Nur noch etwas für Intellektuelle? - Die Zukunft des europäischen Projekts

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Xplanatorium Herrenhausen
Öffentlichkeit

Das Projekt Europa sieht sich gegenwärtig zahlreichen internen und externen Herausforderungen gegenüber. Lebt den europäischen Gedanken nur noch eine intellektuelle Elite? Und wie schafft es das Staatenbündnis aus seiner Identitätskrise? Darüber und über weitere aktuelle Fragestellungen sprechen unsere Expertinnen und Experten am 20. Juli. 

Into a bright future? Wie begegnet Europa den aktuellen Herausforderungen? (Foto: bittedankeschön – stock.adobe.com)
Into a bright future? Wie begegnet Europa den aktuellen Herausforderungen? (Foto: bittedankeschön – stock.adobe.com)

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Das Europa des 21. Jahrhunderts sieht sich enormen internen und externen Herausforderungen gegenüber. Die COVID-19-Pandemie und damit verbundene Diskussionen über gemeinsame Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben einmal mehr verdeutlicht, dass nationale Interessen oftmals weit über einer solidarischen europäischen Antwort stehen.

Was auf politischer Ebene schon schwierig ist, wird für die Bürgerinnen und Bürger fast unmöglich. Und so wird die EU knapp drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung von vielen Menschen immer noch als eine reine Wirtschafts- und Währungsunion wahrgenommen. Entscheidend für die Fortführung des europäischen Projekts wird daher sein, wie Europa seine Identitätskrise zu lösen versteht. 

Wer trägt die Idee eines geeinten Europas? Handelt es sich dabei um eine Vorstellung, die vornehmlich in den Köpfen einiger Intellektueller fortbesteht? Wie können die europäischen Bürgerinnen und Bürger zukünftig in das europäische Projekt einbezogen werden? Was hat die Idee eines geeinten Europas einst auf den Weg gebracht und was können wir für den Fortbestand des Projekts tun?

Diese Veranstaltung richtet sich an ein neugieriges Publikum, das sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft interessiert.

Herrenhäuser Forum
Nur noch etwas für Intellektuelle? - Die Zukunft des europäischen Projekts
Dienstag, 20. Juli 2021, 19.00 Uhr

Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Podium

Prof. Dr. Monika Eigmüller, Europa-Universität Flensburg, Institut für Gesellschaftswissenschaften und Theologie, Europasoziologie 

Philippe Narval, Autor und Kolumnist

Prof. Dr. Christine Reh, Hertie School, European Politics

Ralph Sina, freier Journalist & Autor, bis März 2021 Leiter des ARD-Hörfunkstudios in Brüssel

Moderation: Ulrike Heckmann, NDR Info

Die Veranstaltung wird am 21. Juli 2021 um 20.33 Uhr bei "NDR Info Hintergrund" ausgestrahlt.

Eintritt frei / Anmeldung erforderlich

Es stehen 100 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen um 18.15 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab dem 6. Juli 2021 hier möglich. 

Bitte beachten Sie vor Ort auch unsere Schutz- und Hygienemaßnahmen

Bitte beachten Sie

Systembedingt ist pro Anmeldung eine individuelle Emailadresse erforderlich. Sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin anmelden wollen und nur über eine gemeinsame Emailadresse verfügen, wenden Sie sich bitte einmal telefonisch oder per Email an eine der Ansprechpartnerin im Veranstaltungsreferat. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Hintergrund Herrenhäuser Foren

Mit ihren Herrenhäuser Foren möchte die VolkswagenStiftung ein breites Publikum für Forschungsfragen von gesellschaftlicher Relevanz begeistern und diese aufgrund empirischer Befunde aus der Perspektive ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutieren. Dazu werden renommierte Forscherinnen und Forscher aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur und Medien zu Vorträgen und Podiumsgesprächen eingeladen.