Drone Challenge Brunswick: Mit Drohnen neue Lösungen für den Bevölkerungsschutz entwickeln
Foto: DLR
Drohnen eröffnen neue Möglichkeiten für zivile Sicherheitsanwendungen, etwa bei der Erfassung von Lagebildern oder der Unterstützung von Einsatzkräften. Welche technologischen Ansätze sich für solche Aufgaben eignen, soll die Drone Challenge Brunswick zeigen. Den Auftakt bildet ein Symposium am 5. November 2026 in Braunschweig. Jetzt anmelden!
Die Drone Challenge Brunswick ist ein Wettbewerb für Studierende und Startups, die Drohnenlösungen für zivile Sicherheitsanwendungen entwickeln und unter realitätsnahen Bedingungen erproben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Drohnen und unterstützende Technologien bei Aufgaben des Bevölkerungsschutzes eingesetzt werden können.
Gesucht werden Lösungen für den Einsatz in der Luft und am Boden – von Flugführungssystemen und Sensorik über Informationsverarbeitung und Vernetzung bis hin zu Lagebild- und Kommunikationslösungen. Begleitet wird der Wettbewerb von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, darunter Polizeien von Bund und Ländern, Feuerwehren, dem Deutschen Roten Kreuz und der Seenotrettung.
Von der Idee zum Drohnen-Wettbewerb
Den Auftakt bildet am 5. November 2026 ein eintägiges Symposium am DLR in Braunschweig. Expert:innen aus Forschung, Industrie, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Drohnentechnologien, U-Space, Luftraummanagement und zivile Sicherheitsanwendungen. Gleichzeitig werden die Wettbewerbsaufgaben und Teilnahmebedingungen vorgestellt. Das Symposium bietet außerdem Gelegenheit, sich zu vernetzen, Teams zu bilden und erste Briefings zu erhalten.
Die eigentliche Drone Challenge Brunswick findet vom 27. bis 29. April 2027 am DLR in Braunschweig statt. Im 45 Meter breiten DLR-Drohnenkäfig erproben die Teams ihre zuvor entwickelten Lösungen in einem fiktiven Einsatzszenario. Eine der Aufgaben besteht darin, gefährliche Gegenstände zu identifizieren. Bewertet werden die Beiträge von einer Jury aus Industrieexpert:innen und operativen Praktiker:innen.
Für die drei bestplatzierten Teams stehen insgesamt 90.000 Euro Preisgeld zur Verfügung: 50.000 Euro für den ersten, 30.000 Euro für den zweiten und 10.000 Euro für den dritten Platz.
Wer kann teilnehmen?
Die Challenge richtet sich an Studierende deutscher Hochschulen und Startups mit Interesse an Drohnen- und Sicherheitstechnologien. Die Teams arbeiten interdisziplinär; mindestens die Hälfte der Teammitglieder muss studieren. Wer noch kein vollständiges Team hat, kann das Symposium nutzen, um Kontakte zu knüpfen und Mitstreiter:innen für die Challenge zu finden.
Die Drone Challenge Brunswick bringt damit Forschung, technologische Entwicklung und praktische Erprobung zusammen. Im Wettbewerb können neue Ansätze für den Einsatz von Drohnen und unterstützenden Technologien bei zivilen Sicherheitsaufgaben erprobt werden.