Wie gut ist die Palliativversorgung in Deutschland?

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Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Wie optimale Palliativversorgung aussieht und wie sie sich in Deutschland umsetzen lässt, ist Thema der 5. Leopoldina-Lecture am 18. Mai in Herrenhausen.

Viele Faktoren kommen für eine optimale Palliativversorgung zusammen. (Foto: sudok1 – Fotolia.com)

Link zum Bericht über die Veranstaltung. Die Palliativversorgung soll angesichts lebensbedrohlicher und nicht heilbarer Erkrankungen für die bestmögliche Lebensqualität von Patienten und Angehörigen sorgen. Dabei gilt, belastende körperliche Symptome wie Schmerzen und Übelkeit zu lindern, und altersgerechte Unterstützung bei psychosozialen Problemen zu bieten, sodass verbleibende Lebenszeit bestmöglich genutzt werden kann. In der öffentlichen Diskussion haben die Themen Sterben und Tod in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Es besteht ferner ein breiter Konsens in der Öffentlichkeit über die Notwendigkeit einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen und evidenzbasierten Palliativversorgung in Deutschland. Dieses Ziel ist jedoch noch nicht erreicht. Wie muss bestmögliche und flächendeckende Palliativversorgung aussehen? Wann ist ein Patient ein Palliativpatient, und wer fällt die Entscheidung? Was kann man von anderen Ländern lernen, und ist Forschung an und mit Menschen und Angehörigen angesichts nicht heilbarer Erkrankungen ethisch vertretbar? Diesen und anderen Fragen widmet sich die 5. Leopoldina-Lecture. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe "Leopoldina Lectures in Herrenhausen" statt, die die VolkswagenStiftung gemeinsam mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina organisiert.

Programm:

Grußwort

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung
Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften

Impulsvortrag und Vorstellung eines Fallbeispiels

Prof. Dr. Hans-Peter Zenner, Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik Tübingen

Statements zum Fallbeispiel Aus Sicht der Palliativmedizin:

Prof. Dr. Lukas Radbruch, Direktor der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Bonn; Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg

Aus Sicht der Allgemeinmedizin:

Prof. Dr. Nils Schneider, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

Aus Sicht der Pflege und der Angehörigen:

Martina Kern, Leiterin des Zentrums für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg

Podiumsdiskussion mit allen Vortragenden

Veranstaltungsinfos per E-Mail

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Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten"