Grenzenlos - kein Berg zu hoch, kein Meer zu weit

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Xplanatorium Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Haben Entdeckerinnen heute ausreichend Rückhalt, um im Urwald, im ewigen Eis oder im Weltraum zu bestehen? Über Voraussetzungen und Wege für Forscherinnen an gewagten Expeditionen teilzunehmen, darüber sprechen wir bei der Science Movie Night am 12. November im Xplanatorium in Hannover.

Welche Voraussetzungen bedarf es, um Frauen eine Teilnahme an gefährlichen und körperlich fordernden Expeditionen zu ermöglichen. (Credit: Alfred-Wegener-Institut / Stefan Hendricks CC BY-SA IGO 3.0, CC BY-SA 3.0 IGO  via Wikimedia Commons)
Welche Voraussetzungen bedarf es, um Frauen eine Teilnahme an gefährlichen und körperlich fordernden Expeditionen zu ermöglichen. (Credit: Alfred-Wegener-Institut / Stefan Hendricks CC BY-SA IGO 3.0, CC BY-SA 3.0 IGO via Wikimedia Commons)

Aufgrund der derzeit geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen ist eine Anmeldung im Vorfeld zwingend notwendig und über "Zur Anmeldung" in der Randspalte möglich! 

Richard Francis Burton, Alexander von Humboldt, Roald Amundsen: die Namen dieser Entdecker und Forscher der vergangenen drei Jahrhunderte kennt heutzutage jedes Kind. Aber was ist mit Mary Kingsley, Gertrude Bell, Harriet Chalmers Adams? Forschungsreisende, Ethnologinnen und Entdeckerinnen, denen in der männerdominierten Wissenschafts- und Forschungswelt des 19. Jahrhunderts die Anerkennung versagt und die Mitgliedschaft in renommierten Vereinigungen wie der "National Geographic Society" oder "Royal Geographic Society" verwehrt war. Um dennoch ihrer Passion folgen zu können, bereisten sie an der Seite ihrer Ehemänner die Welt. In logischer Folge gründete Adams 1925 sogar eine eigene Vereinigung, die "Society of Women Geographers". Die Situation ändert sich im Laufe des 20. Jahrhunderts, als Frauen an Expeditionen zu den Polen, ins Eismeer, Wüsten oder Urwäldern aktiv beteiligt waren. Eine der bekanntesten unter ihnen: Jane Goodall, die mit ihren Expeditionen zu den Schimpansen im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania auf sich aufmerksam machte und junge Frauen bis heute inspiriert, es ihr gleich zu tun. Sie ist eine Pionierin in Sachen Umweltschutz, die bis heute nicht aufhört, sich für einen respektvollen Umgang mit Menschen, Tieren und der Natur einzusetzen.

Welche Voraussetzungen bedarf es, um an den für Frauen mitunter gefährlichen und körperlich fordernden Expeditionen teilzunehmen? Haben Entdeckerinnen heute ausreichend institutionellen Rückenhalt oder braucht es noch immer unterstützende Organisationen, wie die Stiftung "Erste deutsche Astronautin gGmbH", um Frauen in männerdominierten Bereichen zu etablieren, in diesem Fall, um die erste deutsche Astronautin zur internationalen Raumstation ISS zu schicken? Und wie sinnvoll wären Institutionen, die explizit und ausschließlich Frauen in der Wissenschaft fördern?

Programm

Einführung und Vorstellung der Diskutantinnen anschließend Filmvorführung* (in deutscher Version) und Diskussionsrunde mit

Prof. Dr. Julia FischerDeutsches Primatenzentrum GmbH, Leibniz-Institut für Primatenforschung, Organismische Primatenbiologie, Abteilung Kognitive Ethologie, Göttingen

Claudia KesslerInitiatorin der Stiftung "Ersten deutschen Astronautin gGmbH"

Bjela König, MOSAiC-Expedition, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI)

Moderation: Eckhard Stasch, Technik-Salon Hannover

ca. 22:00 Uhr Ende
*)Filmlaufzeit ca.125 Min., FSK/JMK 0 Jahre

Veranstaltungen der nicht-gewerblichen Filmarbeit unterliegen einem Werbeverbot. Der Filmtitel kann telefonisch unter 0511-8381335 erfragt werden.

Diese Veranstaltung richtet sich an ein neugieriges Publikum, das sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft interessiert.

Herrenhausen Science Movie Nights
Frauen in der Wissenschaft "Grenzenlos - kein Berg zu hoch, kein Meer zu weit"
Freitag, 12. November 2021, 19.00 Uhr
Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative Wissenschaft Hannover. 

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Teilnahmevoraussetzungen

Es besteht MNB-Pflicht, bitte tragen Sie bis zu Ihrem Sitzplatz eine medizinische Maske.

Eintritt frei / Anmeldung erforderlich

Es stehen 100 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen um 18.00 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich und über "Zur Anmeldung" in der Randspalte möglich. Bitte beachten Sie, dass gemäß der aktuellen Corona - Verordnung ab dem 25.08.2021 landesweit die sogenannte 3G-Regel gilt. Sie besagt, dass der Zutritt zum Besuch von Veranstaltungen in Innenräumen nur noch mit einem offiziellen Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder einer nicht länger als 24 Stunden zurückliegenden negativen Testung möglich ist.

Bitte beachten Sie 

Systembedingt ist pro Anmeldung eine individuelle Emailadresse erforderlich. Sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin anmelden wollen und nur über eine gemeinsame Emailadresse verfügen, wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Email an eine der Ansprechpartnerinnen im Veranstaltungsreferat. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Hintergrund Herrenhausen Science Movie Nights

"Herrenhausen SCIENCE MOVIE NIGHTS - Film trifft Wissenschaft" wendet sich an ein filmbegeistertes Publikum, das mehr wissen will, als der Film zeigt, und bietet einen außergewöhnlichen Mix aus unterhaltsamem Film, spannender Wissenschaft und originellen Persönlichkeiten. Mehr Infos unter www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen.