Kreislauf statt Stillstand: (kritische) Rohstoffe zukunftssicher nutzen
Perspektiven für Kreislaufwirtschaft, Versorgungssicherheit und Standards für kritische Rohstoffe waren Thema am 15. Juni 2026 bei diesem Herrenhäuser Forum in Hannover.
Videomitschnitt der Podiumsdiskussion
Digitalisierung, Elektromobilität und der Umbau der Energieinfrastruktur lassen den Bedarf an kritischen Rohstoffen wie Lithium, Kobalt oder seltenen Erden steigen. Um die europäische Versorgung in der EU krisenfest, nachhaltig und unabhängig zu machen, hat die Europäische Union 2024 den „Critical Raw Materials Act“ verabschiedet. Darin enthalten, Maßnahmen zum Aufbau einer kreislauforientierten Rohstoffwirtschaft: Produkte und Prozesse sollen so gestaltet werden, dass Materialien über ihren gesamten Lebenszyklus möglichst im Kreislauf bleiben, kritische Rohstoffe aus Abfällen zurückgewonnen und als Sekundärrohstoffe nutzbar gemacht werden.
Wie kann es gelingen, dass bereits in der Entwicklung neuer Geräte deren Wiederverwendung, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit mitgedacht werden? Welche konkreten Initiativen gibt es bereits, die kritische Rohstoffe und anderen relevanten Materialien ersetzen oder im Kreislauf führen? Wie können einheitliche Zertifizierungsstandards geschaffen werden, die Versorgungssicherheit garantieren und zugleich Nachhaltigkeitsziele wie Umweltschutz und Menschenrechte stärker berücksichtigen?
