Berliner Sommerempfang 2026: Impulse zu Herkunft, Vielfalt und Zukunft
David Ausserhofer/VolkswagenStiftung
Beim zweiten Berliner Sommerempfang der VolkswagenStiftung kamen Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Stiftungen auf der Dachterrasse des Humboldt Forums zusammen. Unter dem Motto "Herkunft.Vielfalt.Zukunft." eröffneten kurze Gesprächsimpulse zu Provenienzforschung, biologischer Vielfalt und Zukunftsgestaltung einen sommerlichen Abend voller Austausch und Begegnungen.
Ein Sommerabend über den Dächern Berlins, Gespräche mit Weitblick und Impulse zu gesellschaftlich relevanten Zukunftsfragen: Zum zweiten Berliner Sommerempfang lud die VolkswagenStiftung auf die Dachterrasse des Humboldt Forums ein. Unter dem Motto "Herkunft.Vielfalt.Zukunft." trafen sich geladene Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Stiftungen zum Austausch und zur Vernetzung.
Nach der Begrüßung durch Dr. Georg Schütte, Vorstand der VolkswagenStiftung, betonte Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs die Bedeutung von Vielfalt und Zukunftsoptimismus für Wissenschaft und Gesellschaft: "Zukunft ist etwas, was wir gemeinsam gestalten können, wollen und müssen."
Anschließend gab es ein kurzes Impulsgespräch von Dr. Henrike Hartmann, Leiterin der Förderabteilung der VolkswagenStiftung, mit Prof. Dr. Lynn Rother, Lichtenberg-Professorin für Provenienzstudien an der Leuphana Universität Lüneburg, und Prof. Dr. Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin. Henrike Hartmann verwies dabei auf die besondere Symbolkraft des Veranstaltungsortes: "Es gibt kaum einen Ort, wo der Umgang mit Vergangenheit so heiß diskutiert wurde und wird wie hier im Herzen von Berlin."
Johannes Vogel warb für mehr Mut in Wissenschaft und Gesellschaft: "Wir brauchen viel mehr Mut zum Risiko und auch zum Fehler machen." Lynn Rother hob hervor, dass wissenschaftliche Exzellenz allein nicht ausreiche: "In der Wissenschaft in Deutschland trägt einen die Fachexpertise nach oben. Aber man lernt nicht, wie man sie lebt und trägt."
Beim anschließenden sommerlichen Ausklang bot der Abend Raum für neue Kontakte, persönliche Begegnungen und Gespräche über die Zukunft von Wissenschaft und Gesellschaft.