Dokumentation: Forschungskommunikation unter dem Druck der PR

Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, 5. und 6. Oktober 2015

Beim Workshop "Foschungskommunikation unter dem Druck der PR" diskutierten Wissenschaftler(innen) und Repräsentant(inn)en des Wissenschaftsmanagements sowie der Politik, der Wissenschafts-PR und des Journalismus in Hannover über die zukünftigen Herausforderungen der Wissenschaftsvermittlung.

Tag 1: Vortragsmanuskripte und Präsentationen

Begrüßung

Jens Rehländer, Leiter Kommunikation VolkswagenStiftung
Die kommunikative Verantwortung der Wissenschaft
Download: Begrüßung Rehländer (PDF)

Session I: Mapping the Field: Die Rolle der Wissenschaft bei der Kommunikation von Forschungsbefunden und Expertisen

Markus Lehmkuhl, Institut für Publizistik FU Berlin
Übertreibung, Verzerrung, Hype? Die Mitteilungspraxis von Wissenschaftler(inne)n gegenüber Journalist(inn)en
Download: Manuskript Lehmkuhl (PDF)

Stefan Treue, Neurowissenschaftler und Leiter des Deutschen Primatenzentrums Göttingen
Aufklärung über Tierversuche – Kommunikation über ein emotionales Thema
Download: Präsentation Treue (PDF)

Naika Foroutan, stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für Integrations- und Migrationsforschung
Mit wissenschaftlicher Expertise gegen Pegida-Vorurteile
Link (Slideshare):
Präsentation Fouroutan

Hannelore Daniel, Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan/Technische Universität München
Beispiel Ernährungswissenschaft: Wenn Erfolg zur Last wird
(Präsentation steht leider nicht zur Verfügung)

Session II: Vom Umgang mit wissenschaftlicher Erkenntnis

Petroc Sumner, School of Psychology, Cardiff University
The association between exaggeration in health related science news and academic press releases
Link (extern): Petroc Sumner et.al "The association between exaggeration in health related science news and academic press releases: retrospective observational study"

Kathrin Zinkant, Wissenschaftsredakteurin Süddeutsche Zeitung
Wie man die Qualität von Nachrichten aus der Forschung bewerten kann – und wie man sie verbreitet
Link (Slideshare):
Präsentation Zinkant

Session III: Perspektiven für eine angemessenere Forschungskommunikation

Uwe Schimank, Institut für empirische und angewandte Soziologie, Universität Bremen
Reputation statt Wahrheit: Dysfunktionen der "neuen" Steuerung der Wissenschaft
Download: Präsentation Schimank (PDF)

Martina Franzen, Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Probleme der Zurechnung wissenschaftlicher Leistungen über Publikationen
Download: Manuskript Franzen (PDF)

Hans Peter Peters, Institutsbereich Ethik in den Neurowissenschaften am Forschungszentrum Jülich
Zielkonflikte zwischen Wissenschafts-PR und Wissenskommunikation
Download: Präsentation Peters (PDF)

Session IV: Wie die Wissenschaft Politik und Gesellschaft für neue Forschung mit unbekannten Risiken gewinnt – das Beispiel Synthetische Biologie

Link (extern): Studie "Die Synthetische Biologie in der öffentlichen Meinungsbildung. Überlegungen im Kontext der wissenschaftsbasierten Beratung von Politik und Öffentlicheit", Institut für Demoskopie, Allensbach und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Öffentlicher Abendvortrag

Otfried Jarren, Ordinarius für Publizistikwissenschaft, Universität Zürich
Persuasion statt (Selbst-)Aufklärung?
Download: Manuskript Jarren (PDF)

 

 

Tag 2: Protokolle und Präsentationen

Gesprächskreise I-V: Die Rollen und gegenseitigen Erwartungen der Stakeholder in der Forschungskommunikation

Gesprächskreis I: Wissenschaft und Organisation/Governance/Leitungsebene

Moderation: Josef Zens, Leiter Kommunikation, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin;
Statements: Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Carsten Hucho, Abteilungsleiter Technologie und Transfer, Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik, Berlin
Download: Protokoll Gesprächskreis I (PDF)

Gesprächskreis II: Wissenschaft und Wissenschafts-PR/Wissenschaftsjournalismus

Moderation: Elisabeth Hoffmann, Leiterin Abteilung Presse und Kommunikation an der TU Braunschweig;
Statements: Matthias Kohring, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim; Kathrin Zinkant, Wissenschaftsredakteurin, Süddeutsche Zeitung
Download: Protokoll Gesprächskreis II (PDF)

Gesprächskreis III: Wissenschaft und Politik

Moderation: Bettina Schmietow, Referentin Nuffield Council on Bioethics, London;
Statements: Martina Franzen, Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Download: Protokoll Gesprächskreis III (PDF)

Gesprächskreis IV: Wissenschaft und Gesellschaft

Moderation: Jan-Martin Wiarda, Wissenschaftsjournalist;
Statements: Johannes Vogel, Generaldirektor Museum für Naturkunde, Berlin; Christoph Markschies, Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Download: Protokoll Gesprächskreis IV (PDF)

Gesprächskreis V: Integrität in der Wissenschaft

Moderation: Volker Stollorz, Redaktionsleiter und Geschäftsführer des Science Media Center Germany, Heidelberg; Brigitte M. Jockusch, Zoologisches Institut an der TU Braunschweig und Mitglied im Gremium "Ombudsmann für die Wissenschaft"
Download: Protokoll Gesprächskreis V (PDF)

Blog-Beiträge zum Thema

Wissenschaftskommunikation? – Räumt vor allem die Wissenschaft auf! (Reiner Korbmann)
https://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2015/10/08/wissenschaftskommunikation-raeumt-vor-allem-die-wissenschaft-auf

Die Kommunifizierung der Wissenschaft – Forscher im Wettbewerb um Aufmerksamkeit (Reiner Korbmann)
https://wissenschaftkommuniziert.wordpress.com/2015/11/10/die-kommunifizierung-der-wissenschaft-forscher-im-wettbewerb-um-aufmerksamkeit

The pressure behind communicating science (Josef Zenz)
https://wijo.wordpress.com/category/wissenschaftskommunikation

Auch ich war in Hannover … (Josef König)
http://www.widderworte.de/2015/10/auch-ich-war-in-hannover

 

 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in sämtlichen Dokumenten die männlichen Formen für Personen(-gruppen) verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich sowohl für Frauen als auch für Männer.