Evolutionsbiologie

Bewilligungen 2008

 

Ideenwettbewerb "Evolution heute"

Ideenwettbewerb "Design and evaluation of teaching materials for 'Evolution of Life'"

Bewilligung: 04.09.2008  Laufzeit:  2 Jahre

Das Vorhaben von Wissenschaftlern der Universität Münster baut auf dem bereits von der Stiftung im Wettbewerb 'Evolution heute' geförderten Filmprojekt 'Evolution of Life' auf. Ein junges Wissenschaftlerinnen- und Filmemacherteam wird Videos und Zeichentrickfilme über Evolution produzieren, die auch als Unterrichtsmaterialien dienen können, und diese zudem über Internet, Museen und Festivals verbreiten. Die Münsteraner wollen nun ergänzendes Lehrmaterial für diese Filme entwickeln und evaluieren. Es soll den Lehrern zum einen helfen, ganze Unterrichtseinheiten zu den Videos, Animationen und Simulationen zu konzipieren. Des Weiteren setzen sich die Materialien mit Vorstellungen der Schüler über evolutionsbiologische Themen auseinander und tragen so zu einem vertiefenden Verständnis der Thematik bei. Zum anderen streben die Initiatoren an, die Lehrmaterialien nach deren Erprobung zu evaluieren. So soll sichergestellt werden, dass diese wirklich das Wissen der Schüler über Darwin und über evolutionäre Prinzipien im Alltag verbessern. Von den Ergebnissen der Evaluation kann wiederum sowohl der Unterricht als auch die Wissenschaft profitieren.

Universität Münster
FB Biologie
Institut für Didaktik der Biologie
Professor Dr. Marcus Hammann

Universität Münster
FB Biologie
Institut für Evolution und Biodiversität
Prof. Dr. Erich Bornberg-Bauer

Universität Münster
Zentrum für Didaktik der Biologie
Dr. Roman Asshoff

Ansprechpartner:
Universität Münster
FB Biologie
Institut für Didaktik der Biologie
Professor Dr. Marcus Hammann
Fliednerstraße 21
48149 Münster
Tel.: 0251 8331362
Fax: 0251 8331330

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Ideenwettbewerb "Discovering variation, selection and adaptation in the back yard: an Evolution Megalab for Germany"

Bewilligung: 24.07.2008  Laufzeit:  1 Jahr  6 Monate

In diesem Projekt wird ein "Evolution Megalab Germany" eingerichtet, das Schülern, Studenten und Naturbegeisterten die Möglichkeit bietet, praktische Erfahrungen mit Evolutionsbiologie zu sammeln. Anhand eines der am besten beschriebenen Beispiele adaptiver Variation in der Natur, der Gehäusefärbung der Bänderschnecken Cepea nemoralis und C. hortensis, können die Teilnehmer spielerisch etwas über natürliche Variation, Selektion und Adaptation lernen. Die Einzigartigkeit dieses Megalabs besteht in der Fülle historischer Daten über Bänderschnecken in Deutschland, mit deren Hilfe auch schnelle Evolutionsprozesse als Antwort auf Klimaveränderungen untersucht und gezeigt werden können. Die Teilnehmer dokumentieren nach einem standardisierten Protokoll die Häufigkeiten verschiedener Gehäuse-Morphen in lokalen Populationen, und tragen ihre Daten in eine zentrale Datenbank auf der Evolution Megalab Website ein (www.evolutionmegalab.org), auf der auch ausführliche Hintergrundinformationen und Anleitungen zu finden sind. Durch den Vergleich der eingetragenen Häufigkeiten mit den historischen Daten werden evolutionäre Veränderungen sofort sichtbar. Zusätzlich soll ein "Schnecken-Camp" für Schüler auf der Insel Hiddensee organisiert werden.

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Standort Halle
Dept. Biozönoseforschung
Dr. Christian Anton
Theodor-Lieser-Straße 4
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 5585310
Fax: 0345 5585329

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Standort Halle
Dept. Biozönoseforschung
Dr. Oliver Bossdorf
Theodor-Liesner-Straße 4
06120 Halle
Tel.: 0345 5585-305
Fax: 0345 5585-329

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Ideenwettbewerb "Entdeckendes Lernen zur Evolutionsbiologie im Sachunterricht - EvoSa"

Bewilligung: 24.07.2008  Laufzeit:  2 Jahre

Ziel dieses Projekts ist es, eine Basis dafür zu schaffen, dass bereits bei jüngeren Kindern, d.h. im Grundschulalter, eine gute Grundlage für das Verstehen der komplexen, abstrakten Ideen der Evolution angebahnt werden kann. An der Universität  Bremen  wurde ein Forschungslabor der besonderen Art gegründet: im ELISA-Lab (ELISA = entdeckendes Lernen im Sachunterricht) lernen Studierende und Kinder gemeinsam. Im Rahmen dieses Projektes sollen unter Berücksichtigung der Schülervorstellungen im Grundschulalter sowie neuer Lehr-/ Lernformen  Materialien zu ausgewählten Themen der Evolutionsbiologie entwickelt und evaluiert werden. Der innovative Ansatz des ELISA-Labs geht dabei deutlich über den universitären  Kontext hinaus, denn es werden  unterschiedliche Altersgruppen angesprochen. Somit schafft das ELISA-Lab Grundlagen, um den  Dialog zwischen Wissenschaft  und Gesellschaft zu verbessern. Die Ergebnisse dieses Projektes, das unter Leitung von Frau Prof. Dr. Marquardt-Mau durchgeführt wird, sollen u.a. im Rahmen einer Ausstellung sowie einer "Kinderforschungskonferenz" präsentiert werden.

Universität Bremen
Fachbereich 12
Erziehungs- u. Bildungswissenschaften
AG Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht
Professor Dr. Brunhilde Marquardt-Mau
Postfach 33 04 40
28334 Bremen
Tel.: 0421 2182109
Fax: 0421 2184043

Universität Bremen
AG Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht
Dr. Regina Rojek
Postfach 330440
28334 Bremen
Tel.: 0421 6999085

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Ideenwettbewerb "Darwin ver. 2.0 Re-Discovering Evolution in Europe"

Bewilligung: 24.07.2008  Laufzeit:  1 Jahr  6 Monate

Im Projekt Darwin ver.2.0 wird die Analyse der Radiation der Galapagosfinken durch C. Darwin zeitlich in die Gegenwart und örtlich nach Spanien verlegt. Dazu arbeiten die Teilnehmer von Darwin ver.2.0 im Sommer 2009 im Freiland und im Labor an Mittelmeerfischen (Meerbrassen). Dieses Beispiel stellt in vielerlei Hinsicht ein Analogbeispiel zu den Galapagosfinken dar (Radiation durch Diversifikation der Schnäbel bzw. Kiefer). Neben der zeitlichen und örtlichen Verlegung wird das historische Originalbeispiel aber auch modernisiert: Die Teilnehmer können auf Datenbanken und Originaldaten zurückgreifen und anhand der verfügbaren Daten und Methoden (Lebendbeobachtungen im Freiwasser und Aquarium, Ernährungsbiologie, biomechanische Analyse der Kiefergeometrie, morphologische Analyse mit D-computertomographischen Methoden) zu analogen Schlussfolgerungen gelangen wie Darwin am historischen Original. Die Teilnehmer (für 2009 max. 1000 Oberstufenschüler) können das Projekt in ihre Studienfahrten integrieren. Das Programm wird als Wettbewerb ausgeschrieben. Erfolgskriterien bei der Bewerbung sind eine Verknüpfung der Aktivitäten bei Darwin ver.2.0 mit dem Unterricht zuhause, ein Zeitraster für die Studienfahrt nach Spanien und ein Szenario für eine Publikation der Aktivitäten über die Regionalpresse.

