Glaubwürdigkeit von Wissenschaft und Journalismus: Der Krise standhalten
Im Rhine Ruhr Center for Science Communication Research (RRC) sind Forschende auf der Suche nach Strategien, um die Glaubwürdigkeit von Wissenschaft und Journalismus zu stärken. Denn nur mit ihrer Hilfe können Gesellschaften die multiplen Krisen der Gegenwart bewältigen.
"Wissenschaftskommunikation sollte evidenzbasiert gestaltet werden"
Im Munich Science Communication Lab (MSCL) untersuchen Kommunikationswissenschaftler:innen den gesellschaftlichen Diskurs zum Forschungsfeld 'Planetary Health'. Konsequent im Blick haben sie bei ihren Experimenten die Evaluation, die in Forschung und Praxis häufig zu kurz kommt.
Narrative können Menschen antreiben oder entmutigen. Davon ist die Transformationsforscherin Karoline Augenstein überzeugt. Sie will herausfinden, wie sich die Erzählungen von Zukunft auf deren Gestaltung auswirken.
Ines Drefs ist leidenschaftlich gerne Forscherin – und sie brennt für das Thema Medienentwicklungsarbeit: Ein Job an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis kam da gerade recht.
Tais Gorkhover bringt Licht in die Nanowelten, die uns umgeben. Um in der Forschung und im Leben voranzukommen, muss man Chancen ergreifen, sagt die Physikerin – und manchmal auch bereit sein, die eigene Komfortzone zu verlassen.
Neue Klimamodelle für verlässliche Zukunftsszenarien
Der Klimaforscher Niklas Boers optimiert Klimamodelle, um extreme Wetterereignisse und mögliche Kipppunkte im Erdsystem besser vorhersagen zu können – aus tief empfundener Verantwortung für künftige Generationen.
Manganknollen und Mikroorganismen: Leben durch Radioaktivität?
Radioaktivität gilt als lebensfeindlich. Doch in Manganknollen in der Tiefsee könnten Mikroorganismen von ihr profitieren. Oder sogar von ihr leben? Diese ungewöhnliche These möchte der Geowissenschaftler Walter Geibert nachweisen.
Grundlagenforschung: Wie handeln wir im absoluten Neuland?
Was passiert im Gehirn, wenn wir mit völlig unbekannten Dingen und Situationen konfrontiert sind? Christian Beste erforscht an der TU Dresden das "unbekannte Unbekannte". Dafür stellt er die Wissenschaft auf den Kopf.