Der Jenaer Historiker Daniel Stahl hat für sein Buch "Nazi-Jagd" den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis Opus Primum der VolkswagenStiftung erhalten.
Es ist Krieg, und kaum einer sieht hin. Im fernen Afghanistan sind seit Jahren deutsche Soldaten in Kampfeinsätze verstrickt, und nicht wenige wurden dabei getötet. Aber von einer Friedensbewegung ist hierzulande nichts zu sehen, obwohl dieser Krieg alles andere als populär ist. Anders vor drei Jahrzehnten, als der Slogan "Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin" eine ungeheure Popularität erlangte.
Daniel Stahl gewinnt mit seinem Buch "Nazi-Jagd" den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis der VolkswagenStiftung für seine Darstellung der NS-Verbrecherjagd in Südamerika.
Herrenhäuser Forum über die Werkstoffe der Zukunft
Innovative Materialien sind unerlässlich für moderne Technologien. Polymere, Keramiken, Metalle – Forscher ganz verschiedener Gebiete entwickeln heute hochfunktionale Stoffe für morgen.
Apotheke aus dem Regenwald: Heilmittel für die Psyche
Fabien Schultz sucht nach natürlichen Materialien, mit denen sich psychische Erkrankungen behandeln lassen. Dafür kooperiert er mit indigenen Gemeinschaften in Uganda und Tansania – und mit Affen.
Wolfram Pernice erforscht, wie Computer auf Basis neuronaler Netzwerke in Zukunft noch schneller und effizienter rechnen könnten: mit Licht statt Elektronik. Und echten Nerven statt Glasfasern.