Universität Tübingen
Fakultät für Biologie
Zoologisches Institut
Lehrstuhl Spezielle Zoologie
Professor Dr. Sven Gemballa

Universität Tübingen
Psychologisches Institut
Lehrstuhl für Angewandte Kognitions- und Medienpsychologie
Dr. Katharina Scheiter

Universität Tübingen
Institut für Wissensmedien
Professor Dr. Peter Gerjets

Ansprechpartner:
Universität Tübingen
Fakultät für Biologie
Zoologisches Institut
Lehrstuhl Spezielle Zoologie
Professor Dr. Sven Gemballa
Auf der Morgenstelle 28
72076 Tübingen
Tel.: 07071 2976947
Fax: 07071 295150

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Ideenwettbewerb "Der Fluss des Lebens - 150 Jahre Evolutionstheorie"

Bewilligung: 15.05.2008 Laufzeit: 1 Jahr

Die Stiftung unterstützt die im Jahr 2009 anstehende große Sonderausstellung zum Darwinjahr im Naturkundemuseum Stuttgart. In dieser großen Schau soll die Bedeutung der Evolutionstheorie umfassend reflektiert und der heutige Stand der Wissenschaft an ausgewählten Beispielen aus der aktuellen Evolutionsforschung dargestellt werden. Gestalterisch orientiert sich die Ausstellung an Darwins Forschungsreise und vor allem seinem Schiff Beagle, das als stilisierter Nachbau eine zentrale Position in der räumlichen Gliederung der Ausstellung einnehmen wird. Beteiligt sind an den Vorbereitungen die beiden Universitäten Stuttgart und Hohenheim sowie der Stuttgarter zoologisch-botanische Garten Wilhelma. In den zwei Wochen vor der Ausstellung wollen die beteiligten Universitäten eine Summer School zum Thema Evolutionsbiologie anbieten. Eine eigene Website, über die auch zusätzliche Hintergrundinformationen und Unterrichtsmaterialien zum Thema Evolution zur Verfügung stehen, soll später die Ausstellung im Internet begleiten.

Ansprechpartner:
Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart
Forschungsmuseum Am Löwentor und Schloss Rosenstein
Prof. Dr. Johanna Eder
Rosenstein 1
70191 Stuttgart
Tel.: 0711-8936 115
Fax: 0711-8936 100
Homepage: http://www.naturkundemuseum-bw.de/stuttgart

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Ideenwettbewerb "Evolution erfahren"

Bewilligung: 15.05.2008  Laufzeit:  1 Jahr  9 Monate

Einen Straßenbahnwagen innen und außen zum Thema Evolution zu gestalten – das ist die zentrale Idee des Projekts. Studierende der Universität Köln aus Biologie und Kunst erarbeiten gemeinsam mit dem Kölner Künstler Volker Saul Inhalte und Form im Zuge diverser Lehrveranstaltungen. Der Straßenbahnwagen wird täglich mehrere Stunden auf verschiedenen Strecken in der Rhein-Metropole unterwegs sein. Während die Straßenbahn so von außen das Thema Evolution bereits ankündigt und auch im Vorbeifahren Neugierde weckt, bringt die Verweildauer der Fahrgäste in der Bahn mit sich, dass durch thematisch ansprechend gestaltete Sitzgelegenheiten Wissen – letztlich nahezu beiläufig – vermittelt wird. Sonderfahrten vermitteln als Zeitreise durch 400 Millionen Jahre Erdgeschichte wichtige Etappen der Entstehung des Lebens auf der Erde.

Organisatoren sind das Institut für Genetik (Evolutionsgenetik) und das Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität Köln sowie KölnPUB – Publikum und Biotechnologie e. V. Maßgeblich unterstützt wird das Vorhaben von den Kölner Verkehrs-Betrieben AG durch Bereitstellung des Straßenbahnwagens sowie durch die Kölner Außenwerbung GmbH, die bei der technischen Umsetzung hilft. Bei bestimmten Fahrten werden Darwin-Scouts den Fahrgästen zum Thema Evolution Rede und Antwort stehen. Diese Scouts sind Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Kreuzgasse in Köln. Geplant ist darüber hinaus, dass in dem Wagen Filme gezeigt werden zu einzelnen Aspekten der Thematik. Das „feierliche Roll-out“ ist vorgesehen für den 12. Februar 2009; die Bahn soll im Anschluss ein Jahr lang unterwegs sein.

Ansprechpartner:
Universität Köln
Institut für Genetik
Abt. Evolutionsgenetik
Dr. Daniel Dreesmann
Zülpicher Straße 47
50674 Köln
Tel.: 0221-4705493-4649

Universität Köln
Institut für Kunst und Kunsttheorie
Professor Dr. Silke Leverkühne
Gronewaldstraße 2
50931 Köln

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Ideenwettbewerb "Evolution schafft Vielfalt - Eine Ausstellung, die Menschen (be)trifft"

Bewilligung: 15.05.2008  Laufzeit:  2 Jahre

Initiatoren der Universitäten Hannover, Oldenburg und Frankfurt am Main planen in Abstimmung mit dem Möbelhaus IKEA Hannover aus Anlass des Darwin-Jahres eine Ausstellung der anderen Art, und zwar mitten in den Verkaufsräumen von IKEA Hannover. Die Ausstellung sucht also ihre Besucher selbst auf – Menschen, von denen viele in ihrem Alltagsleben oft vorgefasste Vorstellungen zum Thema Evolution haben. Ziel ist es, spielerisch und durch aktiven Umgang mit den Exponaten sowohl das Verstehen darüber zu fördern, was Evolution ausmacht, als auch die Bedeutung der Evolution für das eigene Leben aufzuzeigen.

Aus dem vorhandenen Einkaufspfad durch das Möbelhaus wird durch eine Vielzahl methodisch und thematisch verschieden aufgestellter Stationen ein „Evolutionslehrpfad“. Dabei soll gezielt an Alltagsvorstellungen angeknüpft werden; Assoziationen an die angebotenen Produkte selbst oder die Produktauswahl bieten sich an, wie etwa der evolutive Bezug zu den Themen „Variation“, „Selektion“ oder „Angepasstheit“. Die Art der Gliederung der Ausstellung soll vielfältige Zugänge eröffnen und auch eine ausgewählte Nutzung der Schau durch den Besucher zulassen – und entspricht damit der Situation, in der sich der von der Ausstellung überraschte Kunde befindet. Den unterschiedlichen Ansprüchen der Nutzer wollen die Initiatoren dabei durch Handlungsmöglichkeiten in Form von Spiel- und anderen interaktiven Angeboten nachkommen.

