Nelson Mandela und der Kampf gegen die Apartheid in Südafrika

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Über 20 Jahre nach dem offiziellen Ende der Apartheid in Südafrika blickt das Herrenhäuser Forum am 6. November 2018 in Hannover zurück auf das Leben, Wirken und das Erbe Nelson Mandelas.

Nelson Mandela in Johannesburg, 2008 (Foto: South Africa The Good News / www.sagoodnews.co.za via Wikimedia Commons CC BY http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)
Nelson Mandela in Johannesburg, 2008 (Foto: South Africa The Good News / www.sagoodnews.co.za via Wikimedia Commons CC BY http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

"Ich habe gegen die weiße Vorherrschaft gekämpft, und ich habe gegen die schwarze Vorherrschaft gekämpft. Mein teuerstes Ideal ist eine freie und demokratische Gesellschaft, in der alle in Harmonie mit gleichen Chancen leben können." - so verteidigte sich Nelson Mandela 1964 in einem Strafprozess. In Südafrika war zu dieser Zeit das Apartheidsregime fest installiert, das nur den Weißen die uneingeschränkte Teilhabe an Politik, Bildung und Kultur sowie die volle Staatsbürgerschaft zugestand. Für ihren Kampf um Gleichberechtigung wurden Mandela und viele Gefolgsleute zu Gefängnisstrafen verurteilt. Erst 27 Jahre später kam Mandela, mittlerweile auf der ganzen Welt eine Ikone des gewaltfreien Widerstands, frei. Kurz darauf, im Jahr 1994, wurde er im Rahmen der ersten Wahlen in Südafrika, bei denen alle Bevölkerungsgruppen das Stimmrecht wahrnehmen konnten, zum Präsident des Landes gewählt. Obwohl das Apartheidsregime mit der neuen Verfassung von 1997 rechtlich beendet wurde, wirkt es bis heute strukturell nach: Von Arbeitslosigkeit und Armut sind vor allem die schwarzen Bevölkerungsteile Südafrikas betroffen, während die weißen Teile weiterhin die leitenden Positionen den Bildungs- und Wirtschaftssektor dominieren. Welchen Wert hat also Nelson Mandelas Vermächtnis für das heutige Südafrika?

Herrenhäuser Forum
Nelson Mandela und der Kampf gegen die Apartheid in Südafrika
Dienstag, 6. November 2018, 19 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Vorträge

Prof. Dr. Stephan Bierling, Politikwissenschaftler, Universität Regensburg

Dr. Carmen Ludwig, Politikwissenschaftlerin, Universität Gießen

Moderation: Prof. Dr. Kirsten Rüther, Historikerin, Universität Wien

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 320 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen. Veranstaltungsinfos per E-Mail Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen von gesellschaftlicher Relevanz begeistern und diese aufgrund empirischer Befunde diskutieren. Dazu werden renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur und Medien zu Vorträgen und Podiumsgesprächen eingeladen. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Das Forum Mensch-Natur-Technik, eine Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft, nimmt das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik sowie dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt in den Blick. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt des gemeinsam mit NDR Info veranstalteten Forums Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.