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Livestream: Verschwörungstheorien - was steckt hinter der gefährlichen Faszination?

Wie und warum entstehen und verbreiten sich Verschwörungstheorien und welche zentralen Elemente und Symbole finden sich immer wieder? Das erörterte das Herrenhäuser Gespräch am 10. Juni, 19:00 Uhr.

Das Phänomen der Verschwörungstheorien gibt es bereits seit Jahrhunderten. Einen ersten Höhepunkt erreichte ihre Verbreitung im 14. Jahrhundert, als die Pest die Welt in Atem hielt. Verschwörungstheorien der jüngeren Zeit spinnen sich um die Mondlandung der NASA im Jahre 1969, den vermeintlich noch immer lebenden Elvis Presley, den Terroranschlag vom 11. September 2001 und neuerdings das Corona-Virus. Eins zeigt sich dabei deutlich: vor allem bei Katastrophen und in Krisenzeiten haben Verschwörungstheorien Hochkonjunktur.

Aber wie entstehen Verschwörungstheorien und wie verbreiten sie sich? Welche Feindbilder und Symbole finden sich immer wieder? Was macht sie so attraktiv und wie gefährlich sind Verschwörungstheorien für Individuen und Gesellschaften?

Podiumsdiskussion mit

Julia Ebner, Online-Extremismus-Beraterin der UN, NATO und Weltbank, Institute for Strategic Dialogue London

Prof. Dr. Stefan Evert, Germanistik und Komparatistik, Universität Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Nicola Gess, Departement Sprach- und Kulturwissenschaften, Universität Basel

Prof. Dr. Fabian Schäfer, Institut für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens und Ostasiens, Universität Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Tobias Schlicht, Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum

Moderation: Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

 

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