Neben der „alltäglichen Nutzung“ der Ausstellung durch den zufälligen Besucher ist darüber hinaus geplant, morgens vor den eigentlichen Öffnungszeiten Sonderführungen für Gruppen anzubieten. Davon erhoffen sich die beteiligten Biologie-Didaktiker auch den mittelbaren Effekt, Erfahrungen für ihre Arbeit zu sammeln. Des Weiteren hoffen die Initiatoren, dass die Schau nach Beendigung der Präsentation in Hannover von anderen IKEA-Filialen übernommen wird – und damit zu einer Wanderausstellung wird. Weitere Kooperationspartner sind der Erhard Friedrich-Verlag in Hannover-Velber (begleitende Printmaterialien) sowie das Niedersächsische Landesmuseum in Hannover und das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt am Main, die Exponate zur Verfügung stellen.

Ansprechpartner:
Leibniz Universität Hannover, Hannover
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN)
Professor Dr. Harald Gropengießer
Bismarckstraße 1
30173 Hannover
Tel.: 0511-762 8571
Fax: 0511-762 8418

Leibniz Universität Hannover, Hannover
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften (IDN)
Dr. Jorge Groß
Tel.: 0511-762 8509
E-Mail: gross@biodidaktik.uni-hannover.de

Universität Oldenburg
Didaktisches Zentrum
Didaktik der Biologie
Prof. Dr. Ulrich Kattmann
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg
Tel.: 04486-8261
E-Mail: ulrich.kattmann@uni-oldenburg.de

Universität Frankfurt am Main
Abt. Didaktik der Biowissenschaften
Dr. Annette Scheersoi
Sophienstrasse 1-3
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-798 28323
E-Mail: a.scheersoi@bio.uni-frankfurt.de

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Ideenwettbewerb "Darwin Rocks!"

Bewilligung: 15.05.2008  Laufzeit:  1 Jahr

Den Evolutionsgedanken auf eine ausgefallene, kreative Art zu vermitteln und dabei ebenfalls ein junges Publikum in den Blick zu nehmen: Das ist das Ziel eines Projektteams vom Lehrstuhl für Evolutionsökologie der Tiere der Universität Tübingen. Kern ist die Produktion eines Musik-Clips für YouTube mit dem Titel „Struggle for Love“. Die Musik wird dabei über einen evolutiven Prozess entwickelt. Das heißt: Ausgehend von einem Minimalsound generiert ein spezielles Programm durch eine einfache Genetik, Mutation, Rekombination und Vererbung eine Population von Musikstücken, die immer wieder durch Selektion – hier kommen die Auswahlprozesse der Hörer ins Spiel – ausgewählt und erneut in den Prozess eingespeist werden. Die Nutzer selbst also erschaffen letztlich durch Bestärkung beziehungsweise Verwerfen von Melodien das Musikstück in einem evolutiven Vorgang – wobei der Prozess komplexer ist, als er hier dargestellt werden kann. Der Text ist eine harte, aber lustige Geschichte über die Probleme der Liebe, in der Themen der Evolutionsbiologie unüberhörbar und unübersehbar eingewoben sind. Er soll ein paar klassische Missverständnisse aus dem Weg räumen, dabei vielleicht auch klar machen: Die Liebe ist alles, aber die Beschränkungen der Umwelt sind so massiv, dass die „freie Wahl“ recht eingeschränkt sein kann. Viele bunte Clips sollen die Geschichte visualisieren; das Musik-Video wird am Ende als einfacher Clip in YouTube freigegeben. Für das professionelle Handling von Ton und Video stehen Kooperationspartner von der Fachhochschule für Musiktherapie Heidelberg und der Hochschule für Film und Fernsehen München bereit.

Ansprechpartner:
Universität Tübingen
Fakultät für Biologie
Institut für Zoologie
Lehrstuhl für Evolutionsökologie der Tiere
Prof. Dr. Nico K. Michiels
Auf der Morgenstelle 28
72076 Tübingen
Tel.: 07071-29 74649
Fax: 07071-29 5634
Homepage: http://www.uni-tuebingen.de/evoeco

Universität Tübingen
Fakultät für Biologie
Institut für Zoologie
Suska Sahm
Tel.: 07071-29 74841
E-Mail: suska.sahm@zool.uni-tuebingen.de

Universität Tübingen
Fakultät für Biologie
Institut für Zoologie
Johannes Faber
Tel.: 07071-29 7573557
E-Mail: johannes.faber@gmx.de

Universität Tübingen
Fakultät für Biologie
Institut für Zoologie
Gregor Schulte
Tel.: 07071-29 74653
E-Mail: gregor.schulte@uni-tuebingen.de

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Ideenwettbewerb "Darwin führt durch Olderdissen"

Bewilligung: 15.05.2008  Laufzeit:  1 Jahr

Dieses Projekt einer Vielzahl von Kooperationspartnern in Bielefeld ist angesiedelt an der Schnittstelle von Biologie und Kunst. Ziel ist es, das Thema Evolutionsbiologie einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Was liegt da näher als ein Tierpark, der mit 500.000 Besuchern jährlich der größte kostenfrei zugängliche in Deutschland ist? Die Realisation erfolgt im Tierpark Olderdissen durch ein integriertes Konzept über eine Auftaktwoche, mittels Schautafeln und moderner audiovisueller Führer mit gestaffelten Informationstiefen, durch Führungen in einer Zooschule und über eine Ausstellung. Viele evolutive Phänomene werden dabei am Beispiel der dort lebenden Tiere vermittelt; Parkbesuch und Bildungsangebot verbinden sich so auf unaufdringliche Weise. Im Zentrum steht die Woche zum Darwinjahr mit Kinderprogramm, Open-Air-Kino, Einzelaktionen für die Besucher sowie speziellen Führungen, zudem die Ausstellung Bielefelder Künstler und Studierender zum Thema Evolution. Für Studierende wird ferner eine Holzbildhauerei-Werkstatt in der Aktionswoche angeboten. Kooperationspartner sind von der Universität Bielefeld die vier Bereiche Kunst und Musik, Proteom und Metabolomforschung, Biologiedidaktik, Angewandte Neuroinformatik sowie der Heimat-Tierpark Olderdissen – und, über den Studiengang Medieninformatik, die Fachhochschule Bielefeld.

