Symposium "25 Jahre Wissenschaft und Wiedervereinigung" – Tagungsbericht
25 Jahre nach der Wiedervereinigung nahm ein Herrenhäuser Symposium in Hannover die Entwicklung der ostdeutschen Hochschul- und Forschungslandschaft seit der Einheit in den Blick und diskutierte die Lehren für die Zukunft.
In einer festlichen Abendveranstaltung im Schloss Herrenhausen wurden sieben Nachwuchswissenschaftler(innen) mit den diesjährigen Freigeist-Fellowships ausgezeichnet.
Beim Herrenhäuser Gespräch diskutierten Experten über die Stunde Null für Deutschlands Schriftsteller, Musiker und Künstler nach dem Zweiten Weltkrieg.
Freigeist-Fellow Dr. Volker Busskamp will funktionsfähige menschliche Nervenschaltkreise künstlich herstellen, die u. a. für biomedizinische Anwendungen, z. B. bei Parkinson, helfen könnten.
Manganknollen und Mikroorganismen: Leben durch Radioaktivität?
Radioaktivität gilt als lebensfeindlich. Doch in Manganknollen in der Tiefsee könnten Mikroorganismen von ihr profitieren. Oder sogar von ihr leben? Diese ungewöhnliche These möchte der Geowissenschaftler Walter Geibert nachweisen.
Grundlagenforschung: Wie handeln wir im absoluten Neuland?
Was passiert im Gehirn, wenn wir mit völlig unbekannten Dingen und Situationen konfrontiert sind? Christian Beste erforscht an der TU Dresden das "unbekannte Unbekannte". Dafür stellt er die Wissenschaft auf den Kopf.