Rettung für fast verlorenes Schriftgut

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Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar
Fachpublikum Wissenschaft

Wie kann man die beim Brand der Anna Amalia Bibliothek in Weimar beschädigten Bücher wieder verfügbar machen? Fachleute diskutieren am 7. November Ergebnisse und Perspektiven der Restaurierung und digitalen Rekonstruktion.

Den Möglichkeiten der digitalen Sicherung und Identifizierung von stark beschädigtem Schriftgut, wie es auch die sogenannten „Weimarer Aschebücher“ sind, widmet sich ein Kolloquium der Anna Amalia Bibliothek. Am Mittwoch, 7. November 2012 von 10 bis 17 Uhr diskutieren zum Thema Bibliotheksfachleute, Buchwissenschaftler und Restauratoren im dortigen Studienzentrum. Das Kolloquium zieht die Zwischenbilanz eines auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojekts, das von der VolkswagenStiftung gefördert wird: Rund 4000 geschädigte Werke können digital gesichert und so wieder verfügbar gemacht werden. Die Digitalisierung wird in Weimar auch dazu genutzt, bei bisher nicht zugeordneten Fragmenten  Hinweise zur Identifizierung und Ergänzung aus der Fachöffentlichkeit zu erhalten. Die neuen Wege der virtuellen Rekonstruktion werden gemeinsam mit Vertretern des Historischen Archivs der Stadt Köln sowie des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, Berlin, beleuchtet. Programm und Abstracts der Beiträge sind in der Digitalen Bibliothek Thüringen abrufbar:

Kolloquium „Bestandserhaltung digital – Sicherung und Identifizierung stark geschädigten Schriftguts“
Mittwoch, 7. November 2012, 10 bis 17 Uhr
Herzogin Anna Amalia Bibliothek | Studienzentrum
Platz der Demokratie 1 | 99423 Weimar