"Nicht jede Hochschule muss alles gleich gut können."
Die Initiative "Potenziale strategisch entfalten" ist mit 300 Mio. Euro die größte Einzelmaßnahme der Wissenschaftsförderung in der Geschichte Niedersachsens. Auch deshalb haben das Niedersächsische Wissenschaftsministerium und die VolkswagenStiftung diese Initiative ausgewählt, um ein wirkungsorientiertes Monitoring zu entwickeln.
Hier dreht sich alles um Ihr Forschungsgebiet: Wie ist der aktuelle Stand? Welche Perspektiven gibt es für die Entwicklung? Mit den Scoping Workshops bietet die Stiftung Raum für Diskussion und intensiven Austausch. Einziger Stichtag in 2026 ist der 17. März.
Die Initiative adressiert Wissenschaftler:innen in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Antragsstichtag ist der 14. April 2026.
Kalkriese und die Varusschlacht: Zwei Dissertationen eröffnen neue Perspektiven
Das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt "Kalkriese als Ort der Varusschlacht?" wurde mit zwei Dissertationen erfolgreich abgeschlossen. Dr. Uta Schröder und Dr. Annika Lüttmann liefern darin neue Erkenntnisse zu Funden und Metallen, darunter auch der Nachweis einer der mit Varus untergegangenen Legionen in Kalkriese.
Warum machen Viren manche Menschen krank und andere nicht? Max Kellner sucht Antworten dort, wo Infektionen kaum Schaden anrichten: bei natürlichen Wirten wie Fledermäusen. Ein Porträt über Neugier, Krisen und Forschung mit Risiko.
Programm HUMAN: Neue Forschungsideen gegen Infektionen – made in Niedersachsen
Im Programm HUMAN am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig entschlüsselt die nächste Generation Forschender das komplexe Zusammenspiel zwischen Menschen und Mikroben und sucht neue Wege zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten.
Wolfram Pernice erforscht, wie Computer auf Basis neuronaler Netzwerke in Zukunft noch schneller und effizienter rechnen könnten: mit Licht statt Elektronik. Und echten Nerven statt Glasfasern.
Christina Roggatz: Wissenschaft, die Wellen schlägt
Die Meereswissenschaftlerin Dr. Christina Roggatz von der Universität Bremen führt erstmals ihr eigenes Team – und will mit ihrer Arbeit den Klimawandel besser verstehen. Hier gibt sie einen Einblick in ihren Alltag als Juniorgruppenleiterin.