Vermögen

Die VolkswagenStiftung verfügt heute über ein Kapital von rund 3,1 Milliarden Euro, das sie so ertragreich und nachhaltig wie möglich anlegt. Dank ihres Vermögens ist die Stiftung wirtschaftlich autark und in ihren Entscheidungen autonom. Mit der Anlage des Stiftungskapitals werden neben der Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes vor allem zwei Ziele verfolgt: Einerseits gilt es, die Förderung der wissenschaftlichen Vorhaben kontinuierlich sicherzustellen, zum anderen muss das Stiftungskapital in seinem realen Wert erhalten bleiben.

Das Kapital wird gemäß den Erkenntnissen der Portfoliotheorie angelegt. Vereinfacht gesagt, besagt diese: Je breiter die einzelnen Risiken und damit auch Chancen durch die Wahl der Anlagen gestreut sind, umso gesicherter ist der Gesamterfolg.

Dem Prinzip der Portfoliotheorie folgt die Stiftung auch bei der Aktienanlage. Innerhalb dieses Bereiches gilt ebenso die Zielsetzung, Risiken und Chancen relativ breit zu streuen, um eine möglichst gleichmäßige Wertentwicklung zu erreichen.

Etwa 50 Prozent des Stiftungsvermögens sind Nominalwerte und damit dem Zinsbereich zuzuordnen. Der traditionell recht hohe Anteil an Nominalwerten gewährleistet sichere und planbare Zinserträge bei niedrigen Risiken. Das ist insbesondere für die Bereitstellung der Fördermittel, die ausschließlich aus ordentlichen Erträgen finanziert werden, von Bedeutung. Darüber hinaus werden durch diese Ausrichtung größere Kursschwankungen und Abschreibungen vermieden.

Der Diversifizierungsgedanke wird im Liegenschaftsbereich fortgeführt. Ebenso wie die Aktien stellen Immobilienanlagen Substanzwerte dar, die vor Inflationsrisiken schützen sollen. Gleichzeitig bilden die Mieteinnahmen eine wichtige Komponente bei der Erwirtschaftung der laufenden Erträge und der Bereitstellung von Fördermitteln.

Über die unerlässliche Prüfung der Jahresrechnung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hinaus, berät ein Vermögensbeirat aus hochrangigen Vertretern der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft die Stiftung bei der Entwicklung ihrer Anlagestrategie und der Bewertung ihrer Ergebnisse.