European Platform for Life Sciences, Mind Sciences, and the Humanities (beendet)

Wie lässt das Gehirn ein Ich-Gefühl, eine Identität entstehen? - Mit seinem Forschungsansatz hebt Manos Tsakiris die traditionelle Grenze zwischen Natur- und Geisteswissenschaften auf (Foto: Michael Heck).

Die "European Platform" dient der Vernetzung von europäischen Nachwuchsforscher(inne)n, die im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaften sowie der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften forschen.

Ziel der Initiative

Mit der "European Platform for Life Sciences, Mind Sciences, and the Humanities" verfolgt die VolkswagenStiftung zum einen das Ziel, den internationalen Austausch junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Europa zu intensivieren. Zum anderen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Plattform in ihren Netzwerkprojekten die Grenzen zwischen den Disziplinen aufbrechen und dadurch das neu entstehende Forschungsfeld spürbar voranbringen.

Förderangebot (beendet)

Im Januar 2014 hat die Stiftung eine neue Ausschreibung für die zweite Generation der "European Platform" veröffentlicht. Sie ist auf die Mitglieder der zweiten Generation und ihre wissenschaftlichen Partner(innen) begrenzt.

Hintergrund

Das Netzwerk besteht aus zwei "Generationen". Die erste, bestehend aus acht Netzwerkgruppen, ist im Jahr 2006 auf einem gemeinsamen Workshop initiiert worden. Ziel dieser Netzwerkgruppen war es, neue interdisziplinäre Fragen für die gemeinsame Forschungsarbeit zu finden.

In einer gesonderten Ausschreibung für die erste Generation im Jahr 2010 sind dann nach einer internationalen wissenschaftlichen Begutachtung der Anträge acht Forschungsprojekte gefördert worden.

Im selben Jahr ist die zweite Generation der "European Platform" auf einem Workshop in Tutzing bei München gestartet. Diese Generation hat bislang fünf Netzwerkgruppen gebildet und zwei Workshops durchgeführt.

Im Februar 2013 haben sich beide Generationen der Plattform zu einem "Joint Meeting" in Schloss Herrenhausen getroffen und ihre Projektideen einander vorgestellt und mit wissenschaftlichen Experten aus den relevanten Disziplinen erörtert.