Change! Fellow werden: Worauf es beim Antrag ankommt
Angesichts der vielen Krisen wächst die Erwartung an die Wissenschaft: Sie soll faktenbasierte Handlungsoptionen entwickeln und Lösungen mitgestalten. Unsere Change! Fellowships ermöglichen transdisziplinäre Forschungsprojekte. Doch was zählt bei der Antragstellung und welche Vorhaben wurden bereits bewilligt? Die Förderreferentinnen Annabella Hüfler-Fick und Mona Weyrauch erläutern die Anforderungen.
Mit diesen Fellowships unterstützt die VolkswagenStiftung Wissenschaftler:innen, die zu Transformationsprozessen forschen und mithilfe ihres Netzwerks das Wissen auch in die Praxis bringen. Stichtag: 16. April 2026
Neue "Change!"-Projekte gestalten mit Forschung den Wandel
Wie wird unsere Gesellschaft zukunftsfähig? Die VolkswagenStiftung fördert acht neue Forschungsprojekte mit insgesamt 14,4 Mio. Euro. Sie gehen diese Frage aus unterschiedlichen Blickwinkeln an – gemeinsam mit Partner:innen aus der Praxis. Themen sind zum Beispiel smarte Technologien im städtischen Raum oder der Einsatz von KI in der Stadtentwicklung.
Küsten unter Druck – Neue Strategien für den Küstenschutz
Sturmfluten, steigende Pegel, gefährdete Küsten: Dr. Claudia Wolff von der Universität Kiel sucht im Rahmen ihres "Change!-Fellowships" gemeinsam mit lokalen Akteur:innen nach neuen Wegen für nachhaltigen Küstenschutz an der Ostsee.
Forschung trifft Verwaltung: Gemeinsam praxisnahe Lösungen finden
Behörden ohne Warteschlangen – das könnte aus dem "Change!"-Projekt von Prof. Dr. Anna Maria Oberländer werden. Ihr Ziel: die menschenzentrierte digitale Verwaltung.
Forschen für Demokratie: Förderangebot für Kooperationsprojekte
Wie verändern sich Demokratien angesichts globaler Herausforderungen? Und was kann die Wissenschaft zu ihrer Resilienz beitragen? Das sollen Forschende und außerwissenschaftliche Akteur:innen in Kooperationsprojekten erarbeiten, die bis zu fünf Jahre gefördert werden. Nora Kottmann und Cora Schaffert-Ziegenbalg stellen das Angebot vor.
Wolfram Pernice erforscht, wie Computer auf Basis neuronaler Netzwerke in Zukunft noch schneller und effizienter rechnen könnten: mit Licht statt Elektronik. Und echten Nerven statt Glasfasern.
Christina Roggatz: Wissenschaft, die Wellen schlägt
Die Meereswissenschaftlerin Dr. Christina Roggatz von der Universität Bremen führt erstmals ihr eigenes Team – und will mit ihrer Arbeit den Klimawandel besser verstehen. Hier gibt sie einen Einblick in ihren Alltag als Juniorgruppenleiterin.