Die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung zeichnen "Bestes Forschungsumfeld 2026" aus
Die Junge Akademie/Bernd Brundert
Fünf der 15 Teams auf der Shortlist im Wettbewerb „Bestes Forschungsumfeld 2026“ erhielten ein Preisgeld von je 10.000 Euro. Victoria Abakumovski von der VolkswagenStiftung (2.v.r.) und Hani Harb von der Jungen Akademie (r.) führten durch die Verlosung. Foto: Die Junge Akademie/Bernd Brundert
Das zweite Mal würdigen die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung Forschungsteams mit der Auszeichnung "Bestes Forschungsumfeld". An fünf der 15 Teams der Shortlist wurde am 27. Juni 2026 ein Preisgeld von 10.000 Euro verlost.
Innovative Forschung entsteht dort, wo Wissenschaftler:innen unter fairen, unterstützenden und verlässlichen Bedingungen arbeiten können. Ein gutes Forschungsumfeld ist eine zentrale Voraussetzung für wissenschaftlichen Erfolg. Offene Kommunikation, gegenseitige Wertschätzung und eine konstruktive Zusammenarbeit fördern nicht nur kreative Ideen, sondern auch die langfristige Qualität wissenschaftlicher Arbeit.
Zweite Runde für "Bestes Forschungsumfeld 2026"
Gemeinsam mit Die Junge Akademie hat die VolkswagenStiftung deshalb erneut den Preis "Bestes Forschungsumfeld" vergeben, um Teams sichtbar zu machen, die durch faire, kooperative und innovative Zusammenarbeit überzeugen.
Exzellente Forschung entsteht nicht allein aus individuellen Leistungen, sondern dort, wo Menschen gemeinsam ein Umfeld schaffen, das Offenheit, Kreativität und Entwicklung ermöglicht.
Aus mehr als 170 Bewerbungen wählte die Jury 15 Forschungsteams aus unterschiedlichen Fachrichtungen für die Shortlist aus. Ausgezeichnet wurden Forschungsumfelder, die durch ein besonders förderliches, inspirierendes und kooperatives Arbeitsklima gute Bedingungen für wissenschaftliche Arbeit schaffen.
Fünf der 15 Teams erhielten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro. Die Auswahl erfolgte im Rahmen eines Losverfahrens beim jährlichen Fest der Jungen Akademie am 27. Juni 2026 in Berlin. Das Verfahren unterstreicht, dass kein Ranking der Teams vorgenommen wurde: Alle Teams auf der Shortlist gelten als gleichermaßen auszeichnungswürdig.
"Exzellente Forschung entsteht nicht allein aus individuellen Leistungen, sondern dort, wo Menschen gemeinsam ein Umfeld schaffen, das Offenheit, Kreativität und Entwicklung ermöglicht. Die Shortlist der zweiten Wettbewerbsrunde verdeutlicht auf besondere Weise, wie vielfältig solche Forschungsumfelder heute aussehen können", betont Dr. Georg Schütte, Vorstand der VolkswagenStiftung.
Auszeichnung fördert Qualität und setzt Impulse
Mit dem Preis würdigen Die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung die Bedeutung guter Forschungsumfelder für die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft. Ein solches Umfeld stärkt Zusammenarbeit, eröffnet Entwicklungsmöglichkeiten und schafft Raum für neue Ideen. Ziel der Auszeichnung ist es, die Qualität von Forschungsumfeldern stärker in den Fokus zu rücken und Impulse für eine bewusste Gestaltung wissenschaftlicher Arbeitskulturen zu setzen.
Die 15 ausgezeichneten Teams von "Bestes Forschungsumfeld 2026"
Den ersten fünf Teams wurde ein Preisgeld von je 10.000 Euro zugelost:
- Institute for Planetary Health Behaviour an der Universität Erfurt
- Arbeitsgruppe "TWIST – Topological Whirls in Spintronics" an der Universität Duisburg Essen
- Kompost Ensemble e. V.
- Arbeitsgruppe Junker am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
- Brennstoffzellen-Team am Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Brennstoffzellen (ivb) der Technischen Universität Braunschweig
Die weiteren Preisträgerteams
- Abteilung "Angewandte Mechanik" an der Technischen Universität Braunschweig
- Abteilung "Public Mental Health" am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
- Arbeitsgruppe Mind-Body-Emotion am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften
- Arbeitsgruppe cBRAIN an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München
- Forschungs- und Entwicklungsbereich Gesellschaft bei OFFIS – Institut für Informatik
- Forschungsgruppe "Translationale Strahlenbiologie" am Uniklinikum Erlangen
- Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) an der Universität Oldenburg
- Nachwuchsgruppe TRABBI an der Justus-Liebig-Universität Gießen
- Projekt "Empirische Genderlinguistik" am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
- Stabsstelle Therapiewissenschaften am Universitätsklinikum Münster