Programm HUMAN: Neue Forschungsideen gegen Infektionen made in Niedersachsen
Im Programm HUMAN am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig entschlüsselt die nächste Generation Forschender das komplexe Zusammenspiel zwischen Menschen und Mikroben und sucht neue Wege zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten.
Abhängig vom Alter, Lebensweise, dem individuellen Immunsystem und anderen Faktoren interagiert der Körper eines jeden Menschen mit Mikroben unterschiedlich. Das Hauptziel des Programms HUMAN, kurz für Human Microbe Alliance for Universal Health, ist es, das "menschliche Ökosystem" zu erforschen.
"Mit HUMAN wollen wir die komplexe Allianz zwischen Menschen und Mikroben enträtseln, um akute Infektionskrankheiten, aber auch infektionsbedingte chronische Krankheiten und damit den menschlichen Gesundheitszustand insgesamt besser zu verstehen“, sagt Prof. Josef Penninger, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).
Größte Einzelförderung bisher
Knapp 32 Mio. Euro stehen für HUMAN aus Mitteln von zukunft.niedersachsen zur Verfügung. Nach erfolgreicher Zwischenevaluation könnte dieser Betrag auf bis zu 70 Mio. Euro aufgestockt werden. Damit ist sie die größte Einzelförderung bei zukunft.niedersachsen und bei so vielen hochmotivierten Forschenden eine gute Investition in die Zukunft.
Mit jungen Forschenden zukunftsorientiert aufstellen
Schlüssel zum Erfolg sind die Nachwuchsforschungsgruppen: junge, talentierte und ambitionierte Wissenschaftler:innen, die neue Ideen ausprobieren. "Durch die vielen neuen Nachwuchsgruppen in HUMAN ergeben sich viele Symbiosen in der Forschung. Wir haben die Freiheit, sehr kreative Forschungsansätze umzusetzen und auch unkonventionelle Ideen auszuprobieren", erklärt Dr. Maren Schubert, eine der sechs neuen Leiter:innen dieser Gruppen.
Mehr Informationen auf zukunft.niedersachsen.de
Details über das Programm und die neuen Nachwuchsgruppen finden Sie auf der Webseite von zukunft.niedersachsen.