Wissen für morgen – Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Region: Ägypten
  • Förderart: Workshops, Symposien und Sommerschulen im sub-saharischen Afrika
  • Forscher(innen), die wissenschaftliche Veranstaltungen im sub-saharischen Afrika planen
  • Voraussetzung: Antragsteller(innen) in Deutschland mit Kooperationspartner in Afrika
Anträge für Workshops / Sommerschulen: jederzeit
Dr. Sylvanus Spencer erforscht im von Bürgerkriegen geschundenen Sierra Leone, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung zu Demokratisierung und friedlichem Miteinander beiträgt (Foto: Erik Zöllner).

Ziel der Initiative

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Stärkung von Wissenschaftskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Forschenden auf Augenhöhe sowie der Qualifizierung und Weiterbildung des afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus.

Förderangebot

Workshops, Symposien und Sommerschulen in Afrika

Unterstützt werden derzeit Symposien, Workshops (in der Regel bis zu 50 Teilnehmenden) und Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmenden) auf dem afrikanischen Kontinent. Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind:

  • Planung und Durchführung in Kooperation mit afrikanischen Wissenschaftler(inne)n,
  • Teilnahme von Wissenschaftler(inne)n aus verschiedenen afrikanischen und nicht-afrikanischen Ländern (inkl. Deutschland) sowie
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktorand(inn)en und Post-Doktorand(inn)en). 

Anträge für Symposien, Workshops und Sommerschulen können jederzeit gestellt werden, jedoch mindestens acht Monate vor dem Zeitpunkt der geplanten Veranstaltung.

Anträge werden nur nach vorherigem Kontakt mit der zuständigen Mitarbeiterin entgegengenommen.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung 81 (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund

Mit der im Jahr 2003 eingerichteten Förderinitiative verfolgt die Stiftung einen langfristigen und nachhaltigen Weg, der es jungen afrikanischen Wissenschaftler(inne)n ermöglichen soll, auch nach der Promotion längerfristig an afrikanischen Forschungsinstitutionen zu arbeiten. So waren in der mittlerweile abgeschlossenen ersten Förderphase der Initiative Doktorand(inn)en sowie Masterstudierende in internationale Kooperationsvorhaben eingebunden, die im Zuge thematischer Ausschreibungen bewilligt wurden. Seit 2008 läuft die zweite Förderphase, in der jungen Wissenschaftler(inne)n über Postdoktoranden-Programme in sechs unterschiedlichen Fachbereichen (Vernachlässigte Tropenkrankheiten, Natürliche Ressourcen, Ingenieurs- und Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften und Livelihood Management) die Möglichkeit gegeben wird, Mittel für eigene Projekte zu beantragen. Diese sind an wissenschaftlichen Einrichtungen in verschiedenen afrikanischen Ländern verankert. Im Rahmen der Postdoktorandenprogramme wird es keine weiteren offenen Ausschreibungen geben. Zukünftige Ausschreibungen richten sich nur an derzeit von der Stiftung geförderte Postdoktorand(inn)en.