Urban Agricultural Heritage and the Shaping of Future Cities

Datum

Mit der Lebensmittelproduktion in Städten und der Frage, warum die urbane Landwirtschaft in Zukunft Teil einer nachhaltigen Stadtplanung sein sollte, hat sich die Herrenhäuser Konferenz vom 6. bis 8. Mai 2019 in Hannover befasst.

Yedikule Bostans an der Theodosianischen Landmauer in Istanbul (Axel Timpe, Institute of Landscape Architecture, RWTH Aachen University)
Yedikule Bostans an der Theodosianischen Landmauer in Istanbul (Axel Timpe, Institute of Landscape Architecture, RWTH Aachen University)

Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends ist die städtische Landwirtschaft zu einem wichtigen Instrument für die nachhaltige Planung von Städten geworden und trägt so dazu bei, die wachsenden globalen Herausforderungen der Urbanisierung und des Ressourcenschwunds zu bewältigen. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass die städtische Landwirtschaft kein neues Gebiet ist, sondern ein Gebiet mit einer langen Geschichte und Tradition. Dennoch wird in vielen Teilen der Welt das wertvolle landwirtschaftliche Erbe immer noch vernachlässigt und sogar zerstört, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern. Dies war der Ausgangspunkt der Herrenhäuser Konferenz "Urban Agricultural Heritage and the Shaping of Future Cities". Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, von internationalen Organisationen und aus der Zivilgesellschaft haben sich dem Thema der Konferenz aus verschiedenen Perspektiven genähert, um ein besseres Verständnis und akademisches Bewusstsein für das landwirtschaftliche Erbe der Städte zu schaffen. Den Bericht zur Veranstaltung lesen Sie hier (pdf): Summary Report: Herrenhausen Conference "Urban Agricultural Heritage and the Shaping of Future Cities"