Von der Vermessung der Unvernunft unseres Handelns

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover
Öffentlichkeit

Warum handeln Menschen nicht immer "vernünftig"? Diese Frage wurde beim Herrenhäuser Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft am 19. November in Schloss Herrenhausen diskutiert.

Ausgebucht

Hier geht es zum Veranstaltungsbericht von Karl-Ludwig Baader.

Den Audiomitschnitt der Veranstaltung können Sie in unserer Mediathek nachhören.

Der "homo oeconomicus" ist das Idealbild der Ökonomie: rational, perfekt informiert und entscheidungsfreudig. Aber gibt es in der Realität überhaupt Menschen, die stets "vernünftig" handeln? Das ist eine Forschungsfrage, mit der sich die Verhaltensökonomie befasst. Sie versucht zu entschlüsseln, welche Faktoren zum Beispiel die individuelle Entscheidung in Wirtschaftsfragen steuern, etwa bei der Kapitalanlage. Oder warum es so häufig bei guten Vorsätzen bleibt, zum Beispiel in puncto gesunder Lebensführung. Wovon lassen wir uns bei wirtschaftlichen Entscheidungen leiten? Welchen Einfluss hat die Existenz von Märkten? Und könnte die Politik unter Berücksichtigung von Forschungsergebnissen der Verhaltensökonomen "bessere" Entscheidungen treffen? Diese Fragen wurden beim Herrenhäuser Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft am Dienstag, 19. November 2013, ab 19 Uhr erörtert.

Programm

 

Impulsvorträge

Prof. Dr. Martin Weber, Professor für Bankbetriebslehre, Universität Mannheim

Prof. Dr. Nora Szech, Volkswirtin, Universität Bamberg

Podiumsdiskusion mit

Prof. Dr. Hartmut Kliemt, Professor für Philosophie und Wirtschaft, Frankfurt School of Finance & Management

Dr. Thilo Bode, Geschäftsführer, foodwatch e.V.

sowie den Vortragenden

Moderation: Dr. Tanja Busse, WDR