Grüne Städte - Grüne Zukunft

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Xplanatorium Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Grüne Oasen in Städten führen nicht nur zu besserer Luft sondern können auch als Orte für Austausch und Gespräche dienen. Wie eine grüne Stadtplanung von morgen aussehen kann, analysieren Expertinnen und Experten am 16. September in Hannover.

Ob Roofwalk oder begrüntes Gleisbett: Visionen für eine grüne Stadt, wie diese von Ronald Clark, ließen sich auch für das hannoversche Stadtzentrum umsetzen. (3D-Visualisierung: chora blau Visualisierung + Grafik GbR, Foto: Helge Krückeberg)
Ob Roofwalk oder begrüntes Gleisbett: Visionen für eine grüne Stadt, wie diese von Ronald Clark, ließen sich auch für das hannoversche Stadtzentrum umsetzen. (3D-Visualisierung: chora blau Visualisierung + Grafik GbR, Foto: Helge Krückeberg)

Für die Stadt der Zukunft sind neue Ansätze zur Lösung räumlicher, klimatischer und sozialer Herausforderungen gefragt. Visionäre Gartenkultur stellt sich diesen Anforderungen und verbindet dabei nachhaltiges Wirtschaften mit kulturellem und ästhetischem Anspruch: Gestaltete Grünflächen auf Dächern oder an Fassaden verbessern die Lebens- und Luftqualität in der Stadt und tragen zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels bei. Sie können aber auch neuer Anziehungspunkt in der Stadtmitte sein, um die zentralen Räume attraktiv zu erhalten. Dies ergänzend setzen Urban Gardening und Urban Agriculture im öffentlichen und privaten Raum auf lokale Erzeugnisse, schärfen das Bewusstsein für die Nahrungsmittelproduktion in Verbindung mit kleinteiligeren Landschaftsräumen und könnten so die Umwandlung von Kleingärten und Ackerflächen in Bauland verhindern. Gärten sind aber auch Orte für Gespräche und kulturelle Interventionen. Gartenkultur im weitesten Sinn soll daher zu einem Kernbestandteil der Kulturhauptstadtbewerbung Hannovers für eine nachhaltige und gesunde Stadtentwicklung bis 2025 werden. Wie kann Gartenkultur positiv auf die Gesellschaft wirken und helfen, den Klimawandel einzudämmen und soziale Spaltungen abzumildern? Welche Möglichkeitsräume eröffnet eine visionäre Grünflächenplanung im urbanen Raum? Und: Wie sieht "Stadt als Garten" der Zukunft aus?

Mit diesem Herrenhausen Extra unterstützt die VolkswagenStiftung symbolisch Hannovers Bewerbung als Kulturhauptstadt #KHH25.

Herrenhausen Extra
Grüne Städte - Grüne Zukunft. Stadtplanung für die Gesellschaft von Morgen
Montag, 16. September 2019, 19.00 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Impulse

Prof. Dr.-Ing. habil. Jörn Birkmann, Institut für Raumordnung und Entwicklung, Universität Stuttgart

Ronald Clark, Direktor, Herrenhäuser Gärten, Hannover

Robert Kaltenbrunner, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Berlin/Bonn

Prof. Christiane Sauer, Professorin für Material und Entwurf im räumlichen Kontext, Weißensee Kunsthochschule Berlin (tbc)

anschließende Podiumsdiskussion mit den Vortragenden

Moderation: Tanja Schulz, freie Journalistin, Hannover

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 320 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

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