Mystik und Moderne

Digitale Veröffentlichungen

Apokalyptische Szenarien helfen beim Klimaschutz nicht weiter. Welt-Debatte, WELT-Online, 20.06.2007

Keine Kluft zwischen den „Zwei Kulturen“. In: Wissenslogs. Gute Stube, Salon der zwei Kulturen. Hrsg. v. Carsten Könneker.

Rechtfertigungsdruck der Disziplinen. In: Wissenslogs. Gute Stube, Salon der zwei Kulturen. Hrsg. v. Carsten Könneker.

"On Spheres", in: Electronic Book Review 9, ed. by J. Tabby, 1999.

"Die besten Videos drehte al-Qaida. Zwei Jahre nach den New Yorker Anschlägen: Zwischen Kunst und Terrorismus gibt es eine tiefe Wahlverwandtschaft", in: Die Zeit, 34/2003, S. 34.

"Alles so schön sinnlos hier. Die Kunst der Gegenwart ist oft blass, leer und nichtig. Dennoch feiert sie große Erfolge. Wie kommt das nur?", in: Die Zeit, 36/2005, S. 44.

Das Nicht-Hermeneutische und der Fundamentalismus. Schnittflächen zwischen kulturellen und religiösen Valorisierungen des Alphabets. Trans. Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften Nr. 16, August 2006,

"Da ist alles drin. Gerhard Richters riesiges Fenster für den Kölner Dom sieht aus wie ein Computerbild" (gemeinsam mit Johanna Di Blasi), in: Die Zeit, 23.8.2007, S. 46.

Team:

Prof. Dr. Klaus Vondung,

Prof. Dr. K. Ludwig Pfeiffer, beide , Universität Siegen, FB 3 Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften

Prof. Dr. Frederick Gregory

Prof. Dr. Stephen A. Mc Knight, beide University of Florida, Department of History

Ziel des Projekts (2003 – 2006) war es, mystische Denkbewegungen und Weltbilder in den Naturwissenschaften, der Biologie und den Informationswissenschaften herauszuarbeiten und damit auch "Moderne" und moderne "Wissenschaft" in neuem Licht erscheinen zu lassen. Dabei ging es der Forschergruppe nicht um esoterische Gegenbewegungen gegen die Moderne, sondern um mystische Vorstellungen in der Moderne. Die beteiligten Wissenschaftler gingen bei ihren Untersuchungen von der Beobachtung aus, dass die unterschiedlichen Wissenschaften immer wieder von dem Verlangen nach Vereinheitlichung und Ganzheit getrieben werden und dass sie bei diesem Bestreben oft die herkömmlichen Grenzen ihrer Wissenschaften transzendieren. Mit dem Begriff "mystisch" wollten die Wissenschaftler das Verlangen nach Einheit und die Konstruktion von Einheit zum Ausdruck bringen – nicht nur im Blick auf die zu erkennenden Phänomene und die Erkenntnisinstrumente, sondern darüber hinaus mit Blick auf die Konstellation von Subjekt und Objekt, von Mensch und Natur, letztlich von Mensch und dem "Absoluten" (Gott). Inhaltliche und strukturelle Gemeinsamkeiten mit traditionellen mystischen Weltbildern ließen sich in Kernbereichen moderner Wissenschaft und Kultur aufspüren, in Kosmologie und Quantenphysik, in den Biowissenschaften und der Computertechnologie. Sie zeigten sich z.B. in "holistischen" Weltbildern, in Spekulationen über die Vereinigung des Bewusstseins mit dem Datenuniversum des "Cyberspace" und eine "transhumane" Existenz der künftigen Menschheit, oder in der neurowissenschaftlichen Analyse subjektiver Erfahrung. Wissenschaftliche Mitarbeiter in diesem interdisziplinären Projekt waren Dr. Ingo Berensmeyer, Dr. Luca Di Blasi und Dr. Dr. Christoph F. E. Holzhey an der Universität Siegen sowie Dr. Anna-K. Mayer an der University of Florida.