Bauen ohne Beton? Wann kommt der Richtungswechsel im Bausektor?

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Xplanatorium Herrenhausen und im Livestream
Öffentlichkeit

Rohstoffknappheit, Schadstoffemmissionen, Abfalllast: Wie ein dringend notwendiges Umdenken im Bausektor gelingen kann, darüber diskutieren Expert:innen beim Herrenhäuser Forum am 22. Februar. 

Was sind die Baustoffe der Zukunft? (Foto: Ingo Bartussek - stock.adobe.com)
Was sind die Baustoffe der Zukunft? (Foto: Ingo Bartussek - stock.adobe.com)

Aufgrund der derzeit geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen ist eine Anmeldung im Vorfeld zwingend notwendig und ab dem 8. Februar 2022 per Klick auf den dann erscheinenden Anmeldebutton rechts oben möglich.  

Jährlich fallen fast drei Milliarden Tonnen CO2 allein bei der Herstellung von Zement an. Dazu kommen die hohe Abfalllast und der massive Rückgang von Ressourcen wie Sand und Wasser. Eine globale Transformation des Bausektors ist dringend notwendig. Die Lösung könnten Baumaterialien sein, die schnell nachwachsen, sich nicht negativ auf das Klima auswirken und beim Rückbau recycelt oder gar kompostiert werden. Auch die Rückkehr zu altbewährten Bauweisen und traditionellen Werkstoffen wie Lehm verspricht Potenzial. Von einer nachhaltigen Bau(stoff)reform sind diese ambitionierten Projekte jedoch noch weit entfernt. 

Wie kann es gelingen, den schwerfälligen und konservativen Baubereich von dem dringend notwendigen Richtungswechsel zu überzeugen? Welches Potenzial liegt hier bei Kommunen und Stadtplaner:innen? Und kann das, was an Einfamilienhäusern bereits individuell erfolgreich umgesetzt wird, auch in Großbauprojekten Anwendung finden? 

Diese Veranstaltung richtet sich an ein neugieriges Publikum, das sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft interessiert.

Herrenhäuser Forum
Das Ende von Beton - Richtungswechsel im Bausektor?
22. Februar 2022, 19 Uhr, Xplanatorium Herrenhausen, Hannover

Programm

Podiumsdiskussion mit

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Hanaa Dahy, Leiterin der Abteilung BioMat am Institut für Tragekonstruktionen und konstruktives Entwerfen, Universität Stuttgart

Architekt M.A. (TUM) Dipl. Ing. (FH) Tilman Jarmer, Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren, Technische Universität München

Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e.V.

Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Architekt und Stadtplaner, Co-Geschäftsführer Bauhaus der Erde 

Moderation: Jana Münkel, freie Journalistin 

Eintritt frei / Anmeldung erforderlich

Es stehen 120 Sitzplätze zur Verfügung (freie Platzwahl). Die Türen öffnen um 18.15 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab 8. Februar 2022 möglich. Bitte beachten Sie vor Ort auch unsere Schutz- und Hygienemaßnahmen

Bitte beachten Sie

Systembedingt ist pro Anmeldung eine individuelle Emailadresse erforderlich. Sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin anmelden wollen und nur über eine gemeinsame Emailadresse verfügen, wenden Sie sich bitte einmal telefonisch oder per Email an eine der Ansprechpartnerinnen im Veranstaltungsreferat. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Einlass

Der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Folgen Sie bitte unserem Wegeleitsystem, um immer ausreichend Abstand zu anderen Gästen halten zu können. Begeben Sie sich nach Öffnen der Eingänge bitte direkt zu Ihrem Platz. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir die Garderobe nicht öffnen können. Wir bitten Sie, Ihre Jacken und Taschen mit an Ihren Platz zu nehmen.

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Xplanatorium Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Veranstaltungsinfos per E-Mail

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Hintergrund Herrenhäuser Foren

Mit ihren Herrenhäuser Foren möchte die VolkswagenStiftung ein breites Publikum für Forschungsfragen von gesellschaftlicher Relevanz begeistern und diese aufgrund empirischer Befunde aus der Perspektive ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutieren. Dazu werden renommierte Forscher:innen aber auch Vertreter:innen aus Politik, Kultur und Medien zu Vorträgen und Podiumsgesprächen eingeladen.