Die Politik humanitärer Hilfe im Zeichen von Covid-19

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Xplanatorium Herrenhausen
Öffentlichkeit

Die Covid-19-Pandemie wirkt wie ein globales Brennglas: Sie steigert die Ungerechtigkeit, indem sie Armut und Not in vielen Teilen der Welt verschärft. Welche Rolle kann humanitäre Hilfe in dieser Lage spielen? Welche politischen Hürden bei der Bekämpfung des Virus zu nehmen sind, das diskutiert das Herrenhäuser Forum am 28. Oktober 2020.

Weltweit verschärft die Corona-Pandemie Not und Armut. Wie steht es in solchen Krisenzeiten um internationale Solidarität und globale Gerechtigkeit? (Foto: LightField Studios - stock.adobe.com)
Weltweit verschärft die Corona-Pandemie Not und Armut. Wie steht es in solchen Krisenzeiten um internationale Solidarität und globale Gerechtigkeit? (Foto: LightField Studios - stock.adobe.com)

"Mit Abstand nah dran" - unter diesem Motto freuen wir uns, die Türen des Xplanatoriums öffnen zu dürfen. 

Anmeldung erforderlich / Eine Anmeldung ist ab dem 14. Oktober möglich!

Aufgrund der geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen ist eine Anmeldung im Vorfeld zwingend notwendig! Die Anmeldung ist ab dem 14.10.2020 hier möglich! Bitte beachten Sie unsere Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Globale Gerechtigkeit in der Krise - Die Politik humanitärer Hilfe im Zeichen von Covid-19

Die Covid-19-Pandemie wirkt wie ein globales Brennglas: Sie steigert die soziale Ungerechtigkeit, indem sie Armut und Not in vielen Teilen der Welt verschärft. Während in Deutschland die Ausbreitung des Virus aktuell gebremst scheint, nimmt sie anderswo rapide zu. Haben sich Hygienemaßnahmen, Gesundheitspolitik und gesellschaftliche Solidarität also bewährt? Ein globales "Ja" als Antwort kann nur geben, wer Augen und Ohren verschließt. Ein Blick in die Flüchtlingslager an den europäischen Außengrenzen oder in einzelne Regionen Lateinamerikas genügt, um zu erkennen, von einer erfolgreichen Pandemiebekämpfung und weltweiter Solidarität kann kaum die Rede sein. Das liegt daran, dass der Kampf gegen Covid-19 keine rein medizinische, sondern auch eine politische Herausforderung ist. Er ist abhängig von den politischen Umständen in einzelnen Ländern und internationalen Beziehungen. Er wird aber auch genutzt, um innen- und geopolitische Vorteile zu sichern sowie Veränderungen zu verhindern.

Welche Rolle können zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen hier spielen? Wie müsste globale Gesundheitspolitik betrieben werden, wie eine Weltordnung aussehen, damit aus Krisen nicht weniger, sondern mehr globale Gerechtigkeit erwächst?

Diese Veranstaltung richtet sich an ein neugieriges Publikum, das sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft interessiert.

Herrenhäuser Forum
Globale Gerechtigkeit in der Krise
Die Politik humanitärer Hilfe im Zeichen von Covid-19
Mittwoch, 28. Oktober 2020, 19:00 Uhr
Xplanatorium, Schloss Herrenhausen, Hannover

Programm

Podiumsdiskussion mit

Chris Grodotzki, Sea-Watch, Berlin 

Prof. Dr. Fabian Klose, Lehrstuhl für Internationale Geschichte und historische Friedens- und Konfliktforschung, Universität zu Köln 

Dr. Lena Kroeker, Sozialanthropologie, Universität Bayreuth 

Katja Maurer, medico international, Frankfurt am Main 

Prof. Dr. Johannes Paulmann, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz

Moderation: Axel Rahmlow, Deutschlandfunk Kultur

Anmeldung zur Veranstaltung

Um die erlaubte Maximalauslastung der Räume nicht zu überschreiten, bitten wir Sie, sich im Vorfeld der Veranstaltung auf unserer Homepage (https://veranstaltungen.volkswagenstiftung.de/) für die Veranstaltung anzumelden (Anmeldung ab dem 14. Oktober 2020 möglich). So können wir sicherstellen, die maximale Teilnehmerzahl nicht zu überschreiten und niemanden wegschicken zu müssen.

Teilnahmevoraussetzung und Kontaktdaten

Damit bei einem möglichen Verdachtsfall die Nachverfolgung der Infektionskette sichergestellt werden kann, sind wir als Veranstalter verpflichtet, eine Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu führen. Aus diesem Grund ist eine Teilnahme nur möglich, wenn Sie sich unter https://veranstaltungen.volkswagenstiftung.de/ anmelden und Ihren Namen, Ihre Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer angeben. Im Zusammenhang mit der Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten möchten wir Sie auf unsere Teilnahmebedingungen und Datenschutzinformation für Veranstaltungen hinweisen. 

Einlass

Der Einlass beginnt um 18:00 Uhr. Folgen Sie bitte unserem Wegeleitsystem, um immer ausreichend Abstand zu anderen Gästen halten zu können. Begeben Sie sich nach Öffnen der Eingänge bitte direkt zu Ihrem Platz. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir die Garderobe nicht öffnen können. Wir bitten Sie, Ihre Jacken und Taschen mit an Ihren Platz zu nehmen.

Veranstaltungsort 

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen von gesellschaftlicher Relevanz begeistern und diese aufgrund empirischer Befunde diskutieren. Dazu werden renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aber auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur und Medien zu Vorträgen und Podiumsgesprächen eingeladen. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Das Forum Mensch-Natur-Technik nimmt das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik sowie dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt in den Blick. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt des Forums Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.