Zukunft denken - Welt erhalten! 50 Jahre Club of Rome

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Wann sind die Grenzen des Wachstums überschritten? Ernst Ulrich von Weizsäcker, Mojib Latif u. a. diskutieren am 28. August in Hannover.

Megaseller: Die Studie Grenzen des Wachstums (1972), vom Club of Rome beauftragt, von der VolkswagenStiftung finanziert (Foto: Fabian Fischer)
Megaseller: Die Studie Grenzen des Wachstums (1972), vom Club of Rome beauftragt, von der VolkswagenStiftung finanziert (Foto: Fabian Fiechter)

Link zum Veranstaltungsbericht

Der 1972 von der VolkswagenStiftung geförderte Bericht "Die Grenzen des Wachstums" markierte den Beginn der kritischen Zukunfts- und Umweltforschung. Er brachte Themen wie Industrialisierung, Bevölkerungsdichte, klimatische Veränderungen sowie Energie- und Nahrungsmittelressourcen auf die politische und die wissenschaftliche Agenda. Eindringlich forderte der Bericht die Menschheit zum Handeln auf: Die Autoren, ein Team um den damals 30-jährigen amerikanischen Wissenschaftler Dennis Meadows, zeigten auf, dass kontinuierliches wirtschaftliches und demographisches Wachstum an die Grenzen verfügbarer Ressourcen stößt und sehr wahrscheinlich zum globalen Kollaps führt. 

In Auftrag gegeben wurde der Bericht vom Club of Rome, einem 1968 gegründeten Zusammenschluss von Expert(inn)en, die sich für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Welche Lehren zogen und ziehen Politik und Wissenschaft sowie der Club of Rome als Initiator aus dem Bericht? Und welche Prognosen von damals haben für unsere Zukunft weiterhin Bestand?

Zukunft denken - Welt erhalten. 50 Jahre Club of Rome
Dienstag, 28. August 2018, 19.00 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover 

Programm

Kurzvorträge

Prof. Dr. Mojib Latif, Leiter, Forschungseinheit Maritime Meteorologie, GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin, Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung/Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit, Hertie School of Governance 
Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident, Club of Rome/Universität Freiburg

anschließend Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und

Dr. Petra Künkel, Mitgründerin und geschäftsführende Direktorin, Collective Leadership Institute, Potsdam

Moderation: Dr. Wilhelm Krull, VolkswagenStiftung

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 320 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte unserer Veranstaltungsreihen sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden Sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot "ListentoScience".

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen von gesellschaftlicher Relevanz begeistern und diese aufgrund empirischer Befunde diskutieren. Dazu werden renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur und Medien zu Vorträgen und Podiumsgesprächen eingeladen. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Das Forum Mensch-Natur-Technik, eine Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft, nimmt das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik sowie dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt in den Blick. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt des gemeinsam mit NDR Info veranstalteten Forums Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.