Drinks, Drugs - Drama. Was macht die Leber?

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Ist es möglich, Alkohol, Tabak, Cannabis und Süßigkeiten zu konsumieren, ohne der Leber zu schaden? Das erläutern Markus Cornberg und Benjamin Maasoumy von der Medizinischen Hochschule Hannover bei Herrenhausen Late am 22. Januar in Hannover.

DJ Richmond liefert den musikalischen Rahmen bei Herrenhausen Late im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen (Foto: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung).
DJ Richmond liefert den musikalischen Rahmen bei Herrenhausen Late im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen (Foto: Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung).

Das zentrale Stoffwechselorgan des Menschen ist die Leber mit vielen lebensnotwendigen Funktionen. Sie gilt als Hochleistungsmaschine. Eine ihrer wichtigsten Funktionen ist die Entgiftung unseres Organismus. Sollte allein diese Funktion versagen, käme das einem Streik der Abfallentsorger gleich. Belastet wird unsere Leber durch den Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Tabak und Süßigkeiten, aber auch durch Medikamente, die für viele kranke Menschen lebensnotwenig sind. Kommt die Einnahme von Drogen hinzu, ist unsere Leber ganz besonders herausgefordert. Woran erkennt man, wie es der Leber geht? Wann erreicht sie die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit? Und worauf genau sollte man achten und auf welche Verhaltensweisen lieber verzichten?

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen kümmern sich darum, Antworten auf diese Fragen zu finden. Sie erforschen Möglichkeiten, um die Leber zu schützen und ihr zu helfen, wenn sie ernsthaft leidet. Neben den bereits genannten Suchtmitteln können auch Viren, die man sich auf Reisen, durch Sexualkontakte oder Drogenkonsum „einfangen“ kann, die Leber schädigen. Auf die Suche nach einer Impfung gegen die häufigste Form der Leberentzündung, der Hepatitis C, hat sich das vor allem an der MHH angesiedelte Team des Exzellenzclusters RESIST gemacht.

In ihrem Vortrag erklären Professor Dr. Markus Cornberg, stellvertretender Direktor der MHH-Klinik für Gas-troenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, und sein Kollege, Privatdozent Dr. Benjamin Maasoumy, Oberarzt dieser MHH-Klinik, die neuesten Erkenntnisse und Vorhaben der Wissenschaft mit Blick auf die Heilung und Therapie von Leberkrankheiten.

Vortrag

Prof. Dr. Markus Cornberg, stellvertretender Direktor der MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie Hannover

Priv.-Doz. Dr. Benjamin Maasoumy, Oberarzt der MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie

Diese Veranstaltung richtet sich an ein neugieriges Publikum, das sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft interessiert.

Herrenhauser Late
Drinks, Drugs – Drama
Was macht die Leber?
Mittwoch, 22. Januar 2020, 20.30 Uhr
Xplanatorium Herrenhausen, Hannover

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 130 Sitzplätze und 170 Stehplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 1 Stunde vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter www.veranstaltungen.volkswagenstiftung.de

Hintergrund Herrenhausen Late

"Herrenhausen Late - ScienceMusicFriends" wendet sich an ein junges, wissenschaftlich interessiertes Publikum. Originelle Wissenschaftsthemen werden von Expertinnen und Experten aus einer unterhaltsamen Perspektive beleuchtet. Der Festsaal im Herrenhäuser Schloss wird dafür zur Lounge mit Sitzecken, einer kleinen Bühne, Musik und Getränken an der Bar. Herrenhausen Late ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der VolkswagenStiftung, der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.