Ansprechpartner:
Universität Bielefeld
Fakultät für Linguistik u. Literaturwissenschaft
Abt. Kunst & Musik
Studienrätin Heike Thienenkamp
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Tel.: 0521-1066075
Fax: 0521-1068082

Universität Bielefeld
Fakultät für Biologie
Lehrstuhl für Genetik
Priv.-Doz. Dr. Karsten Niehaus
Tel.: 0521-1065631
E-Mail: karsten.niehaus@genetik.uni-bielefeld.de

Universität Bielefeld
Fakultät für Biologie
Professor Dr. Norbert Grotjohann
Tel.: 0521-1065506
E-Mail: norbert.grotjohann@uni-bielefeld.de

Universität Bielefeld
Fakultät für Biologie
Dr. Antje Fischer
Tel.: 0521-10667189
E-Mail: antje.fischer@uni-bielefeld.de

Universität Bielefeld
Technische Fakultät
Lehrstuhl f. Angewandte Neuroinformatik
Professor Dr. Tim W. Nattkemper
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Tel.: 0521-1066059
E-Mail: tnattkem@techfak.uni-bielefeld.de

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Ideenwettbewerb "Vom Käfer zum Beetle - Survival of the Fittest"

Bewilligung: 15.05.2008  Laufzeit:  1 Jahr 10 Monate

Diese Wanderausstellung Osnabrücker und Bielefelder Partner lebt schon, bevor sie startet. Kernidee ist es, bereits vor der Eröffnung entstehende gestalterische Elemente einfließen zu lassen, die neben festen Ausstellungssegmenten ein wichtiger Teil der Gesamtdarstellung werden. Diese „Events vorab“ – etwa aus dem Bereich Theater oder Musik – werden nach erster Aufführung so weiterentwickelt, dass sie in der Ausstellung später Fuß fassen können: work in progress im besten Sinne also: Bildhauer setzen sich mit dem Thema Evolution auseinander, Musiker lassen eine „Evolutionssymphonie“ entstehen, Theaterpädagogen erschaffen ein „Evolutionstheater“, ein Fotograf thematisiert mit Schülern „Evolution und Vielfalt“, szenische Lesungen runden das Feld ab. So wird über ein Bündel von Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte 2009 ein Spannungsbogen bis zum Start der Ausstellung im Sommer 2009 in Osnabrück aufgebaut. Viele dieser Events sind wiederum an weiteren Ausstellungsorten im Vorfeld öffentlichkeitswirksam einsetzbar – und sie werden zu einer Wanderausstellung führen, die sich im Zuge ihrer Ortswechsel zwangsläufig stets neu erfindet. Über mehrere Jahre kann so das Thema Evolution in immer wieder neuen gestalterischen Formen in der Öffentlichkeit präsent bleiben. Darüber hinaus soll ein „Evolutionskoffer“ für den Biologieunterricht an Schulen entstehen, der an den einzelnen Orten wiederum auch das Interesse an der Ausstellung wecken soll. Die Hauptinitiatoren kommen vom Museum am Schölerberg in Osnabrück, der Fakultät für Biologie der Universität Bielefeld sowie den Städtischen Bühnen Osnabrück; sie stehen im Zentrum einer Vielzahl von Akteuren aus Kunst und Kultur, angebunden ist zudem die Fachhochschule Osnabrück.

Ansprechpartner:
Museum am Schölerberg, Osnabrück
Natur und Umwelt
Planetarium
Umweltbildungszentrum
Norbert Niedernostheide
Am Schölerberg 8
49082 Osnabrück
Tel.: 0541-5600345
Fax: 0541-5600337

Universität Bielefeld
Fakultät für Biologie
Abt. Evolutionsbiologie
Prof. Dr. Klaus Reinhold
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Tel.: 0521-1062721
E-Mail: klaus.reinhold@uni-bielefeld.de

Universität Bielefeld
Fakultät der Biologie
Lehrstuhl f. Exp. Ökologie u. Ökosystembiologie
Dr. Thomas Steinlein
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Tel.: 0521-1065563
E-Mail: tom.steinlein@uni-bielefeld.de

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Ideenwettbewerb "Orchideen - Wunder der Evolution. Multimodales Lernen zwischen Wissenschaft und Ästhetik"

Bewilligung: 15.05.2008  Laufzeit:  1 Jahr

Das Gemeinschaftsprojekt des Zentrums für Multimedia der Fachhochschule Kiel und des Botanischen Gartens der Universität Kiel greift die Faszination der Orchideen auf. Ziel ist es, entlang der Phänomene rund um die vielgestaltige Pflanzenfamilie das Thema Evolution und die Evolutionstheorie Darwins umfassend zu vermitteln. Dies geschieht über ganz neue Formen multimedialer Präsentationen in einer Projektionskuppel – dem Kieler Mediendom. Basis dieses beeindruckenden Erlebnisses ist die Illusionserzeugung in einer 360° mal 90° umfassenden Szenerie und ihre medienpädagogische Anwendung. Zum Einsatz sollen hier neue technologische Entwicklungen kommen, die aktuell in der „Planetarienszene“ Einzug halten und Interaktionen des Zuschauers mit dem Gezeigten zulassen. Der Mediendom der Fachhochschule Kiel gilt als das führende europäische Forschungslabor für Kuppelanwendungen und scheint damit prädestiniert für diese Herausforderung.

Viele Planetarien in Deutschland haben bereits ihr Interesse an der Übernahme der Schau signalisiert. Mit dem Vorhaben besteht daher auch erstmals die Chance, ein biologisches Thema bundesweit in planetarischen Kuppeln zu präsentieren – und so dem Thema Evolution ein Publikum zu erschließen, das sich bislang eher für astronomisch-physikalische Themen interessiert. Die Planetariumsgäste werden ein Gefühl dafür entwickeln können, wie komplex die Vernetzung des Lebens auf unserem Planeten ist, wie sehr kleine Dinge in einem Wechselspiel stehen und wie diese uns umgebende Fülle im System Erde entstanden ist und weiterhin entsteht. So entsteht zugleich ein Anknüpfungspunkt zur Programmgestaltung selbst konventionell ausgerichteter Planetarien.

Ansprechpartner:
Fachhochschule Kiel
Zentrum für Multimedia
Mediendom
Eduard Thomas
Sokratesplatz 6
24149 Kiel
Tel.: 0431-2101721
Fax: 0431-21061721
Homepage: http://www.fh-kiel.de

Fachhochschule Kiel
Zentrum für Multimedia
Mediendom
Professor Dr. Franziska Uhing
Tel.: 0431-2104514
E-Mail: franziska.uhing@fh-kiel.de

Fachhochschule Kiel
Zentrum für Multimedia
Mediendom
Peter Hertling
Tel.: 0431-2104518
E-Mail: peter.hertling@fh-kiel.de

VBIO-Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V.
VBIO - Landesverband Schleswig-Holstein/Hamburg
Universität Kiel
Botanisches Institut und Botanischer Garten
Ohlshausenstraße 40
24098 Kiel
Dr. Martin Nickol
Tel.: 0431-8804273
E-Mail: mnickol@bot.uni-kiel.de

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Ideenwettbewerb "Evolution-of-life"

Bewilligung: 15.05.2008  Laufzeit:  1 Jahr  8 Monate

Ein junges Wissenschaftlerinnen- und Filmemacherteam aus München und Poitiers in Frankreich wird drei kurze Videos und drei Zeichentrickfilme über Evolution produzieren und diese über Internet (YouTube), Museen und Festivals verbreiten. Die Filme zeigen evolutive Themen in einer überraschenden und lustigen Weise, indem sie zum Beispiel den jungen Charles Darwin in einem Zeichentrickfilm präsentieren oder Forschern bei ihrer Suche nach bestimmten Genen über die Schulter schauen. Geplant ist zudem, als Unterstützung für Lehrer eine Reihe von Lehrsimulationen herzustellen, die es den Schülern ermöglichen, wie experimentelle Wissenschaftler zu arbeiten. Ziel aller Formate ist es, mittels eines „jungen Mediums“ zielgruppenadäquat Materialien zu entwickeln, die evolutionsbiologische Konzepte erklären und die Evolutionsbiologie als moderne und relevante Wissenschaft zeigen. Produktionsbeginn ist bereits im Frühsommer 2008; die letzten Filme sind voraussichtlich Anfang 2009 fertiggestellt. Einige der Produkte sollen auch bei Fahrten mit der Kölner „Evolutions-Straßenbahn“ gezeigt werden.

