HANNAH ARENDT TAGE 2018: Protest Revisited

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Welche Protestformen heute bestehen und wie sie - z.B. verglichen mit den 1968ern - wirken, diskutieren Expertinnen und Experten auf den HANNAH ARENDT TAGEN in Hannover.

Ausgebucht
Welches Formen des Protests gibt es heute – auch im Vergleich zur Vergangenheit? Experten diskutieren auf den HANNAH ARENDT TAGEN 2018. (Foto: ©OliverFoerstner - stock.adobe.com.)

Audiomitschnitt der Veranstaltung

Die HANNAH ARENDT TAGE 2018 reflektieren aktuelle Formen des politischen Protests und fragen nach, in welchem Maße sich Protestbewegungen seit 1968 verändert und wechselseitig beeinflusst haben. Während Demonstrationen und Straßenkampf in der Zeit der 68er ein wichtiges Mittel des Widerstandes waren, können soziale Bewegungen heute auf weitere vielfältige Maßnahmen zugreifen. Protest als Mittel der Artikulation politischer Meinungen mündet oftmals in der Gründung von Nicht-Regierungsorganisationen, in künstlerischen Interventionen oder Veranstaltungen jedweder Art. Professionelle Internetkampagnen zu Themen wie Degrowth (der Reduktion des Konsum- und Produktionswachstums), internationaler Handelspolitik oder Privatisierung der Wasserversorgung nehmen immer mehr zu. Zudem beschleunigen Digitalisierung und Globalisierung transnationale Protestereignisse.

Sind wir auf dem Weg in die interaktive Onlinegesellschaft - oder dort schon angekommen? Welche Stellung nehmen die gegenwärtigen Protestformen tatsächlich im politischen Geschehen ein? Und haben sie die Kraft, die Gesellschaft ebenso nachhaltig zu verändern, wie es vor 50 Jahren geschah? Vertreterinnen und Vertreter zweier Generationen beziehen Stellung zur Rolle neuer Formen politischer Proteste.

Programm

Impulsvorträge

Philosophie und Logik des Protestes
Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker, MdEP bis 2014

Protest im Wandel - Neue soziale Bewegungen
Jun-Prof. Dr. Sabrina Zajak, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum und Abteilungsleiterin für Konflikt und Konsens am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung

anschl. Diskussion mit den Vortragenden

Moderation: Christine Watty, Redakteurin Deutschlandradio Kultur

Veranstaltungsort

Die Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover, statt. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Üstra-Linien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten". Das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen ist barrierefrei.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. 

Veranstaltungsinfos per E-Mail 

Sie möchten über zukünftige Veranstaltungen informiert werden? Wir freuen uns über Ihre Registrierung in unserem Veranstaltungsportal unter www.veranstaltungen.volkswagenstiftung.de.

Hintergrund: Die HANNAH ARENDT TAGE

In Anlehnung an ihr Werk thematisieren die HANNAH ARENDT TAGE Zukunftsfragen der Gesellschaft. Sie sind Teil der Veranstaltungsreihe "Wissenschaft trifft Politik - Politik trifft Wissenschaft", die von der Landeshauptstadt Hannover, der Leibniz-Universität Hannover und der VolkswagenStiftung gemeinsam organisiert wird.