Karikatur und Terror - Ein Jahr nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Der Terroranschlag auf das Magazin Charlie Hebdo in Paris jährt sich zum ersten Mal. Experten werfen am 11. Januar in Hannover einen Blick darauf, wie Karikaturen, Politik und Terror zusammenhängen.

Nach dem Anschlag auf das Satiremagazin Chalie Hebdo zeigten sich die Bürger vieler Länder, auch aus Deutschland, solidarisch mit den Opfern. (Foto: Tim from Schönebeck via Wikimedia Commons CC BY-SA 2.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)”

Hier finden Sie den Veranstaltungsbericht und den Audio-Mitschnitt des Herrenhäuser Forums "Karikatur und Terror - Ein Jahr nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo"     Am 7. Januar 2015 attackierten Terroristen auf brutalste Weise die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, vorgeblich wegen der Publikation islamkritischer Karikaturen. Nachdem Paris am 13. November ein weiteres Mal zum Tatort terroristischer Angriffe geworden ist, wird das Forum für Zeitgeschehen der VolkswagenStiftung in Zusammenarbeit mit dem Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst das islamische Bildverständnis, die Tradition der Karikatur und der sie auslösenden politischen Aktionen thematisieren. Was zeichnet die politische Kultur der Gegenwart aus? Hat das Bild- und Kritikverständnis im Islam eine besondere Ausprägung, die sich von dem in anderen Religionen unterscheidet? Die islamische Kultur ist Teil unserer modernen Gesellschaft - wie kann es gelingen, das Verständnis für den islamischen Glauben in den übrigen Teilen der Gesellschaft zu verbessern und ein harmonisches Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen, Interessen und Empfindungen sicherzustellen? Karikatur und Terror - Ein Jahr nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo
Montag, 11. Januar 2016, 19 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Begrüßung

Dr. Wilhelm Krull, VolkswagenStiftung

Impulsvorträge

Die politische Ikonographie der Karikatur
Prof. Dr. Michael Diers, Humboldt-Universität zu Berlin Die politische Dimension des Terrors
Dr. Asiem El Difraoui, Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Naika Foroutan, Humboldt-Universität zu Berlin Dr. Gisela Vetter-Liebenow, Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst Prof. Dr. Etienne Francois, Freie Universität Berlin und den Vortragenden Moderation Stephan Lohr, Büro für Kunst und Literatur, Hannover

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten".

Anmeldeverfahren

Bitte beachten Sie, dass die öffentlichen Abendveranstaltungen ohne Anmeldeverfahren stattfinden. Es besteht keine Möglichkeit, vorab Plätze zu reservieren. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie, dass der Einlass erst ab 18.30 Uhr ist.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über unsere öffentlichen Abendveranstaltungen informiert werden? Dann registrieren Sie sich bitte in unserem Veranstaltungsportal unter https://veranstaltungen.volkswagenstiftung.de/

Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte von unserer Veranstaltungsreihe "Herrenhäuser Forum" sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot ListentoScience.

Hintergrund: Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen begeistern. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Im Forum Mensch-Natur-Technik diskutieren Wissenschaftler das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik und dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt der Diskussionen im Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.