Ansprechpartner:
Universität München
Biozentrum
Dept. Biologie II
Evolutionsbiologie
Dr. Pleuni S. Pennings
Großhaderner Straße 2
82152 Planegg-Martinsried
Tel.: 089 218074234
Fax: 089 218074104
Homepage: http://www.zi.biologie.uni-muenchen.de

Yannick Mahe
Résidence Pégase Appt. 71
1, avenue Blaise Pascal
86360 Chasseneuil-du-Poitou
FRANKREICH
Tel.: +33 549497822

 

Tagungen und Workshops

1. Statussymposium "Evolutionary Biology"

25.02.2009 - 27.02.2009 in Münster

Universität Münster
Institut für Evolution und Biodiversität
Dr. Sophie Armitage

Universität Münster
Institut für Evolution und Biodiversität
Prof. Dr. Joachim Kurtz

Universität Münster
FB Biologie
Institut für Evolution und Biodiversität
Dr. Arndt Telschow

Universität Münster
FB Biologie
Institut für Evolution und Biodiversität
Prof. Dr. Erich Bornberg-Bauer

Ansprechpartner:
Universität Münster
Institut für Evolution und Biodiversität
Dr. Sophie Armitage
Hüfferstraße 1
48149 Münster
Tel.: 0251 8321023

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Communication and cooperation - From genes to behaviour

04.09.2008 - 07.09.2008 in Konstanz

Universität Konstanz
FB Biologie
Lehrstuhl für Zoologie und Evolutionsbiologie
Prof. Dr. Axel Meyer
Postfach
78457 Konstanz
Tel.: 07531 883069
Fax: 07531 883018

Universität Zürich
Zoologisches Institut
Verhaltensbiologie
Prof. Dr. Barbara König
Winterthurer Straße 190
CH-8057 Zürich
SCHWEIZ
Tel.: +41 1 635 5270
Fax: +41 1 635 5490
Homepage: http://www.zool.unizh.ch/Research/AnimalBehaviour/Koenig_en.html

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Tagung EMPSEB 2008

08.09.2008 - 13.09.2008 in Einsiedeln

Universität Bern
Zoologisches Institut
Dept. Biologie
Prof. Dr. Michael Taborsky
Wohlenstrasse 50a
3032 Hinterkappelen
SCHWEIZ
Tel.: +41-31-6319156
Fax: +41-31-6319141
Homepage: behav.zoology.unibe.ch

Universität Bern
Zoologisches Institut
Verhaltensökologie
Kassier des OK "EMPSEB 2008"
Christoph Grüter
Wohlenstraße 50a
3032 Hinterkappelen
SCHWEIZ
Tel.: +41-31-6319161
Fax: +41-31-6319141

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Weitere Bewilligungen

The Evolutionary Roots of Human Social Interaction

Bewilligung: 13.11.2008  Laufzeit:  3 Jahre

Humans are social creatures maintaining shared complex systems of communication, skills and knowledge. Human sociality appears to be unique throughout the animal kingdom in its complexity as well as its impact on the lifestyle and environment of the species.Indeed, human sociality forms such an exception amongst animal behaviours that it has often been used to define what it means to "be human". Underlying human social interactions is a conglomerate of cognitive abilities often summarized as social cognition. The main goal of this research project is the reconstruction of the evolutionary history of human social cognition by comparing the capacities of different non-human primate species and humans with different cultural backgrounds, using observational as well as experimental methods. More specifically, the abilities to reason about others' current and past visual access, desires and beliefs will be investigated in members of all ape genera including three diverse human cultural groups. By doing so, it will be possible to make assumptions about both the phylogenetic as well as the cultural basis of human social cognition.

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig
Department of Developmental and Comparative Psychology
Dr. Daniel Haun

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig
Department of Developmental and Comparative Psychology
Dr. Katja Liebal

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig
Department of Developmental and Comparative Psychology
Dr. Juliane Kaminski

Ansprechpartner:
Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig
Department of Developmental and Comparative Psychology
Dr. Daniel Haun
Deutscher Platz 6
04103 Leipzig
Tel.: 0341 3550 462
Fax: 0341 3550 444
Homepage: http://www.eva.mpg.de/psycho/staff/daniel_haun/

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Workshop "Evolution across scales: Integrating Evolutionary Biology, Genomics and Geosciences"

26.05.2008 - 28.05.2008 in Potsdam

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Lehrstuhl für Evolutionsbiologie/Spezielle Zoologie
Haus 26
Prof. Dr. Ralph Tiedemann
Karl-Liebknecht-Straße 24 - 25
14476 Potsdam
Tel.: 0331 9775249
Fax: 0331 9775070

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Evolutionsbiologie/Spezielle Zoologie
Dipl. Biol. Laura Epp
Karl-Liebknecht-Straße 24-25
14476 Potsdam
Tel.: 0331 9775250
Fax: 0331 9775070

 

 

Stipendien

Doktorandenstipendium "Identification of early speciation genes in the invading parasite Anguillicola crassus"

Bewilligung: 22.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

A major reason for the high biodiversity of parasites is considered to be adaptive speciation after host-switching. Central to such a speciation process are genes which show differing fitnesses in the old and new hosts. Individual genomic regions, even without complete isolation of the diverging populations, cannot be freely exchanged when such genes are present. The swimbladder nematode Anguillicola crassus, which originally parasitized the Asian eel Anguilla japonica, was first reported from Europe in the early 1980s where it showed increased pathogenicity in its new European host Anguilla anguilla. Since then, significant changes in morphology and pathogenicity have occurred in this nematode. An expressed sequence tag (EST) approach is planned to be used for identifying genes differentially expressed in the two populations, based on the hypothesis that this class of genes may underpin the fitness differences observed. This is made possible by the striking recent advances in DNA-sequencing methods which can now be used to investigate the process of evolution over very short time periods.

Universität Karlsruhe (TH)
Zoologisches Institut I
Abt. für Ökologie und Parasitologie
Emanuel Heitlinger

Universität Karlsruhe (TH)
Zoologisches Institut I
Abt. Ökologie - Parasitologie
Prof. Dr. Horst Taraschewski

University of Edinburgh
School of Biological Sciences
Institute of Evolutionary Biology
Ashworth Laboratories
King's Building
Professor Mark Blaxter
GROSSBRITANNIEN

Ansprechpartner:
Universität Karlsruhe (TH)
Zoologisches Institut I
Abt. für Ökologie und Parasitologie
Emanuel Heitlinger
Kornblumenstraße 13
76131 Karlsruhe
Tel.: 0721 608-3105
Fax: 0721 608-7655

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Doktorandenstipendium "Mortality crises and their influence on human life histories - An evolutionary perspective on historical family data from the 18th and 19th century (Krummhörn,Germany)"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

Life-history theory provides evolutionary explanations for numerous phenomena of human and animal life cycles. To date however, there have not been any studies on the impact of mortality crises on personal life histories in this context. On the basis of historical family data from the Krummhörn population (18 and 19 centuries), this project thesis attempts to investigate the impact of mortality crises on life histories. Of particular interest to this study is the question of whether the effects detected can be explained by life history theory. Two different aspects of mortality crises are to be analysed: 1. Epidemiological crises: What consequences for further survival result from a confrontation with a highly pathogenic environment (smallpox epidemic)? 2. Cases of death in the family: Are there psychological mechanisms (in terms of coping with contingency problems) that affect life-history strategies? Moreover, parental investment, as one example of a strategic trade-off decision, is to be analysed. In times of epidemiological stress or mortality experiences: Do parents favour male or female offspring? Finally, are there trans generational effects on fitness parameters or life-history traits? Is there an epigenetic manifestation of the experience of mortality crises?

