Künstliche Intelligenz - kontrollierte Intelligenz?

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Bei der 15. Leopoldina Lecture der VolkswagenStiftung erklärte die Politikwissenschaftlerin Lorena Jaume-Palasí, warum wir als Gesellschaft ganz neu denken müssen, um den Umgang mit Systemen der künstlichen Intelligenz sinnvoll zu regulieren. Der Physiker Klaus-Robert Müller stellte informationstechnische Weiterentwicklungen vor, die uns dabei helfen können.

Kein Platz ist leer geblieben im Auditorium des Xplanatoriums in Schloss Herrenhausen an diesem Abend – und Prof. Dr. Klaus-Robert Müller, Direktor des Berliner Zentrums für Maschinelles Lernen und Co-Direktor des Berlin Big Data Center, hielt seinen Vortrag vor gut informiertem Publikum: Die große Mehrzahl der Zuhörerinnen und Zuhörer konnte sich nach eigenem Empfinden unter dem Begriff "Machine Learning" bereits zu Beginn der Veranstaltung etwas vorstellen. Dabei sei künstliche Intelligenz ein so inhärent mathematisches Thema, findet der Physiker und Informatiker Müller, dass selbst Journalistinnen und Journalisten sich schwer täten, die Technologie verständlich darzustellen. Er wolle versuchen, wichtige Aspekte mit möglichst wenig Mathematik zu erklären.