Wissenschaft braucht Gesellschaft - Wie geht es weiter nach dem March for Science?

Beginn: 25. Okt 17, 14:00 Uhr | Ende: 26. Okt 17, 17:30 Uhr | Schloss Herrenhausen
Fachpublikum

Trotz Wissenschaftskommunikation auf vielen Kanälen: Die Wissenschaftsskepsis wächst. Was ist schiefgelaufen? Und mit welchen Konzepten kann die Wissenschaft ihrer Legitimationskrise begegnen? Dies ist das Themenfeld für Diskussionen und Arbeitsgruppen am 25. und 26. Oktober 2017 in Hannover.

Plakat beim bundesweiten March for Science, 22. April 2017 (Foto: acrogame – fotolia.com)

Plakat beim bundesweiten March for Science, 22. April 2017 (Foto: acrogame – fotolia.com)

Die Wissenschaft ist unter Druck geraten. Ihrer Expertise wird zunehmend misstraut. "People in this country have had enough of experts", formulierte der britische Spitzenpolitiker und Brexit-Befürworter Michael Gove. Es war sein Kommentar zu dem fehlgeschlagenen Versuch von 150 Mitgliedern der Royal Society, darunter Stephen Hawking, mit fundierten Argumenten die öffentliche Meinung in Großbritannien zu Gunsten des EU-Verbleibs zu beeinflussen. Die Ernüchterung in Wissenschaftskreisen war groß. Und man fragte sich: Hat die Wissenschaft den Anschluss an die Gesellschaft verloren? - "Wir haben dramatische Vermittlungsprobleme", konstatierte DFG-Präsident Peter Strohschneider im Februar 2017 auch mit Blick auf das deutsche Wissenschaftssystem.

Welches sind die Ursachen für die international wachsende Wissenschaftsskepsis? Vor allem aber: Welche Konzepte könnten geeignet sein, um die Wissenschaft wieder näher in die Mitte der Gesellschaft zu bringen? Darum geht es in einer Fachkonferenz, die die VolkswagenStiftung in Partnerschaft mit der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Robert Bosch Stiftung veranstaltet. Die Tagung adressiert eine breite Palette gesellschaftlicher Akteure und will diese in einen intensiven Austausch bringen, auch anhand konkreter Projektideen, die in der Tagung vorgestellt werden.

Zielgruppen

Leitungsebenen wissenschaftlicher Einrichtungen und Organisationen; Wissenschaftspolitik auf Landes- und Bundesebene; führende Multiplikatoren aus dem Wissenschaftsjournalismus und der Wissenschafts-PR; Wissenschaftsförderer und andere Drittmittelgeber; sowie NGOs und Praktiker der Wissenschaftskommunikation.

Programm

Das aktuelle Programm finden Sie als Download in der rechten Randspalte.

Keynote: Naomi Oreskes, PhD, Department of the History of Science, Harvard University.
Kommentar: Prof. Dr. Harald Welzer, Mitgründer der Initiative Offenen Gesellschaft.
Weitere Gäste aus der Wissenschaft: Prof. Dr. Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrates; Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident Leopoldina; Prof. Dr. Wolfgang Schön, Vize-Präsident Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie Max-Planck-Gesellschaft.

Registrierung für Fachpublikum

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