Universität Gießen
Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaft
Charlotte Störmer

Universität Gießen
Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaft
Prof. Dr. Eckart Voland

University of Sheffield
Dept. of Animal and Plant Sciences
Dr. Virpi Lummaa
GROSSBRITANNIEN

Ansprechpartner:
Universität Gießen
Zentrum für Philosophie und
Grundlagen der Wissenschaft
Charlotte Störmer
Otto-Behaghel-Straße 10c
35394 Gießen

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Doktorandenstipendium "Conflict and conflict-resolution in termite societies"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

Communities of social insects are the epitome of cooperation and altruism. Individuals forego their own reproduction and often victimize themselves for the good of their colony to increase the reproductive success of their relatives. More recently investigations on social hymenopterans (ants, some bees and wasps) however showed that often conflicts occur between colony members and furthermore that coercion and manipulation are major mechanisms for the suppression of conflicts and the maintenance of cooperation. Many conflicts arise due to the particular sex determination of hymenopterans, the haplodiploidy. The aim of this project is to examine conflicts and mechanisms of conflict resolution in diploid social organisms, with termites serving as a model system. Thus it should be pointed out how widespread conflicts are in diploid organisms, to which most higher organisms, including human beings, belong, and if cooperation is maintained through coercion and manipulation. This might also provide an important contribution to a better understanding of conflicts in human societies.

Universität Osnabrück
Fachbereich Biologie/Chemie
Gebäude 35-39
Katharina Hoffmann
Barbarastraße 11
49069 Osnabrück

Universität Regensburg
Biologie I
Priv.-Doz. Dr. Judith Korb
Universitätsstr. 31
93040 Regensburg
Tel.: 0941 943-2461
Fax: 0941 943-3304

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Doktorandenstipendium "Evolution of codon usage preferences: gentic drift within the own genome"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

This project is intended to study the evolution of codon preferences in horizontally transferred genes, the importance of codon usage as both cause and effect of molecular evolution of coding sequences, and how evolutionary pressures drive new acquired genes towards either optimal adaptation or towards loss. It is a multidisciplmary evolutionary project that combines experimental molecular biology with in silico biomformatics. This project proposes the study of the adaptation of newly transferred genes into foreign recipient genomes, find out whether and how codon usage influences the expression of these transferred genes, paying attention to the relation between genotype and phenotype, and monitor and analyse which are the sequence changes having occurred to the new genes in the new environment due to the amelioration process. The experimental model used in this project will be bacterial transformation with antibiotic resistance genes.

Universität Münster
Institut für Evolution und Biodiversität
Dolors Amorós Moya
Hüfferstraße 1
48143 Münster
Tel.: 0176 25802119

Universität Münster
Institut für Evolution und Biodiversität
Juniorprofessor Dr. Ignacio González Bravo
Hüfferstraße 1
48149 Münster
Tel.: 0251 832-1027
Fax: 0251 832-4668

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Doktorandenstipendium "Tracing evolution: Molecular phylogeny of the Acochlidia (Gastropoda, Opisthobranchia)"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

The Acochlidia are a poorly known, basal opisthobranch gastropod group of Mesozoic origin. The only 35 acochlidian species reported worldwide show, however, an enormous biological and morphological diversity (e.g. hermaphrodism vs. gonochorism, aphallic vs. highly complex genital structures, marine/interstitial vs. limnic/benthic), and thus, a fascinating evolutionary history. This study plans to investigate the origin, phylogeny and evolution of the Acochlidia as a suitable invertebrate model taxon. Congruent, robust and plausible phylogenetic hypotheses shall be achieved using an "all species approach" on a molecular basis. Analyses of primary sequence data (mitochondrial and nuclear genes) are supported by investigating rare genomic changes (indels and tRNA gene order), as well as by "molecular-morphological" analysis of rRNA secondary structures. In combination with ongoing structural research, "optimal" data conditions shall be obtained for a real taxon, and the accuracy and efficiency of different markers and settings shall be explored exemplarily.

Zoologische Staatssammlung München
Katharina Jörger
Münchhausenstraße 21
81247 München

Zoologische Staatssammlung München
Dr. Michael Schrödl
Münchhausenstraße 21
81247 München
Tel.: 089 8107142

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Doktorandenstipendium "The origin and evolution of the signaling pathway of the plant hormone cytokinin"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

Signal transduction systems are crucial for the life of all species from simple bacteria to higher animals and plants. They allow the organism to sense changes in its environment and react to those to ensure its survival. In more developed systems they are also vital to ensure that the developmental programs are established and executed correctly. Therefore it is not surprising that during evolution new signaling pathways have been acquired and existing ones have become more and more complex to fulfill the increasing need for regulation. The aim of the project is to contribute to our understanding of the molecular mechanism that underlie those evolutionary processes. As a model system the signaling system of the phytohormone cytokinin was chosen, as it is based on the two- component signaling system of bacteria and is well characterized and understood in higher plants. However, little is known about its evolution and virtually nothing about its origin. In the course of the proposed project two questions, where the basis of this signaling pathway is found and how it developed in the highly redundant pathway of higher plants, will be addressed.

Freie Universität Berlin
Institut für Biologie/Angewandte Genetik
Nijuscha Gruhn
Albert-Thaer-Weg 6
14195 Berlin

Freie Universität Berlin
Institut für Biologie/Angewandte Genetik
Dr. Alexander Heyl
Albrecht-Thaer-Weg 6
14195 Berlin
Tel.: 030 83-856550
Fax: 030 83-854345

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Doktorandenstipendium "Evolutionary characterization of antimicrobial peptides in the skin secretions of anuran amphibians"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

Among tetrapods, amphibians are distinguished in part by their highly specialized and glandular skin. Whereas the moist permeable nature of the skin enables key physiological functions such as cutaneous respiration, it simultaneously represents a prime route for infection. To counteract this, amphibians have developed an elaborate system of antimicrobial peptides (AMPs) expressed in the skin glands. Although it is widely held that frogs (Anura) possess a common AMP system that is reasonably conserved, this view is influenced by the fact that the majority of data are stemming from Neobatrachia ("higher frogs"), where the degree of conservation is indeed high. Own preliminary investigations of available AMP cDNA data revealed the existence of two additional motifs in the two non-neobatrachian lineages ("Archeobatrachia" or "archaic frogs") sampled thus far. An open question, therefore, is whether these three highly distinct AMP systems within anurans have arisen independently or via punctuated evolution. The project aims to answer this question by characterizing the AMP system for the remaining major "archaeobatrachian" lineages to reconstruct the evolutionary history of this complex and vital defense system across anurans.

