VolkswagenStiftung
Wirkungsmonitoring: Dritter Werkstattbericht erschienen
Wissen, was wirkt: Nach den ersten beiden Werkstattberichten zu Konzept und schrittweiser Umsetzung eines stiftungsspezifischen Wirkungsmonitorings widmet sich der dritte Bericht den frühen Erfahrungen aus der praktischen Anwendung.
Die dritte Ausgabe unseres Werkstattberichts "Unser Weg zu einem Wirkungsmonitoring" zeigt, wie wir Wirkungsmonitoring als lernorientiertes Instrument einsetzen: nicht zur Kontrolle, sondern zur strategischen Weiterentwicklung von Förderformaten und als Beitrag zum gemeinsamen Lernprozess in der Wissenschaftsförderung. Dies hilft uns dabei, Förderformate weiterzuentwickeln, Annahmen zu überprüfen und Entscheidungen besser zu begründen, ohne die Eigenlogik der Forschung zu verengen oder die Geförderten unnötig zu belasten.
Folgende Beiträge geben Einblick in unsere Werkstatt:
Interview
In der Initiative "Potenziale strategisch entfalten", Flaggschiff-Förderung des Programms zukunft.niedersachsen, haben sich die Hochschulen vielfältige Entwicklungsziele gesetzt. In welche Richtung sich das Wissenschaftssystem durch die Strukturförderung wandeln könnte, diskutieren Jutta Allmendinger, Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen, und Henrike Hartmann, Leiterin des Geschäftsfelds Förderung in der VolkswagenStiftung.
Sieben Wirkungsindikatoren
Um Wirkung zu verfolgen, erheben wir bei der Berichtsabgabe über das neue Förderportal spezifische Wirkungsindikatoren. Wir stellen unsere sieben Prämissen vor.
Befragung Geförderter
Um Wirkeffekte näher zu analysieren, haben wir im Sommer 2025 unser neu konfiguriertes Berichtsportal erstmalig einem Praxistest unterzogen und Projektbeteiligte in drei laufenden Förderinitiativen hinsichtlich bisheriger Effekte befragt. Das neue Monitoring wurde mit viel Zustimmung bedacht – aber auch mit Verbesserungswünschen.
Begleitforschung
Was nützt Begleitforschung wirklich? Henrike Hartmann und Tobias Schönwitz teilen unsere Erfahrungen mit dem kritischen Blick von außen.
Academic Freedom Index (AFI)
In wenigen Jahren ist der AFI zum vielbeachteten Gradmesser für Wissenschaftsfreiheit in fast 180 Ländern geworden. Ein Gespräch mit Katrin Kinzelbach, einer der Initiatorinnen des AFI, und Lars Lott, dem Projektkoordinator, rund um das Spannungsfeld von Wissenschaft und politischer Wirkung.
Präventionsprogramm "Kein Täter werden"
Die Wirkung des an der Charité in Berlin durchgeführten Präventionsprojekts "Kein Täter werden" war enorm – und sie hält bis heute an.
Scoping Workshops
Zu den experimentellen Förderformaten der Stiftung zählen dreitägige "Scoping Workshops": Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam Ideen, um das eigene Forschungsfeld voranzubringen und auf vielfältige Weise wirksam zu werden. Funktioniert das Konzept? Wir haben bei Geförderten nachgefragt.
Distributed Peer Review
Was passiert, wenn Antragstellende selbst die Rolle der Gutachter:innen übernehmen? Mit "Distributed Peer Review" wagen wir dieses Experiment.