Bioökonomie - sauber, effizient und günstig?

Beginn: Uhr
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Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Neue, nachhaltigere Formen des Wirtschaftens sollen Ernährung und Rohstoffversorgung sichern und dabei Klima und Artenvielfalt schützen. Ob das funktionieren kann, diskutieren Experten am 11. September in Hannover.

Ein Herrenhäuser Forum beleuchtet den Nutzen der Bioökonomie für Mensch und Umwelt. (Bild: kengmerry - stock.adobe.com)
Ein Herrenhäuser Forum beleuchtet den Nutzen der Bioökonomie für Mensch und Umwelt. (Bild: kengmerry - stock.adobe.com)

Angesichts des weltweit stetigen Bevölkerungswachstums und zunehmend schrumpfender Ressourcen benötigt die Menschheit neue, nachhaltigere Formen des Wirtschaftens. Als eines der ersten Länder hat Deutschland 2010 daher eine ressortübergreifende Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 veröffentlicht und damit die Weichen für einen biobasierten Wandel von Industrie und Gesellschaft gestellt. Im Mittelpunkt dieser sich an den vielfältigen Überlebensstrategien der Natur orientierenden Forschung stehen: eine die natürlichen Ressourcen wie Boden, Luft und Wasser erhaltende Agrarproduktion, die Herstellung gesunder und sicherer Lebensmittel sowie die Fertigung hochwertiger Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen.

Welche Fortschritte wurden bereits erzielt? Kann die Bioökonomie die Welt besser machen? Oder werden die Bioindustrien am Ende noch mehr Flächen beanspruchen und große Gebiete in die Monokultur treiben? Und muss am Ende nicht der Verbrauch von Konsumgütern bei weltweit wachsender Bevölkerung insgesamt sinken, damit grüne Rohstoffquellen reichen?

Bioökonomie - sauber, effizient und günstig?
Dienstag, 11. September 2018, 19.00 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover 

Kurzvorträge

Die Ziele der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2013
Prof. Dr. Christine Lang, Vorsitzende des BioÖkonomierats, Geschäftsführerin ORGANOBALANCE GmbH
Wie könnte eine biobasierte Wirtschaft der Zukunft aussehen?
Prof. Dr. Martin Banse, Direktor, Thünen-Institut, Braunschweig

Anschl. Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und 

Prof. Dr. Markus Vogt, Katholisch-Theologische Fakultät, LMU München
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Honorarprofessur für Agrar-, Ernährungs- und Umweltethik, Humboldt-Universität zu Berlin

Moderation: Dr. Daniel Lingenhöhl, Spektrum der Wissenschaft

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Eintritt frei

Es stehen 320 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen 45 Minuten vor Beginn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aus Höflichkeit gegenüber den Vortragenden schließen wir den Einlass mit Beginn der Veranstaltung.

Service für Hörgeräteträger

Unter events@volkswagenstiftung.de können Sie für die jeweilige Veranstaltung einen Taschenempfänger mit Kopfhörer vorbestellen.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Die Veranstaltung zum Nachhören

Audio-Mitschnitte unserer Veranstaltungsreihen sowie von ausgewählten Einzelveranstaltungen finden Sie in unserer Mediathek sowie über unser Podcast-Angebot "ListentoScience".

Hintergrund Herrenhäuser Forum

Mit drei verschiedenen Schwerpunkten möchte das Herrenhäuser Forum ein breites Publikum für wissenschaftliche Fragen begeistern. Das Forum für Zeitgeschehen greift jeweils aus aktuellem Anlass historische Ereignisse auf und erörtert deren Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Im Forum Mensch-Natur-Technik, einer Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft, diskutieren Wissenschaftler das komplexe Zusammenspiel von Natur und Technik und dessen Wechselwirkungen mit uns und unserer Lebenswelt. Zentrale ökonomische und politische Herausforderungen sowie kontroverse Fragen unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens stehen im Mittelpunkt der Diskussionen im gemeinsam mit NDR Info veranstalteten Forum Politik-Wirtschaft-Gesellschaft.