensstil und Gesundheit. 

Im Jahr 2017 wurde das Programm "Herausforderungen für Europa" erstmalig ausgeschrieben - und Europa gleich von mehreren Krisen erschüttert: der Krise um die Verteilung von Geflüchteten (2015), dem Brexit (2016) und dem Erstarken von Populismus in ganz Europa. Vier Jahre später kamen jetzt dreizehn geförderte Projekte zu einem Symposium zusammen.

Nationalistische Kräfte belasten den Zusammenhalt Europas immer stärker. Mit dem Förderangebot "Herausforderungen für Europa" bringt die VolkswagenStiftung wissenschaftliche Partnerinstitutionen aus Ost und West zusammen. Nun werden acht weitere Forschungsprojekte gefördert.

Die Corona-Pandemie hat das Thema Gesundheit weltweit ganz oben auf die Agenda gesetzt: Ein Gespräch über die Folgen der Pandemie in Afrika, vernachlässigte Tropenkrankheiten und den Ansatz "One Health". 

Viren oder Bakterien können von Tieren auf den Menschen überspringen und gefährliche Krankheiten auslösen. Im Sinne des "One Health"-Konzeptes nehmen Forschende daher Mensch und Tier gemeinsam in den Blick. Beim Herrenhausen Late am 15. Juli berichteten Forscherinnen über Ideen und Strategien, um Übersprünge frühzeitig zu erkennen und neuen Krankheiten vorzubeugen oder diese zu therapieren.

Leben rettet, wer Viren, Bakterien, Tumormarker oder gefährliche Umweltgifte rasch und präzise nachweisen kann. Zwei innovative Projekte, von der Stiftung im Corona-Kontext gefördert, zeigen, wie neue Ideen die Diagnostik verbessern.

Die Forschenden von morgen heute schon im Blick: 65 Kleinrechner aus Beständen der VolkswagenStiftung sind an der Leonore-Goldschmidt-Schule in Hannover-Mühlenberg bereits im Einsatz, jetzt folgten 40 weitere. Und: Die Stiftung stellt im BOINC-Verbund freie Rechenleistung zur Verfügung.