Weibliche Emanzipation – was hat der Mann gewonnen?

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Kleiner Sendesaal des NDR Funkhaus, Hannover
Öffentlichkeit

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts haben moderne Frauenrechtsbewegungen insbesondere in Deutschland viel bewirkt. Ihre Errungenschaften reichen von der Einführung des Frauenwahlrechts (1919), der Aufnahme des Gleichberechtigungsgrundsatzes von Mann und Frau ins Grundgesetz (1949), der Wahl des Namens der Frau als Familienname (1976), bis hin zu den neuerlichen Diskussionen, die Frauenquote bei der Besetzung von Stellen einzuführen. Darüber hinaus gab es gerade in jüngster Zeit eine Reihe von Regelungen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zumindest erleichtern sollen.

Mit dem sich wandelnden Frauenbild hat sich auch die Rolle des Mannes verändert. Längst nicht mehr muss der Mann hinaus „ins feindliche Leben / muss wirken und streben“, wie es noch bei Schiller heißt. Immer mehr Männer teilen sich heute Kindererziehung und Hausarbeit mit ihren Partnerinnen, arbeiten in Teilzeit, suchen nach einer Work-Life-Balance, akzeptieren alternative Lebensentwürfe. Wie steht es um das neue Selbstverständnis von Frau und Mann? Inwieweit hat der Mann von den weiblichen Emanzipationsbestrebungen profitiert? Wie sieht sich die Frau im Verhältnis zum Mann? Wie funktioniert Familie heute? Und schließlich: Was hat der Mann gewonnen?

Darüber diskutierten am 6. März 2012 im Kleinen Sendesaal des NDR Funkhaus, Hannover:

Dr. Karin Jurczyk, Politologin, Deutsches Jugendinstitut e.V., München

Prof. Dr. Michael Meuser, Soziologe, Technische Universität Dortmund

Prof. Bascha Mika, Journalistin, Publizistin, Honorarprofessorin an der Universität der Künste Berlin

Björn Süfke, Psychologe, Psychotherapeut, Autor von „Männerseelen – ein psychologischer Reiseführer“

Moderation: Stephan Lohr, NDR Kultur


Weitere Informationen:

Die Veranstaltung zum Nachhören:

Weibliche Emanzipation... - Teil 1

Weibliche Emanzipation... - Teil 2