Universität Oldenburg
Institut für Biologie und Umweltwissenschaften
Enrico König
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg

Universität Jena
Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Dr. Olaf R. P. Bininda-Emonds
Erbertstraße 1
07743 Jena
Tel.: 03641 949-174
Fax: 03641 949-161

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Doktorandenstipendium "Geographic variation in genetic, morphological and behavioural traits in Granular Poison Frogs, Dendrobates granuliferus"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  4 Jahre

This study aims to analyse genetic, morphological and behavioural geographic variation in the granular poison frog, Dendrobates granuliferus, in Pacific Costa Rica and Western Panama. The main purpose is to discover the reasons for colour polymorphism, common in Dendrobatidae, and how it is related to other phenotypic traits, genetic variation and differences in habitat structure. This species presents two main colour morphs, one with mainly red and larger individuals in the South, and a second one with mainly green and smaller frogs toward the North. Moreover, there are populations showing an intermediate bronze colour in a contact zone. Presumably the red populations are aposematic and the green populations are cryptic. Predation and mate choice experiments will be carried out to study the possible causes. Finally, population and genetic differentiation between colour morphs and the possible link between neutral markers and colour genes under selection will be investigated. This species is an optimal model to explore these puzzling topics since, in contrast to other dendrobatid species, the number of colour morphs is small.

Stiftung Tierärztliche Hochschule
Hannover, Hannover
Institut für Zoologie
Oscar Brusa

Stiftung Tierärztliche Hochschule
Hannover, Hannover
Institut für Zoologie
Professor Dr. Heike Pröhl

University of Cambridge
Dept. of Zoology
Dr. Nick Mundy
GROSSBRITANNIEN

Ansprechpartner:
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover
Institut für Zoologie
Oscar Brusa
Bünteweg 17
30559 Hannover

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Postdoktorandenstipendium "The effects of sex on the coevolution and dynamics of a predator-prey system"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

The evolution of sex is an important but still poorly understood topic in evolutionary biology and ecology even though we know that there are significant consequences for populations and communities. One of the main ideas for the evolution of sex is that sex is advantageous because it allows a population to co-evolve with another species (Red Queen Hypothesis). The present study will use an experimental system to investigate consequences of sex on the coevolution of predator and prey and on population dynamics. In particular, the predictions will be tested that short-term effects of sex are negative while on a long time scale the effect on fitness is positive for the population (here the predator). Furthermore, it will be analyzed how the number of episodes of sexual reproductions alters the short and long-term effects, and if sex is beneficial for the predator if the prey does not evolve. Observations over many generations will also reveal effects of sexual evolution on population dynamics.

Universität Köln
Zoologisches Institut
Dr. Lutz Becks

University of Toronto
Dept. of Ecology & Evolutionary Biology
Professor Dr. Aneil Agrawal
KANADA

Universität Köln
Zoologisches Institut
Prof. Dr. Hartmut Arndt

Ansprechpartner:
Universität Köln
Zoologisches Institut
Dr. Lutz Becks
Weyertal 119
83517 Köln

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Doktorandenstipendium "Adaptive radiation in an extreme environment - genetic population structure in antarctic notothenioids"

Bewilligung: 21.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

Genetic diversity, population structure and phylogeography of four species of Antarctic fish (Notothenioidei, Teleostei) across the Scotia Ridge shall be determined by investigating mitochondrial control region sequences, microsatellite markers, and sequences of the nuclear hemoglobine and antifreeze glycoprotein genes. The Antarctic Region fulfils most of the essential parameters of lakes containing radiations of fish and is therefore equivalent to a closed basin, providing a comparable opportunity for studying adaptive radiation within a confined area. Population genetic data are available for only a limited number of Antarctic fish species. Whether there is substantial genetic structure or not is of particular importance not only for the management of Antarctic fisheries but also for a general understanding of evolutionary pathways like the influence of geography, hydrography and reproduction mode on dispersal and speciation in the Antarctic environment.

Universität Basel
Zoologisches Institut
Michael Matschiner
SCHWEIZ

Universität Basel
Evolutionsbiologie
Zoologisches Institut
Professor Dr. Walter Salzburger
SCHWEIZ

Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel (IFM-GEOMAR)
Marine Ökologie
Prof. Dr. Reinhold Hanel

Ansprechpartner:
Universität Basel
Zoologisches Institut
Michael Matschiner
Vesalgasse 1
4056 Basel
SCHWEIZ

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Postdoktorandenstipendium "Shades of black and grey. The genetic architecture of the European Crow hybrid zone"

Bewilligung: 15.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

The study of speciation mechanisms remains one of the major challenges in fundamental biological research. With the advent of the genomic era it has become possible to study the genetic underpinnings of reproductive isolation (RI). Hybrid zones are ideal systems to unveil the barriers that keep gene pools from merging. The European crow hybrid zone is an often cited textbook example of hybridization between Carrion Crows (Corvus [corone] corone) and Hooded Crows (Corvus [corone] cornix). In a narrow zone that stretches across Europe, they produce viable hybrids that backcross into the parental populations. Morphological, ecological and behavioural evidence suggest almost complete RI. This is traditionally interpreted in terms of allopatric speciation leading to genome wide incompatibilities upon secondary contact. Contrary to the pronounced RI, genetic evidence reveals unexpectedly low levels of differentiation between the two taxa. Using a large-scale genetic marker approach, the scenario of allopatric divergence will be revisited in an attempt to explore the presence of 'speciation islands' in a non-model species. Studying genomic signatures of introgression and selection in several replicate transects will allow to gain insight into the evolutionary processes and genetic underpinnings of RI.

Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, Plön
Abt. Evolutionsgenetik
Dr. Jochen Brock Wacain Wolf

Uppsala University
Dept. of Evolutionary Biology
Professor Hans Ellegren
SCHWEDEN

Princeton University, Princeton, NJ
Dept. of Ecology and Evolutionary Biology
Professor Martin Wikelski
USA

Ansprechpartner:
Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, Plön
Abt. Evolutionsgenetik
Dr. Jochen Brock Wacain Wolf
August-Thienemannstraße 2
24306 Plön
Tel.: 04522 763283

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Postdoktorandenstipendium "A developmentally focused comparative investigation of patterns and processes in mammalian brain evolution"

Bewilligung: 15.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

The impressive sensorimotor and cognitive capacities of the mammalian brain result from extensive evolutionary change of its early development (ontogeny). However, evolutionary influences of intrinsic, life history, and metabolic factors on mammalian brain ontogeny have rarely been quantified; most hypotheses regarding these issues are based on few comparative data. This project combines existing neontological and palaeontological data with the first comprehensive dataset on the early development of mammalian brain size, brain proportions,and cranial vault bones. Data will be collected from a range of developmental stages in representatives of all mammalian superorders, which is made possible through employment of a diverse array of methods (CT- and MRI-scans, reflex microscopy, and serial sections). This will allow quantitative investigation of key questions regarding 1) the constraints of metabolism/life history parameters on brain size development, 2) the influence of intrinsic developmental constraints vs. selection pressure on brain proportions, and 3) the influence of evolutionary brain size increase on cranial vault bone ontogeny.

