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Balkendiagramm Aktienanlagen nach Ländern Juni 2019
Aktienanlagen nach Ländern; Stand: Juni 2019

Dem Prinzip der Portfoliotheorie folgen wir auch bei der Aktienanlage. Innerhalb dieses Bereiches gilt ebenso die Zielsetzung, Risiken und Chancen breit zu streuen, um eine möglichst gleichmäßige Wertentwicklung zu erreichen. 

Zurzeit macht das Investment in Aktien rund 40 % des disponiblen Stiftungsvermögens aus. Gut zwei Fünftel davon sind Anteilscheine von Unternehmen aus Ländern des Euroraums. Die anderen Anlagen verteilen sich auf Aktien aus den USA, Kanada, den Ländern Europas außerhalb der Eurozone und verschiedenen Ländern Südostasiens. Hierfür wurden externe Mandate für Spezialfonds an verschiedene Kapitalverwaltungsgesellschaften vergeben. 

Die VolkswagenStiftung legt bei der Aktienanlage aus Gründen der Diversifikation vorrangig Wert auf die Präsenz in Märkten unterschiedlicher geografischer Regionen. Das Aktieninvestment der Stiftung ist strukturiert, für die einzelnen Teilbereiche wurden separat zu betrachtende Portfolien gebildet. Jedem Portfolio ist eine bestimmte Benchmark, ein Vergleichsmaßstab, zugeordnet. Diese Benchmarks enthalten für die jeweiligen Anlagebereiche typische, deren Entwicklung widerspiegelnde Indizes, an denen die Performance des einzelnen Marktes gemessen wird. 

Für den eigenverwalteten Bestand wie auch für die meisten Spezialfondsmandate wurde ein passiver Managementansatz gewählt. Hier ist es die Aufgabe des Fondsmanagements, die Performance der entsprechenden Benchmark zu erreichen. Negative Marktentwicklungen werden dabei in Kauf genommen, da sie in der Regel durch positive Ergebnisse in anderen Teilportfolios des Gesamtvermögens kompensiert werden. Insgesamt lässt sich so bei reduziertem Risiko eine Glättung der Wertschwankungen erreichen. Lediglich ein Portfolio, welches in europäische Small Caps investiert ist, wird aktiv gemanagt, um die in dem Bereich vorhandenen Marktineffizienzen zu nutzen.

Für den selbst verwalteten Aktienbestand orientiert sich die VolkswagenStiftung an einem Index, der bei der Auswahl seiner Mitglieder in besonderem Maße auf ökologische und ethische sowie Kriterien der guten Unternehmensführung achtet. Während dieser Index sich auf Unternehmen der Eurozone konzentriert, wird dessen international aufgestelltes Pendant in einem der Spezialfonds abgebildet. Zwar werden für die Spezialfonds in den meisten Fällen noch konventionelle Benchmarks verwendet, allerdings behält sich die VolkswagenStiftung vor, hier in Einzelfällen von bestimmten Investments abzusehen. So sind beispielsweise Streubombenhersteller von der Anlage ausgeschlossen.

Darüber hinaus werden sämtliche Titel – im Direktbestand und in den Spezialfonds – hinsichtlich umfassender ESG-Kriterien untersucht (ESG steht für Environmental, Social, Governance). Zur Veranschaulichung wird eine Kennzahl errechnet, die darüber Auskunft gibt, in welchem Maße der Bestand eines Spezialfonds diesen Kriterien entspricht.