Abgesagt: Wie hat Corona unser Miteinander verändert?

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Xplanatorium Herrenhausen
Öffentlichkeit

Diese Veranstaltung ist leider abgesagt. Wir suchen nach einem Ersatztermin und informieren darüber, sobald wir einen gefunden haben. 



Corona als Ende der Gleichberechtigung? Soziologen befürchten eine Renaissance traditioneller Rollenbilder. (Foto: Sebastian - stock-adobe.com)
Corona als Ende der Gleichberechtigung? Soziologen befürchten eine Renaissance traditioneller Rollenbilder. (Foto: Sebastian - stock-adobe.com)

Die Corona-Pandemie hat unsere Gesellschaft verändert - aber wie? Ein Beispiel: Ist Homeoffice gut oder schlecht? Wir arbeiten flexibler, aber es fehlen die sozialen Kontakte. Das 65. Herrenhäuser Gespräch am 17. Dezember 2020 ist der Versuch einer gesellschaftlichen Standortbestimmung nach einem Jahr der Krise. 

Aufzeichnung

NDR Kultur zeichnet die Veranstaltung auf und strahlt sie im NDR Sonntagsstudio aus.

Herrenhäuser Gespräch: Die Corona-Pandemie - wie hat sie unser Miteinander verändert?

Die Corona-Pandemie hat die Weltgemeinschaft vor eine nie dagewesene Herausforderung gestellt. Im Frühjahr 2020 stand die Zeit nahezu still. Das öffentliche Leben kam zum Erliegen. Wo immer es möglich war, wurden die Menschen angehalten, in ihren Wohnungen zu verharren. Das Virus hatte die Macht, Grenzen zu sprengen, Hindernisse aufzuheben, Glaubenssätze aufzubrechen und das Arbeiten und Lernen zu revolutionieren. Über Nacht wurden Homeoffice und Homeschooling zum Normalfall und die Kinderbetreuung wurde zwischen den Eltern neu verhandelt. Das Virus hat aber ebenso neue Grenzen gezogen. Kontaktverbote sowie Hygiene- und Abstandsregelungen setzten lieb gewordene Alltagsroutinen außer Kraft und erzeugten vielerorts Isolation. Einige Berufe wurden als systemrelevant anerkannt, andere Geschäftsfelder verloren an Bedeutung. Kunst und Kultur beschränkten sich auf Virtuelle, Sportstätten blieben geschlossen.

All diese Einschränkungen haben uns verändert. Aber wie wirkt sich das auf unser Denken aus? Wo werden wir neue Wege beschreiten? Wird sich unser gesellschaftliches Miteinander durch das Virus am Ende gar weiterentwickeln? Welche Prinzipien hat die Corona-Pandemie ins Wanken gebracht?

Herrenhäuser Gespräche sind eine Veranstaltungsreihe von VolkswagenStiftung und NDR Kultur.

Diese Veranstaltung richtet sich an ein neugieriges Publikum, das sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft interessiert.

65. Herrenhäuser Gespräch
Die Corona-Pandemie - Wie hat sie unser Miteinander verändert?
Donnerstag, 17. Dezember 2020, 19:00 Uhr
Livestream aus dem Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Prof. Dr. Hansjörg Dilger, Geschäftsführender Direktor, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Ute Frevert, Forschungsbereich Geschichte der Gefühle, MPI für Bildungsforschung

Prof. Dr. Jürgen Manemann, Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover

Moderation: Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

Sendetermin: NDR Sonntagsstudio, 3. Januar 2021, 20:00 Uhr

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Herrenhäuser Gespräche

Mit den Herrenhäuser Gesprächen präsentieren die VolkswagenStiftung und NDR Kultur aktuelle Themen aus Wissenschaft und Kultur, die unsere Gesellschaft bewegen. Ganz im Sinne von Gottfried Wilhelm Leibniz positioniert sich Herrenhausen damit als ein Ort des intellektuellen Diskurses, der weit über die Grenzen der Stadt Hannover hinaus eine breite Öffentlichkeit zum Mit- und Nachdenken anregt.