Universität Jena
Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Vera Weisbecker

University of Cambridge
Dept. of Earth Sciences
Dr. Anjali Goswami
GROSSBRITANNIEN

Universität Jena
Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Prof. Dr. Lennart Olsson

Ansprechpartner:
Universität Jena
Institut für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum
Vera Weisbecker
Ebertstraße 1
07743 Jena

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Postdoktorandenstipendium "Genome Evolution of Wolbachia: Modelling and Data Analysis of Symbiosis and Speciation"

Bewilligung:  14.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

Das Vorhaben wurde am 11.01.2011 von Münster nach Braunschweig umgesetzt.

Among the most interesting questions in biology is to understand parasitism and symbiosis, and its role in adaptation and speciation. So far, most insights were gained on experimental evidence or mathematical modelling, which, however, do not always match. Due to the ever increasing amount of large-scale data from genomics, proteomics and other techniques it becomes possible to test hypothesis about adaptation, speciation, and symbiosis. In this project standard mathematical methods will be combined with modern bioinformatics to get a better understanding on evolutionary processes. The main theme of the proposal is the role of Wolbachia in eukaryotic evolution. Three main strands of Wolbachia research will be followed: (1) Wolbachia and Mitochondria, (2) Gene Flow Modification and (3) Genome evolution in the parasitic wasp Nasonia.

Helmholtz-Zentrum für
Infektionsforschung GmbH, Braunschweig
Dr. Arndt Telschow
Inhoffenstr. 4
38144 Braunschweig
Tel.: 0531 61815402

Universität Münster
Biology
Institute for Evolution and Biodiversity
Prof. Dr. Erich Bornberg-Bauer
Hüfferstrasse 1
48149 Münster
Tel.: 0251 83 21630
Homepage: http://ieb.uni-muenster.de/bioinf

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Postdoktorandenstipendium "Insect evolutionary immunology: the role of the Dscam gene in host-parasite coevolution"

Bewilligung: 14.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

Parasites are predicted to evolve rapidly and thus provide us with an excellent opportunity for studying fast evolutionary processes. Host defence against parasites relies on the immune system, and research has increasingly made use of insect model species for analysing immune functions. To understand how the insect immune system combats parasites it is necessary to have insight into both immunological mechanisms, and importantly, into how the evolutionary pressures of abundant and rapidly evolving parasites have shaped immune defence. Key to this understanding is knowledge about how the immune system recognises parasite antigen diversity: Downs syndrome cell adhesion molecule (Dscam) is a prime candidate for recognition of specific antigens. This project interweaves evolutionary thinking and methodologies with molecular techniques and immune-ecology to illuminate the role of Dscam in insect immunity. First by testing whether parts of the Dscam gene show signs of positive selection in support of a role for Dscam in parasite epitope recognition. Second by using Drosophila melanogaster to combine these results with experimental immune-ecology: examining in detail the level of specificity Dscam may show towards parasites, and whether it could play a role in specific immune priming.

Universität Münster
Institut für Evolution und Biodiversität
Dr. Sophie Armitage
Hüfferstraße 1
48149 Münster

Universität Münster
Institut für Evolution und Biodiversität
Prof. Dr. Joachim Kurtz
Hüfferstraße 1
48149 Münster
Tel.: 0251 8324661
Fax: 0251 8324668
Homepage: http://www.uni-muenster.de/Evolution/

 

 

Ausbildung / Studium

Ausbildungskonzept "Evolution across Scales"

Bewilligung: 11.04.2008  Laufzeit:  4 Jahre

The overall goal of this concept is to enhance evolutionary teaching in biosciences as well as in other natural sciences that study the role and impact of organisms, including geosciences and theoretical physics. Two central research fields,both of which have a strong scientific basis in Potsdam will be integrated which are: (a) genomics, metabolomics, and supporting bioinformatics that allow the genome-wide analysis of molecular events in model organisms, and (b) geosciences and climate impact research, which provide superior opportunity to study the interaction between the biosphere and the geosphere. Integration of these sciences into a stringent Evolutionary Biology programme will be achieved through complementary measures, like the integration of relevant theoretical, genomic and geoscientific knowledge into already existing curricula of biosciences and the development of an intensive training program devoted to a selected Core Group of particularly motivated students. In addition, State-of-the-Art Evolutionary Biology modules will be exported to other natural sciences, in particular Geosciences, Physics, and Bioinformatics. More generally, further interdisciplinary research on evolution among biologists, geoscientists, and physicists will be stimulated through joint teaching activities.

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Lehrstuhl für Evolutionsbiologie/Spezielle Zoologie
Haus 26
Prof. Dr. Ralph Tiedemann

Max-Planck-Institut für Molekulare
Pflanzenphysiologie, Potsdam-Golm
Developmental Physiology and Genomics
Prof. Dr. Thomas Altmann

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Prof. Dr. Simone Sommer

Universität Potsdam
Institut für Physik
Prof. Dr. Siegfried Franck

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Prof. Dr. Florian Jeltsch

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Dr. Stefanie Hartmann

Universität Potsdam
Institut für Geowissenschaften
Haus 25, Raum D 2.17
Prof. Dr. Maria Mutti

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Prof. Dr. Bernd Müller-Röber

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Prof. Dr. Joachim Selbig

Universität Potsdam
Institut für Geowissenschaften
Haus 27, Raum 1.32
Priv.-Doz. Dr. Martin Trauth

Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Golm
Dr. Angelo Valleriani

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Haus 26
Dr. Oliver Ebenhöh

Ansprechpartner:
Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Lehrstuhl für Evolutionsbiologie/Spezielle Zoologie
Haus 26
Prof. Dr. Ralph Tiedemann
Karl-Liebknecht-Straße 24 - 25
14476 Potsdam
Tel.: 0331 9775249
Fax: 0331 9775070

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Ausbildungskonzept "Tübingen in Evolution, Evolution in Tübingen"

Bewilligung: 11.04.2008  Laufzeit:  3 Jahre

The goal of this innovative training programme is two-pronged. First, it aims at achieving a better understanding of evolutionary biology by the general public by aiming at improved school education, better education of teachers and a permanent,public lecture series. Second, it promotes aimed at students from other fields, (3) organising high-level seminars by international speakers that bridge gaps between disciplines, and (4) offering financial encouragement for student projects that involve interdisciplinary cooperation on evolutionary topics. This project will be carried out by the Evolution and Ecology Forum Tübingen(EvE) in which 17 professors from 5 faculties and institutions are united. The two speakers for EvE are Prof. Dr. Nico K. Michiels (Faculty of Biology) and Prof. Dr. Michal Kucera (Faculty of Geosciences).

Universität Tübingen
Fakultät für Biologie
Institut für Zoologie
Lehrstuhl für Evolutionsökologie der Tiere
Prof. Dr. Nico K. Michiels
Auf der Morgenstelle 28
72076 Tübingen
Tel.: 07071 29 74649
Fax: 07071 29 5634
Homepage: www.uni-tuebingen.de/evoeco

Universität Tübingen
Institut für Geowissenschaften
Professor Dr. Michal Kucera
Sigwartstraße 10
72076 Tübingen
Tel.: 07071 29 74674
Fax: 07071 29 5727

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