1914 – Zwischen den Fronten des ersten Weltkriegs

Beginn: Uhr
Ende: Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen
Öffentlichkeit

Dritter Abend der Veranstaltungsreihe "14 ! Deutsch-Britische Collagen" zu den deutsch-britischen Beziehungen in den Jahren 1714, 1814, 1914 und 2014.

Einen Veranstaltungsbericht über den Abend finden Sie hier.

Schon lange bevor im August 1914 der Erste Weltkrieg in Europa ausbrach, war die Beziehung zwischen Großbritannien und dem deutschen Kaiserreich äußerst angespannt. Immer wieder sah die britische Politik die "balance of power" auf dem Kontinent bedroht, seit nach dem Sieg Preußens im deutsch-französischen Krieg von 1871 dort ein Wirtschaftsraum von erheblicher Dynamik entstanden war. Um diese Überlegenheit einzudämmen, bemühte sich England, den Rivalen aussenpolitisch zu isolieren. Im Kampf um Märkte und Einfluss in der Welt versuchte das Kaiserreich wiederum durch das Aufrüsten seiner Flotte zumindest annähernd mitzuhalten. Welche Momente führten zur Eskalation der Krise? Welche Rolle spielten dabei die europäischen Monarchen, die alle untereinander durch Heirat oder Verwandtschaft verbunden waren? Und: Welche kulturgeschichtlichen Spuren hinterließ der Erste Weltkrieg in Deutschland und England?

Programm

Vortrag

The Great War in European Cultural History*
Prof. Dr. Jay Winter, Yale University / Cambridge University

Lesung

Harald Schandry *Der Vortrag wird simultan ins Deutsche übersetzt.

Veranstaltungsort

Schloss Herrenhausen
Herrenhäuser Straße 5
30419 Hannover

Wichtiger Hinweis

Einlass ab 18.15 Uhr. Es stehen 250 Plätze zur Verfügung.
Es gibt keine Möglichkeit, vor der Veranstaltung per E-Mail
oder Telefon Plätze zu reservieren.

14 ! DEUTSCH-BRITISCHE COLLAGEN

Zwischen 1714 und 1837 wurden Hannover und England in Personalunion regiert. Im Jahr des 300-jährigen Jubiläums der Thronbesteigung von Georg I. stehen in der vierteiligen Veranstaltungsreihe der VolkswagenStiftung und der Niedersächsischen Landesausstellung die deutsch-britischen Beziehungen in den Jahren 1714, 1814, 1914 und 2014 im Mittelpunkt. Wie in einer Collage werden dabei historische Ereignisse, bildende Künste, Musik und Literatur miteinander verknüpft. Den Abschluss der Reihe bilden ein Blick auf die Gegenwart und ein Ausblick auf die Zukunft.