Treffen afrikanischer Nachwuchswissenschaftler in Hannover

Mehr als 60 junge Forscher aus Afrika trafen sich am 14. und 15. Oktober 2013 in Hannover: Zum ersten Mal brachte die VolkswagenStiftung alle Postdoc-Fellows aus dem Förderprogramm für das Sub-saharische Afrika mit ihren Koordinatoren aus Deutschland sowie weiteren Experten aus aller Welt zusammen.
Die Teilnehmer des Grantees Meeting beim Fototermin auf der Freitreppe von Schloss Herrenhausen in Hannover. (Foto: Marcel Wogram)
Die Teilnehmer des Grantees Meeting beim Fototermin auf der Freitreppe von Schloss Herrenhausen in Hannover. (Foto: Marcel Wogram)

Internationale Zusammenarbeit ist für eine erfolgreiche Forschung in Afrika ein wichtiger Baustein: Ambitionierten jungen Wissenschaftlern mit zukunftsträchtigen Ideen mangelt es vielfach an finanzieller Unterstützung oder an passenden Projektträgern. Wenn sie Forschungsvorhaben jedoch nicht auf einer soliden Basis beginnen können, lässt sich gewonnenes Wissen nicht vertiefen und erfolgreich angelaufene Projekte bleiben liegen.

Die VolkswagenStiftung ermöglicht diese nachhaltige Forschung durch Junior und Senior Postdoc Fellowships, die sie in ihrem Förderbereich "Wissen für morgen - Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika" vergibt. Die Stiftung veranstaltete das Treffen in Kooperation mit Prof. Dr. Hartmut Stützel von der Leibniz Universität Hannover. Bereits seit 2008 fördert dieses Programm junge Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftler, Ingenieure und Mediziner in Afrika.

Auf der zweitägigen Veranstaltung im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen hatten die afrikanischen Fellows Gelegenheit, ihre bisherigen Ergebnisse mit den Geförderten aller Themengebiete der Initiative zu reflektieren. Zu den weiteren Gästen aus Wissenschaft und Forschung zählten unter anderem Prof. Dr. Iris Gugu Moche von der University of South Africa und Prof. Dr. Fatima Harrak, Präsidentin des Council for the Development of Social Science Research in Africa. Auch Prof. Dr. Bernhard Fleischer vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, Dr. Dorothea Rüland, Generalsekretärin des DAAD, sowie Dr. Enno Aufderheide, Generalsekretär der Alexander von Humboldt Stiftung, nahmen an der Veranstaltung teil.

Auf dem Treffen konnten sich die Fellows ein internationales Netzwerk aufbauen. Zudem erhielten sie die Möglichkeit, die politischen und institutionellen Rahmenbedingungen der Forschung in Afrika zu diskutieren und sich über weitere Förderprogramme sowie Finanzierungsmöglichkeiten auszutauschen.

Der Reader der Veranstaltung mit allen Geförderten, den Grußworten sowie den Beteiligten am Förderprojekt steht hier zum Download bereit.

Mehr als 60 junge Forscher aus Afrika trafen sich im Oktober

2013 in Hannover: Zum ersten Mal brachte die VolkswagenStiftung alle

Postdoc Fellowship-Inhaber des Förderprogramms "Sub-saharisches

Afrika" mit internationalen Experten zusammen.


PROGRAM GRANTEES MEETING:

Download the complete program.

Vier Post-doc Fellows im Porträt

Eric Debrah Otchere

Eric Debrah Otchere gehört zu einer Gruppe von zwölf Doktoranden und Masterstudenten aus Ghana und Nigeria, die verschiedene Musikgenres Westafrikas erforschen und die Bedeutung, die sie für die afrikanischen Identitäten haben.

Sylvanus Spencer

Der Geschichtsdozent Sylvanus Spencer beschäftigt sich mit den politischen und gesellschaftlichen Folgen des brutalen Bürgerkriegs in Sierra Leone.

Lydia Olaka

Die Umweltgeologin Lydia Olaka forscht im trockenen Südwesten Kenias nach unterirdischen Wasserressourcen.

Ali Sié

Ali Sié kämpft mit seinen Kollegen in einer der ärmsten Gegenden Burkina Fasos gegen Infektionskrankheiten.

Link zu den kompletten Porträts.

Am 14. und 15. Oktober 2013 brachte die VolkswagenStiftung zum ersten Mal

alle Postdoc Fellowship-Inhaber des Förderprogramms "Wissen für morgen –

Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika" mit

internationalen Experten zusammen.

Sie heißen Patience Mutopo, David Kyaddondo und Roland Azibo Balgah. Sie leben an unterschiedlichen Orten im sub-saharischen Afrika, forschen dort und engagieren sich für die Wissenschaft ihrer Länder. Mit ihnen und anderen exzellenten jungen Forscherinnen und Forschern hat die Stiftung die nächste Phase ihres Afrika-Engagements eingeläutet: Wer sich als Doktorand bewiesen hat, soll im Wissenschaftsbetrieb reüssieren und Karriere machen können.