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Aktienanlagen nach Ländern; Stand: Juni 2016
Aktienanlagen nach Ländern; Stand: Juni 2016
Dem Prinzip der Portfoliotheorie folgen wir auch bei der Aktienanlage. Innerhalb dieses Bereiches gilt ebenso die Zielsetzung, Risiken und Chancen breit zu streuen, um eine möglichst gleichmäßige Wertentwicklung zu erreichen. 

Zurzeit macht das Investment in Aktien rund ein Drittel des disponiblen Stiftungsvermögens aus. Gut 40 Prozent des Aktienvermögens sind "Blue Chip-Titel" der Euro-Teilnehmerländer, die in eigener Regie gemanagt werden. Die anderen Anlagen verteilen sich auf Aktien aus den USA, Kanada, den Ländern Europas außerhalb der Eurozone und verschiedenen Ländern Südostasiens. Hierfür wurden externe Mandate für Spezialfonds an verschiedene Kapitalanlagegesellschaften vergeben. 

Die VolkswagenStiftung legt bei der Aktienanlage aus Gründen der Diversifikation vorrangig Wert auf die Präsenz in Märkten unterschiedlicher geografischer Regionen. Das Aktieninvestment der Stiftung ist strukturiert, für die einzelnen Teilbereiche wurden separat zu betrachtende Portfolien gebildet. Jedem Portfolio ist eine bestimmte Benchmark, ein Vergleichsmaßstab, zugeordnet. Diese Benchmarks enthalten für die jeweiligen Anlagebereiche typische, deren Entwicklung widerspiegelnde Indizes, an denen die Performance des einzelnen Marktes gemessen wird. 

Für den eigenverwalteten Bestand wie auch für die meisten Spezialfondsmandate wurde ein passiver Managementansatz gewählt. Hier ist es die Aufgabe des Fondsmanagements, die Performance der entsprechenden Benchmark zu erreichen. Negative Marktentwicklungen werden dabei in Kauf genommen, da sie in der Regel durch positive Ergebnisse in anderen Teilportfolios des Gesamtvermögens kompensiert werden. Insgesamt lässt sich so bei reduziertem Risiko eine Glättung der Wertschwankungen erreichen. Lediglich ein Portfolio, welches in europäische Small Caps investiert ist, wird aktiv gemanagt, um die in dem Bereich vorhandenen Marktineffizienzen zu nutzen.